24 Tage bis Weihnachten – Tag 17

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Weihnachten ist ja nicht nur das Fest des Lichtes sondern auch das Fest der Liebe. Und Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen :-). Was passt also besser zur Weihnachtszeit als ein Gericht mit Liebe als Hauptzutat :-)? Der Rest ist sozusagen schnödes Beiwerk, das ich aber dennoch sehr gerne mit euch teile :-).

In der Herz-und-Sternenkind-Küche gibt es zur Feier des Tages eine wohlschmeckende Tarte mit roter Beete und Kürbismus begleitet von einem außergewöhnlichen Feigensenf-Eis. Ich kann nur sagen: auf jeden Fall probieren! Dieses Feigensenf-Eis klingt vielleicht etwas exotisch, macht sich aber außerordentlich gut in Kombination mit der Tarte. Süß, etwas Schärfe, kalt und warm umarmen sich. Erlebnis im Mund :-).

Ich hoffe euch läuft das Wasser im Mund zusammen und ihr habt so richtig Lust das folgende Rezept nachzukochen. Es braucht etwas Muße und wie gesagt ganz viel Liebe – die schmeckt man nämlich 🙂 – es lohnt sich!

Beginnen wir Schritt für Schritt mit der Tarte. Hier die benötigten käuflichen Zutaten:

Für den Teig:

100 gr feiner Maisgrieß (Polenta)

150 gr Dinkelmehl (Type 1050, geht aber auch mit 630)

Salz

125 gr kalte Butter

1 Ei

1 EL kaltes Wasser

bisschen Mehl zum Ausrollen des Teiges

Hülsenfrüchte zum Blindbacken

ich habe Gute-Laune-Kräuter von Sonnentor dazu gegeben

Für die Füllung:

300 gr rote Beete

ca. 250 gr Kürbismus

200 ml Milch (ich habe Hafermilch verwendet)

150 gr Ziegenfrischkäse

2 Zehen Knoblauch

4 Eier

Nach Belieben geriebenen Käse zum Überbacken (z. Bsp. Allgäuer Bergkäse, Appenzeller o. ä.)

Ich habe noch etwas Kräutersalz, Pfeffer, Thymian, Oregano und Kornblumen-Blüten dazu gegeben.

IMG_20151216_134858Ich beginne immer mit der Herstellung des Kürbismus. Dazu einen Hokaido-Kürbis (bei dem kann man so schön die Schale mitkochen) entkernen, in kleine Stückchen schneiden und mit etwas Wasser (so das der Kürbis fast bedeckt ist) weich kochen. Wer mag, kann etwas frischen Ingwer klein schneiden und ihn mit dem Kürbis kochen. Dann den gekochten Kürbis mit einem Mixer zu Mus mixen. Eventuell das Kochwasser mit hineingeben, bis ein cremiges, nicht zu flüssiges, Mus entsteht. Abkühlen lassen. Sollte Mus übrig bleiben, lässt sich dieses wunderbar in Suppen, Cookies etc. weiter verarbeiten oder einfrieren.

Der Teig:

  1. Zur Herstellung des Teiges gebt ihr den Gries, das Mehl, eine Prise Salz, die gewürfelte kalte Butter, das Ei und 1 EL kaltes Wasser, wer möchte auch Kräuter, in eine Schüssel und knetet alles zu einem glatten Teig. IMG_20151216_145946
  2. Den Teig in eine Klarsichtfolie wickeln und 1 Stunde kalt stellen
  3. Den Backofen auf 200 Grad (oder Umluft 180 Grad) vorheizen
  4. Die Tarteform mit Butter ausfetten
  5. Wenn der Teig eine Stunde schön im Kühlschrank geruht hat, dann heraus nehmen und auf einer bemehlten Fläche zu einem Kreis ausrollen, so dass er gut in die Tarte-Form passt.
  6. Den Teig in die Tarte-Form geben und die Ränder leicht andrücken, den überstehenden Teig könnt ihr begradigen oder  wenn’s mit dem Kreis ausrollen nicht ganz geklappt hat, dann die „freien“ Stellen damit auffüllen :-).
  7. Den Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen.
  8. Ein Backpapier auf den Teig geben und die Hülsenfrüchte darauf schütten.
  9. Auf mittlerer Schiene 15 Minuten backen. Danach das Backpapier mit den Hülsenfrüchten entfernen (das Backpapier einfach an den Ecken zusammen nehmen, so ist das Päckchen mit den Hüsenfrüchten einfach abzunehmen) und weitere 10 Minuten backen.

Während der Teig wohlig duftend im Ofen backt habt ihr Zeit, die Füllung vorzubereiten. Vielleicht mögt ihr ja dabei eure Lieblingsmusik hören und euch eine Tasse Tee o. ä. für das eigene Wohlgefühl zubereiten :-).

Die Füllung:

  1. Rote Beete schälen (Achtung: rote Beete färben stark ab, wer möchte kann sich Handschuhe anziehen. Ich mache das immer ohne Handschuhe und die Hände werden auch ganz einfach wieder sauber :-)).
  2. Rote Beete mit einem Feinschäler in feinste Scheiben hobeln/“schälen“.
  3. Knoblauch schälen und klein schneiden oder pressen
  4. Milch, Frischkäse, Kräuter, Knoblauch und die 4 Eier verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen. Ich hab‘ noch eine Prise Muskat dazu gegeben. Alles nochmals gut umrühren.

Wenn der Teig goldgelb  und duftend im Ofen nach seiner Füllung ruft, dann gebt die feinen rote-Beete Scheibchen auf die Tarte. Danach kommt das Kürbismus drauf. Ihr könnt es z. Bsp. mit einem Löffel in Sternchenform aufbringen oder euch andere Muster einfallen lassen. Das dunkle Rot der Beete und das Orange des Kürbis sehen einfach zum Anbeißen hübsch aus :-).  Dann die Ei-Käse-Milch-Masse drüber und im Anschluß den geriebenen Käse eurer Wahl. Alles wieder für 30 – 35 Minuten auf der zweiten Schiene von unten fertig backen.

Das Eis bereitet ihr am Besten schon am Tag vor der geplanten Verspeisung zu, damit es wirklich fest ist. Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 60 ml Crème fraîche
  • 140 ml Milch
  • 2 Eigelb
  • 2 EL Feigensenf

Crème fraîche, Milch und Eigelb unter Rühren im Wasserbad erwärmen. Feigensenf einrühren, im Eiswasser kalt rühren und in die Eismaschine oder ins Gefrierfach geben.

Wenn die Tarte fertig ist, etwas abkühlen lassen und dann zusammen mit einer Kugel Eis oder auch zweien servieren.

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Ich wünsche euch guten Appetit und viel Freude beim Liebe schenken ❤

 

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