Selbstliebe leben

quelle: pixabay
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Diesen Text habe ich schon vor längerer Zeit geschrieben. Er hat für mein Gefühl nichts an Aktualität verloren. Ganz im Gegenteil – ich habe das starke Bedürfnis, diese Impulse mit euch zu teilen, denn es ist dringlicher als je zuvor, dass wir die göttliche Liebe in uns entdecken und leben.

Was ist Selbstliebe? Warum haben wir so große Angst davor, in die Selbstliebe zu gehen? Ist das nicht egoistisch? Sich selbst zu lieben und vorbehaltlos anzunehmen, bevor ich anderen Liebe zuteil werden lasse?

Es bestehen viele Theorien. Wir sind aus einer uralten Prägung so „programmiert“, dass Selbstliebe mit purem Egoismus gleichgesetzt wird. Das Christentum propagiert die Selbstaufgabe als Akt der Liebe. Auch in Beziehungen, gleich welcher Art, wird die Liebe oftmals mit einem möglichst genauen und direkten „Funktionieren“ hinsichtlich der Bedürfnisse anderer gleichgesetzt. Nach dem Motto: „wenn Du mich liebst, dann tust Du dieses oder jenes für mich“ oder „wenn Du Mama/Papa lieb hast, dann tust Du das“ oder „wenn Du dieses oder jenes tust, dann hat Dich Mama/Papa lieb“ etc.

 Sobald wir beginnen selbst zu reflektieren, zu spüren, was der eigenen Herzensenergie, unserem Höchsten Sein, entspricht, Raum zu geben und dieser dann zu folgen, führt dies zu den ersten Problemen. Wir stehen nicht mehr uneingeschränkt der Bedürfnisbefriedigung unseres Umfeldes zur Verfügung. Wir beginnen unsere eigene Macht, Kraft und Qualität anzuerkennen, wertzuschätzen und zu lieben. Dies kreiert ein kraftvolles Energiefeld der Liebe. Ängste, Mangel aller Art, können immer weniger andocken, je kraftvoller unser persönliches Feld der Liebe ist. Das bedeutet in der Konsequenz – auch jede-/r Einzelne in unserem Umfeld wird direkter mit dem noch vorhandenen innewohnenden Mangel wie z. Bsp. Schuldgefühle, Minderwertigkeitsgefühle, Ängste etc., konfrontiert. Wenn wir die Selbstliebe leben, entziehen wir den Mangelstrukturen Energie. War hungern sie sozusagen aus. In uns, wie im Außen.

Wir können dies sehr schön am Beispiel gefangener Krebse sehen. Stellen wir uns einen Eimer mit Krebsen vor. Ein Krebs beschließt, aus der Gefangenschaft auszubrechen. Er klettert über die anderen Krebse hinüber und macht sich auf den Weg zum Eimerrand. Fast hat er es geschafft in die Freiheit zu klettern, da wird er von den anderen Krebsen unsanft zurückgehalten. Das Kollektiv sorgt dafür, dass die Struktur möglichst lange aufrecht erhalten wird. Auch wenn sie destruktiv ist und dies, wie in diesem Fall, Gefangenschaft bedeutet.

Auch die Geschichte vom Träumenden Delfin macht auf wundervolle Weise sichtbar, was möglich ist, wenn wir an uns, unsere Träume, Qualitäten, Visionen glauben. Alles ein Akt der Selbstliebe.

Erlauben wir uns, folgende Fragen zu stellen:

  • Welche Struktur nähre ich mit meiner Aufmerksamkeit, mit meinen Gedanken und mit meinem Handeln?
  • Folge ich der Liebe oder der Angst in mir?
  • Möchte ich weiterhin schläfrig den Strukturen des Kollektivs folgen oder beginnen aufzuwachen, den Göttlichen Funken der allumfassenden Liebe in mir wahrzunehmen und mich von ihm leiten lassen?
  • Was stärkt mich gerade in der liebevollen Annahme meines Seins?
  • Was würde die Liebe tun?

Diese göttliche Energie der Liebe in und durch uns wirken zu lassen, uns auf sie auszurichten ist der größte Akt der Liebe, den wir zu vollbringen im Stande sind. Es ist ein Akt der Liebe, uns wieder in die göttliche Ordnung zu bringen und damit zu ermöglichen, dass Heilung auch in anderen Bereichen des Universums und in unserem Nächsten Wirklichkeit wird. Es ist ein Akt der Liebe aufzuhören, Mangelstrukturen mit unserer Energie zu nähren. Lösen wir diesen Mangel in uns mit der Energie der Liebe auf, indem wir die damit verbundenen Themen transformieren, sie in den Fluss der allumfassenden Liebe geben und damit erlauben, uns in die Schwingung der Liebe zu versetzen. Vergeben wir uns selbst und unseren Nächsten. Vergeben bedeutet für mich: ich ver – gebe Liebe. Ich ver – gebe Liebe in alle Situationen und Aspekte meines Seins und damit fließt die allumfassende Liebe zu allen die mit mir verbunden sind. Denn Schuld ist eine Illusion. Wenn wir dies erkennen, in uns anerkennen, kann Frieden einkehren und Liebe fließen.

Werden wir zum lebendigen Beispiel dafür, dass es möglich ist in der Liebe zu sich selbst zu leben, damit in der Fülle zu sein, auf allen Ebenen. Mit diesem Akt der Liebe ermöglichen wir es allen, die mit uns verbunden sind, ebenfalls mit der Liebe und der Fülle die in uns schwingt in Resonanz zu gehen. Diese in sich selbst zu entdecken, in ihrer ganz individuellen Qualität und somit die Möglichkeit zu haben, den eigenen Platz einzunehmen, sich zu verwurzeln und ebenfalls ein immenses Energiefeld der Kraft, der Fülle und der Liebe zu kreieren. Dann können wir in Liebe und Fülle teilen. Der Mangel hat sich erlöst.

Fühlt sich dies egoistisch an? Lausche in Dein Herz…

….und komme dort an, wo Worte enden: BEYOND – LOVE WITHIN

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3 Gedanken zu “Selbstliebe leben

  1. LIebes Sternenkind,
    dein Beitrag hier spricht mir aus der Seele. Besonders gelungen finde ich deinen Vergebungs“Anker“:
    „Ich ver – gebe Liebe in alle Situationen und Aspekte“.
    Und besonders an mich selbst bei Schuldillusions-Gefühlen diese Liebe an mich zu ver-geben finde ich einen äußerst hilfreichen Gedanken.
    Sei herzlich gegrüßt von
    Marina

    Gefällt 1 Person

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