Ein Träumer…..

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….ist jemand, der seinen Weg

im Mondlicht findet und die

Morgendämmerung

vor dem Rest der Welt sieht.

Oscar Wilde

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Bist Du deine eigene beste Freundin, dein eigener bester Freund?

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Kürzlich habe ich ein Interview mit Prof. Wilhelm Schmid gelesen. Es ging dabei um die Frage, was darüber entscheidet, wieviel Selbstvertrauen ein Mensch hat. Er sagte, ich zitiere: „Die Frage, wie gut ich mein eigener Freund sein kann. Selbstvertrauen hat mit Selbstbefreundung zu tun. …. Nehme ich meinen Körper mit all seinen Schwächen und Stärken an? Kann ich mit meinen Gefühlen befreundet sein, mit all meinen Gedanken – auch, wenn sie negativ sind? Wenn Eifersucht, Neid oder Zorn in mir toben? Je besser mir dies gelingt, umso mehr Selbstvertrauen besitze ich.“ Welch wunderbare Impulse, nach deren Umsetzung ich täglich strebe ;-).

Vielleicht kennt ihr das auch – wir verlangen uns oftmals sehr viel ab, gehen über unsere Grenzen ohne es zu fühlen, geschweige denn, eine bewusste Wahl zu treffen. Meinen unter Umständen, wir müssten so „funktionieren“ und sind obendrein noch wütend auf uns selbst, wenn es nicht so klappt wie erwünscht. Oftmals merken wir erst im Nachhinein, wenn uns etwas zu viel war.

Wie wäre es, wenn wir öfter einmal inne halten – auch mehrmals täglich – in uns hinein lauschen und unsere Empfindungen (körperlich, emotional), auch unsere Gedanken ganz bewusst wahrnehmen? Ohne sie direkt zu bewerten? Spüren, wo wir gerade stehen, wie wir uns fühlen? Was uns nun aus dem Herzen entspricht zu tun, was wahrhaftig Priorität hat, Sinn macht zu tun oder es einfach SEIN zu lassen? Einfach alle Erwartungen los lassen und erlauben, dass sich unseren wahren Bedürfnisse zeigen, ohne Schminke und Masken? Vielleicht könnt ihr es schon beim Lesen spüren – es entspannt direkt, sich auf das Nächstmögliche zu konzentrieren und dies im eigenen Rhythmus umzusetzen. Was ist Hier und Jetzt möglich? Es könnte außerdem sein, wir stellen fest – einer guten Freundin oder einem guten Freund würden wir schon sehr viel eher zu einem ehrlichen, liebevollen und achtsamen Umgang mit sich selbst geraten haben :-).

Aus Annahme ensteht Vertrauen. Aus diesem Vertrauen heraus entfalten sich die wundervollsten Gaben, die in uns nur darauf warten entdeckt und gelebt zu werden. Dieses unbezahlbare Geschenk können wir uns selbst und damit auch anderen machen. Denn wenn ich mich selbst annehme, kann ich auch andere annehmen. Wenn ich mir selbst vertraue, dann ist es sehr viel leichter, auch anderen zu vertrauen.

Meine 5-jährige Nichte hatte letzte Woche ihren ersten Vorschultag. Voller Freude erzählte sie mir: „Ich habe vier neue Freundinnen. Nein, FÜNF! Ich habe ja mich selbst auch als Freundin.“

Es hilft oftmals schon, wenn wir die Welt mit dem reinen Herzen eines Kindes sehen :-). Ich wünsche uns eine reiche, herzliche, vertrauensvolle Woche :-).

Die Mythologie vom Holunder und Frau Holle

elder-693931_1280Ihr Lieben, gerade ist Erntezeit – die wundervoll herben und heilsamen Holunderbeeren warten darauf gepflückt und genossen zu werden. Wolf-Dieter Storl fügt in seinen inspirierenden und tiefgehenden Ausführungen diverse Puzzle-Teile der Mythologie der  Pflanzenwelt zusammen und nimmt uns mit auf die hochspannende Reise zu Frau Holle, in die Unterwelt… Hier geht es zum Reisestart:“Der Holunder in der Mythologie“ (klick!)

Viel Freude wünsche ich euch 🙂

Golden Milk

IMG_20150906_113137Detox ist gerade in aller Munde. Entgiftung kann durchaus Freude bereiten und vor allem sehr lecker sein. Ich persönlich fühle mich mit einer stetigen, sanften Entgiftung meines Körpers durch feine und hochwertige Nahrungsmittel, Gewürze und Kräuter, sehr wohl. Eine wohlschmeckende Variante ist die „Golden Milk“. Sie reinigt die Leber und unser Blut, wirkt entzündungshemmend und hat dadurch positive Auswirkung auf Haut und Haar :-). Außerdem ist sie einfach sehr lecker, besticht durch ihre wunderschöne, warme goldene Farbe und küsst die Zellen wach :-). Das Rezept habe ich von Dr. Arjan Khalsa-Kaur, einer ayurvedischen Ärztin aus der Sikh Tradition/Kundalini Yogini.

Zuerst wird eine Paste aus Kurkumapulver (klick für Info zu Kurkuma!) (hier achte ich sehr auf gute Qualität, z. Bsp. von Sonnentor) und Wasser angerührt. Dafür braucht ihr 1/2 Tasse reines Wasser (entweder sehr gutes Leitungswasser oder Quellwasser, auf jeden Fall ohne Sprudel!) und 1/4 Tasse Kurkuma. Gebt das Wasser in einen kleinen Topf und erwärmt es auf mittlerer Hitze. Kurkuma dazu geben und ca. 7 – 9 Minuten liebevoll rühren und köcheln lassen :-). Kurkuma färbt stark ab, also bitte darauf achten, dass die Paste beim Köcheln nicht spritzt oder direkt in Deckung gehen ;-). Sollte die Paste zu trocken werden, einfach ein bisschen Wasser nachgießen. Wenn die Paste eine sämige Konsistenz hat, könnt ihr sie in ein Glasgefäß mit Deckel umfüllen. Warum Glas? Kurkuma löst beim Plastik winzige Bestandteile heraus, die ihr dann zu euch nehmen würdet. Auch färbt es stark ab. Solltet ihr kein Glasgefäß haben, dann wartet bitte mit dem Umfüllen, bis die Paste kalt ist. Die Paste ist ca. 14 Tage haltbar, wenn sie in einem Glas im Kühlschrank aufbewahrt wird. Sollte sie „metallisch“ riechen ist sie nicht mehr gut und muss entsorgt werden.

Mit dieser Paste könnt ihr nun u. a. die „Golden Milk“ zaubern. Einen halben bis einen Teelöffel (ja nach persönlichem Geschmack) und 1-2 Tassen Milch in einen kleinen Topf geben. Da geht von Kuhmilch über Soya-, Mandel-, Reis-, Dinkelmilch alles :-). Ich nehme sehr gerne Hafermilch. Dann lasse ich die Milch-Kurkuma-Mischung unter Rühren  kurz aufkochen und etwa 4 – 5 Minuten sanft köcheln. Nun einfach in eine Tasse oder ein Glas füllen. Wer es süßer mag, kann die Golden Milk mit Honig, Stevia, Dattelsüße oder Agavendicksaft süßen. Auf Zucker sollte verzichtet werden. Dann kommt noch ein guter Schuß wertvolles, kaltgepresstes Öl dazu. Mandel-, Sesam-, Oliven- oder Kokosöl sind leckere Möglichkeiten. Mein Favorit ist das Arganöl (klick für Info zu Arganöl!). So verwöhnen wir unsere Zellen mit wichtigen und gesundheitsfördernden Ölen. Außerdem könnt ihr die Kurkumapaste natürlich auch zum Kochen verwenden, sie in eure Smoothies  oder in den Yoghurt mischen. Für wärmere Tage ist ein Kurkumapasten-Bananen-Hafermilch-Ingwer-Agavendicksaft-oder-Vanilleeis-Shake sehr zu empfehlen :-).

Hier findet ihr das Originalvideo (klick!) zur Herstellung von Golden Milk, direkt von Dr. Arjan Khalsa-Kaur. Wer Interesse an der deutschen Übersetzung hat, kann sich gerne bei mir melden!

Viel Freude beim Zubereiten und Genießen :-).

Lass‘ Dich vom Duft entführen…..

zutaten verwöhnbad1Brrrr, hier ist es richtig kühl. Mein Körper verlangt nach Wärme. Da hilft mein bewährtes Rezept: lasse dich vom warmen Wasser umhüllen, vom Duft verzaubern. Ab in die Badewanne mit einer selbstgemachten Bade-Essenz!

Salz aus dem Atlantik nimmt wohlig das kaltgepresste fruchtige Olivenöl auf. Duftend, ätherisch-leicht, kuscheln sich Lavendel, Rosengeranie und Zeder auf das Bett aus Salz und Öl….

Wer Lust verspürt sich direkt von duftenden, wärmenden Fluten umschmeicheln zu lassen, hier geht’s zum Basisrezept des Duftzaubers:

3 EL Salz (Meersalz, Steinsalz, Himalayasalz – in jedem Fall unraffiniert, ohne Rieselhilfen etc.)

1 EL Trägeröl (Jojoba-, Mandel- oder kaltgepresstes Olivenöl. Ich nehme in jedem Fall eins in Bioqualität)

3 Tropfen ätherisches Lavendelöl (reinigt, klärt, beruhigt, lädt dazu ein, sich nach Südfrankreich zu träumen :-))

2 Tropfen äth. Rosengeranienöl (bringt unser Gemüt in Balance)

1 Tropfen äth. Zedernöl (erdet und unterstützt, den eigenen Platz einzunehmen)

Getrocknete Rosenblüten o. ä. verstärken den sinnlichen Duftzauber…

Alles in ein sauberes Schraubglas füllen und gut schütteln! Ins einlaufende Badewasser geben, Kerzen anzünden, loslassen und sich von den Düften ins Traumland tragen lassen :-). Nach dem Bad habt ihr außerdem eine wohlduftende zarte Haut á la Cleopatra :-). Mich begeistert auch die Mischung mit Fenchel oder Vanille, je nach Stimmung. Männerherzen, die es etwas herber lieben, könnte eine Duftmischung aus Zeder (2 Tropfen), Lorbeer (1 Tropfen) und Zitronenmyrte (1 Tropfen) erfreuen…..

Ich wünsche eine zauberhafte Duftreise…. 🙂

WICHTIG: die naturreinen ätherischen Ölen müssen von bester Qualität sein. Da sind u. a. Anbau, Destillation und Verarbeitung ausschlaggebend. Ätherisches Lavendelöl nur mit der Bezeichnung „lavandula angustifolia“ und ätherisches Zedernöl nur mit der Bezeichnung „cedrus atlantica“ verwenden! Ich verwende die Jophiel-Aromaöle (klick!) und die feeling-Öle (klick!) sehr gerne. 

Deine Schönheit…. und die kleine Geschichte von den zwei Schüsseln

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Zum Wochenausklang möchte ich euch eine Geschichte, die in Wahrheit ein Gleichnis ist :-), erzählen. Sie hat mein Herz berührt und vielleicht berührt sie DEIN Herz auch :-). Also Herz auf und los geht’s :-):

Es war einmal eine alte Frau, die zwei große Schüsseln hatte, die von den Enden einer Stange baumelten, die sie über ihren Schultern trug. Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war und stets die volle Portion Wasser fasste. Am Ende der langen Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau war die andere Schüssel jedoch immer nur noch halb voll.

Zwei Jahre lang geschah dies täglich: Die alte Frau brachte immer nur anderthalb Schüsseln Wasser mit nach Hause. Die makellose Schüssel war sehr stolz auf ihre Leistung, aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht worden war. Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, sprach die Schüssel zu der alten Frau:

„Ich schäme mich so wegen meines Sprungs, aus dem den ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser läuft.“ Die alte Frau lächelte. „Ist Dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht? Ich habe auf Deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät. Nun gießt Du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen. Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn Du nicht genauso wärst, wie Du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren.“

Kennt ihr das Gefühl eine Schüssel mit Sprung zu sein, vermeintlich „ungenügend“ zu sein? Wie schön ist es, den Fokus von der so gefühlten Unzulänglichkeit zu verlagern und mit unserem Herzen, mit all unseren Sinnen unser Sein, unsere Begegnungen und unser Umfeld wahrzunehmen. Schönheit nehmen wir oftmals erst wahr, wenn wir uns vom „Tunnelblick“ lösen und unseren Blick weiten.

Mittlerweile liebe ich die Sprünge in meiner „Schüssel“, und ich habe zahlreiche ;-). Da halte ich es so wie die Japaner mit ihren Teekannen – je älter und gebrauchter um so wertvoller sind sie :-).

Ehren wir unsere Sprünge. Veredeln wir sie, indem wir uns liebevoll annehmen und die Sprünge uns nicht zerstören, sondern immer einzigartiger werden lassen. Wer weiß, wo unsere wahrhaftigen Impulse ankommen und welch Schönheit sie hervorbringen (klick! Herz auf und Boxen an) :-).

….vom Fliegen und wie man beim Autofahren landet….

messerschmitt-kr200-433577_1280Ich oute mich: bislang bin ich ohne Führerschein wunderbar durch’s Leben gekommen. Es ist sogar so: bis vor kurzem war ich fest davon überzeugt, dass ich keinen Autoführerschein brauche und ich einfach warte bis ich fliegen kann. Kein Scherz – ich hatte tief in mir das Gefühl, dass es möglich sein muss :-). Auf anderen Ebenen geht es ja auch ganz von selbst und macht große Freude durch Raum und Zeit zu düsen :-). Ich orientiere mich gerne an Rumi: „Bevor der Verstand sich entschließt, einen Schritt zu tun, hat die Liebe den siebenten Himmel erreicht.“

Am ehesten hätte ich noch einen Motorradführerschein gemacht. Aber doch keinen Autoführerschein, wenn man dann in so einem begrenzenden Ding auf vier Rädern sitzen muss. Stinkig ist es auch noch und eine Sparbüchse obendrein ;-). Das ist natürlich einseitig beleuchtet. Das Auto bringt einen doch meist trocken und warm zum Ort des Begehrens. Gerade wenn ich mit meinen Instrumenten unterwegs bin, dann ist so ein Auto doch von Vorteil. Lange habe ich auch an einen Planwagen mit Pferden gedacht. Würde mir große Freude bereiten :-).

Hier im Allgäu bin ich von wunderschöner Natur umgeben und so paradox es klingt – zum ersten Mal in meinem Leben habe ich das Gefühl ein Auto zu  „brauchen“. Puh, das hat mich ganz schön beschäftigt, bin ich doch keine 18 mehr ;-). Die Quintessenz ist nun – das Fliegen werde ich weiterhin mit geschlossenen Augen – an den Orten meiner Wahl – praktizieren. Nur um dorthin zu kommen, werde ich nun den Führerschein machen….

….drückt mir die Daumen, es fühlt sich ein bisschen so an wie der Sprung vom 10-Meter-Brett und ich bin nicht schwindelfrei :-).