Dankbarkeit

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Pferdekopf-Nebel, pixabay

Ich weiß nicht wie es euch geht – bei mir hat es auch das neue Jahr schon ganz schön in sich ;-). In einem rasanten Tempo verändern sich die Parameter meiner „Lebensplanung“, dass es mir schwindelig werden könnte. Tja, ganz in Wahrheit muss ich selbst schmunzeln, wenn ich von „Lebensplanung“ schreibe, weiß ich doch sehr genau, wie schnell dieses Leben ohne zu fragen einfach „anders als geplant“ verläuft. Von Angst bis Trauer ist alles dabei, was da wohl noch in den Tiefen meines Seins geschlummert und darauf gewartet hat, ganz geduldig ;-), gesehen und angenommen zu werden.

Es erfüllt mich mit Dankbarkeit, die Wunden der gespeicherten Erfahrung heilen zu dürfen, zu erleben, wie „schnell“ sich die Wandlung in mir vollzieht, wenn ich der ruhigen, geerdeten Zuversicht meines Herzens lausche. Denn ich bin nicht „nur“ die Trauer. In mir ist auch die Dankbarkeit, die Freude und die Liebe. Wenn ich mich auf diese Kräfte in mir konzentriere und den Mangel (= die Abwesenheit von Liebe) in mir damit versorge, vollzieht sich eine wundervolle Transformation.

Alles ist gut. Alles ist miteinander verwoben. Wir alle haben einen ganz festen Platz im Gewebe dieses Universums. Alles wirkt darauf hin, dass wir diesen Platz finden und einnehmen, wenn wir uns dem Rhythmus der Wandlung und der Melodie unseres Herzens hingeben. Unzählige Möglichkeiten warten auf uns, auch wenn wir den Weg noch nicht klar vor uns sehen. Wir dürfen uneingelöste Vorstellungen loslassen und wählen, welche dieser wartenden Möglichkeiten wir mit unserer Energie versorgen möchten, so dass diese bislang ungesehene Möglichkeit lebendig und sichtbar wird. Der Weg dorthin bleibt sicherlich spannend und zum Glück muss mein Hirn nicht alles verstehen ;-).

In diesem Sinne möchte ich eine Erinnerung aussprechen. Mögen wir uns daran erinnern, an das tiefe Wissen, Angst, Trauer und Schmerz in der Liebe zu erlösen, damit aufzuhören, Angst mit Angst und Schmerz mit Schmerz zu beantworten. Schließe die Augen und spüre in Dein Herz. Fühle die Liebe, die uns durch alle Zeiten hindurch wahrhaftig trägt. Die Liebe die ALLES was IST durchwirkt, aufdeckt was aus der Balance geraten ist – die wandelt und in die jeweilige Ordnung führt und uns stets ein Stückchen vollständiger werden lässt, wenn wir es erlauben. Hmmm, Wohlgefühl….

Genau in dem Moment, als die Raupe dachte, die Welt geht unter, wurde sie zum Schmetterling.

Peter Benary

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