Sternenkind goes Yodeling :-)

quelle: pixabay
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Ich möchte euch heute in ganz zauberhafte und einzigartige Klangräume entführen. Letztes Wochenende war ich in Berlin bei Ingrid Hammer und bin dort in den Genuß ihres Jodelworkshops gekommen :-). Ja, klingt jetzt vielleicht etwas „exotisch“. Ich kann nur aus ganzem Herzen empfehlen, es selbst einmal auszuprobieren. Es macht riesig viel Freude :-)!

Vor allem mit einer so überaus kompetenten, hochprofessionellen, humorvollen und lebendigen Dozentin wie Ingrid es einfach ist! Warum jodeln? Der Weg meine Stimme wieder zu finden, führte mich über verschiedene Stationen. Angefangen habe ich mit einer „klassischen“ Stimmbildung, Richtung Jazz. Meine damalige Gesangslehrerin war klasse und hat mich immer wieder gefragt: was möchtest Du mit Deinem Gesang ausdrücken? Was möchtest Du erzählen?

Es sprudelte ganz tief aus mir heraus: „Mein Eigenes. Wie es klingt, weiß ich noch nicht genau. Es ist aber kein Jazz, kein Pop oder Rock.“

Hmm, was bleibt dann noch übrig? Es führte Eines zum Anderen und ich landete bei der Klangheilung. Mit Tönen, Klängen, Frequenzen unterstützt man sich selbst oder einen Klienten dabei, wieder in den Einklang zu finden. Genaueres über Klangheilung findet ihr hier (klick).

Mittlerweile töne ich für die Menschen die zu mir kommen. Ich drücke nonverbal, über meine Stimme das aus, was gehört und angenommen werden möchte. Dies mit Menschen teilen zu dürfen, erfüllt und erfreut mich sehr. Auf meinem Weg wurde mir immer klarer, welch essentielle Rolle die Atmung spielt. Durch das Singen konnte ich einen ganz neuen Bezug zu meinem Körper und zu meiner Kraft herstellen. Es ist so bewegend und befreiend, mehr und mehr in die eigene Kraftstimme zu finden und ihr Ausdruck zu verleihen.

Um meiner Kraftstimme noch näher zu kommen, führte mich nun der Weg zum „globalen Jodeln“. Denn Jodler findet man auf der ganzen Welt – das Joiken bei den Sami, Jodeln, Jüüzen oder Zäuerlen in hiesigen Gefilden, die Krimantschuli Gesänge aus Georgien, Yellis aus Afrika usw. Sogar auf Hawaii gibt es Jodler :-). Es ist eine nonverbale, sehr archaische Kommunikationsform, die für mein Gefühl direkt aus der Seele sprudelt und von jedem Lebewesen verstanden wird. Mir persönlich ist das Joiken der Sami sehr nahe. Tradition bei den Sami ist es z. Bsp., dass jede Kinderseele mit einem eigenen Joik willkommen geheißen wird. Sie singen nicht über das Neugeborene sondern sie drücken über ihre Gesänge den Charakter, die Qualitäten der Seele aus. So wie man über die Liebe sprechen kann oder Liebe einfach lebt.

Jodeln, Joiken, Yelli-Gesänge – egal in welche Kultur man guckt – all diese Gesänge sind sehr Obertonreich und bringen unsere Zellen zum Schwingen und Leuchten. Auch hat man in Studien festgestellt, dass Jodeln bei Depressionen sehr heilsam wirkt. Denn beim Jodeln „muss“ man sich öffnen, das Herz und den Mund weit aufmachen! Immer wieder neue Klangräume wollen entdeckt werden. Sehnsucht, Ekstase und Freude strömen nur so durch einen hindurch :-). So können sich Verkrampfungen lösen, der ganze Körper wird mit Sauerstoff versorgt und von den eigens erzeugten Klängen durchvibriert. Mir ist es beim Jodeln ganz schön warm geworden :). Ja, und ehe man sich’s versieht jodelt man dreistimmig einen Appenzeller Jodler und einen afrikanischen Yelli :-).

Damit ihr einen kleinen Eindruck von diesen wunderschönen Gesängen bekommt, hab‘ ich euch ein paar klangliche Sahnehäubchen herausgesucht:

Joik der Sami

Jodler

Yelli der Baka Pygmäen (auf Amaibu klicken)

Viel Freude beim Lauschen und beim selbst Ausprobieren :-)!

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9 Gedanken zu “Sternenkind goes Yodeling :-)

  1. Was für ein Klangerlebnis!
    Das Tönen berührt mich sehr tief und verschönert meinen Sonntag. Danke für die Links!!

    Dir wünsche ich weiterhin kraftvolle Klang-Gesang-Stunden, die dein Leben bereichern und das der Menschen, für die du deine Stimme erhebst.

    Herzlich Heidrun

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    1. Liebe Heidrun, das erfreut mich sehr, mein Herz hüpft :-). Von Herzen DANKE für Deine lieben Wünsche! Kommenden Samstag darf ich wieder im Heilstollen Berchtesgaden in einer nächtlichen „Seelenreise“ klingen….. Herzlich-klingende Grüße und viel Freude beim Klangtauchen :-), Bettina

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      1. Liebe Bettina,
        wow, da würde ich zu gerne dabei sein. Das stelle ich mir abenteuerlich, mystisch, ur-irdisch und ganzheitlich heilsam und erfrischend vor. Ist nur etwas zu weit weg… Doch „Seelenreisen“ kann ich auch von hier aus und da schwebe ich einfach mal hinzu und genieße. Mal abwarten, was ich aus der Ferne spüren kann. Jodeldidü von Heidrun

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      2. Liebe Heidrun, es dort wirklich so wie Du beschreibst. Einfach ein wundervoller Kraftort in Mutter Erde. Du bist herzlich eingeladen hinzu zu schweben. Ich baue Dir gerne eine klangliche Brücke, damit Deine Seele den Weg schwebend-leicht findet :-). Bis bald und einen freudigen Juchzer für Dich :-), Bettina

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