Der Mythos vom sturen Esel

Den Ausspruch: „Dummer Esel!“ oder „So ein sturer Esel“ habt ihr sicher auch schon gehört. Heute möchte ich mit dem Mythos vom dummen und sturen Esel aufräumen :-). Mir sind diese feinfühligen Wesen sehr ans Herz gewachsen, wohl auch, weil ich einiges von ihren Persönlichkeitsstrukturen in mir erkenne ;-).

Wie kam es dazu? Ich fühle mich schon immer sehr mit der Natur und ihren Wesen verbunden. Manche Wesen stehen mir näher, so auch die Esel. Ihre sogenannte „Sturheit“, ihr waches Wesen, ihre Neugierde, ihr freudiger Spieltrieb und natürlich auch ihr Äußeres faszinieren und erfreuen mich. Ein Freund hat Anfang letzten Jahres die Ausbildung „Systemisches Coaching mit Eseln“ begonnen. Ich bin in der glücklichen Lage, die neuesten Eindrücke und Erkenntnisse aus erster Hand zu erfahren.

Warum empfinden wir Esel als „stur“? Könnte es daran  liegen, dass der Esel vielleicht nicht das tut, was wir in einem bestimmten Moment von ihm wollen? Dass er anders reagiert als  gewünscht und einfach nicht funktioniert? Hat dies wirklich etwas mit dem Esel zu tun oder vielmehr mit uns? Sind wir in der Lage die Sprache des Esels zu sprechen? Mit dem Esel in eine respektvolle Kommunikation zu treten?

Das waren Fragen, die ich mir gestellt habe. Denn wenn ich selbst etwas absolut nicht möchte, weil ich mich nicht wohl fühle, vielleicht sogar verunsichert bin, dann bleibe ich auch erst einmal stehen. Ich würde es „innehalten“ nennen. Könnte das bei den Eseln ebenso sein?

Wenn wir uns erlauben, unseren Blickwinkel zu verändern, kommen wir der Wahrheit schon näher. Esel sind wahre Experten was soziale Kompetenz betrifft. Es ist sogar so, dass für sie nur die sozialen Kompetenzen ihres Gegenübers zählen. Es ist ihnen völlig egal, wie Du aussiehst, ob Du groß oder klein bist, Mann oder Frau, im Rollstuhl sitzt oder Sommersprossen auf der Nase hast. Wenn sie verunsichert sind, dann halten sie inne, analysieren ihr Gegenüber, wollen es achtsam wahrnehmen. Erst wenn sie Vertrauen ins Gegenüber oder in die Situation gefasst haben, sind sie bereit sich zu öffnen und ins Miteinander zu gehen.

Ziemlich schlau finde ich :-). Sie sind Lehrmeister, ohne sich dabei über ihre „Schüler“ zu stellen. Sie fordern uns auf, wahrhaftig hinzusehen, nicht einfach blind zu folgen. Sie brauchen gute Gründe um einer Aufforderung zu folgen oder sich in eine neue Situation zu begeben, denn Unklarheit, Unsicherheit und Überforderung mögen sie gar nicht. Sie orientieren sich im Herdenverband an dem Mitglied, das respektvoll, selbstsicher und gelassen eine Situation erfassen kann und folgen diesem. Es gibt keine festgelegte Hierarchie, denn der Esel ist ein „Teamplayer“ und ordnet sich nicht unter. Machtdemonstrationen kann man sich also sparen. Sie lehren uns wertfreie Annahme. Wie gesagt – Aussehen ist ihnen schnuppe, ebenso der gesellschaftliche Status.

Esel sind wahre Individualisten, die sehr eigenverantwortlich handeln und ständig ihre Perspektive überprüfen und wandeln. Sie möchten angenommen und respektiert werden, denn dasselbe schenken sie selbst. So kann man mit ihnen wahre Wunder erleben.

Nun habe ich ein ganzes Loblied auf dieses wundervolle Tier gesungen und wollte euch eigentlich die systemische Arbeit mit den Eseln vorstellen ;-). Dazu habe ich ein kleines Interview mit dem vorgenannten Freund, seines Namens Marinus Speksnijder, vorbereitet. Das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten, also los geht’s:

Was ist einzigartig an einem Esel?

Esel sind, entgegen der gängigen Meinung, sehr intelligente Tiere. Sie sind eigenständig, folgen nicht, sondern treffen ihre Entscheidungen selbst. Sie richten sich aus an Vertrauen, Selbstsicherheit sowie klaren Signalen, die sie in ihrem Umfeld wahrnehmen. Man kann einen Esel nicht mit Kraft oder gar Gewalt bewegen, sondern nur dadurch, sein Vertrauen zu gewinnen und selbst klar zu sein. Außerdem sind Esel natürlich die kuscheligsten Tiere überhaupt :-)!

Was hat Dich dazu bewegt mit Eseln zu arbeiten?

Vor ein paar Jahren habe ich eine Pyrenäen-Überquerung gemacht. Von Südfrankreich nach Andorra. Meine Begleitung war ein Esel.  Um genauer zu sein, eine Eseldame mit dem Namen Violet. Sie hat meine Sachen wie Zelt und Proviant getragen und ich habe sie geführt. In dieser Begegnung durfte ich sehr schöne, tiefe und interessante Erfahrung machen. Diese haben mich nicht losgelassen und deshalb habe ich mich entschlossen da weiter zu machen und mich in die Arbeit mit Eseln zu vertiefen. Seit letztem Jahr mache ich eine Ausbildung „Systemisches Coaching mit Eseln“ und lerne dabei stets mehr, vor allem über mich selbst ;-).

Welches Geschenk liegt für Dich im Zusammenwirken von Mensch und Esel?

Eseln ist es egal, ob Du CEO oder Putzfrau bist, wie Du ausschaust etc. Sie reagieren nur auf authentisches soziales Verhalten. Genau das ist es, was man lernen kann von einen Esel, Authentizität. Der Esel ist ein Spiegel Deiner Emotionen. Er spiegelt sie sanft wider. Man kann außerordentlich viel lernen von einen Esel, wenn man lernt wie sie kommunizieren. Ich möchte dazu beitragen, dass mehr Menschen erfahren, dass man ohne Gewalt oder Machtausübung, authentisch leben und führen kann. Denn, wenn man das mit einen Esel kann, geht das auch mit den Mitmenschen!

Wenn euch dieses Thema interessiert, dann kann ich euch die Arbeit von Marinus ans Herz legen. Weitere Informationen und das aktuelle Seminarangebote findet ihr auf seiner Website earth adventures (click). Auch Fragen zum Thema beantwortet er sehr gerne. Die Kontaktdaten findet ihr ebenfalls auf seiner Website.

marinus & shanti
Marinus & Shanti, ein Muli

Neues aus dem Feenland

Kette Constanze2
zauberhafte Kette von Constanze -Schmuck zum Glück

Turbulent hat das neue Jahr begonnen. Herausforderungen nicht zu knapp. Einiges durfte ich schon loslassen und Abschied nehmen. So auch vom Kreativ-Café-Glücksfee von dem ich euch im letzten Jahr berichtet habe. Auch die liebgewonnene Freundin zieht wieder weg. Diese Lücke ist im ersten Moment schmerzhaft und traurig, doch schenkt sie auch Raum für Neues.

So durfte ich mich im Loslassen und dem Öffnen für Neues hingeben ;-). Und voilá – das ist das erste Ergebnis dieses schöpferischen Prozesses – Jewelry Kitchen meets GlücksCaFee :-).  Was mag wohl aus dieser exquisiten Begegnung entstehen?

Eine neue Synergie, bei der ich meiner Koch-, Back- und Verwöhnleidenschaft hemmungslos nachkommen kann! Eine liebe Freundin von mir gestaltet seit Jahren zauberhaften astrologischen Schmuck in ihrem feinen Atelier in München. Außerdem ist sie eine fabelhafte Astrologin! Es ist mir immer noch ein inneres Fest, wenn ich mich an die Qualität des Saturns in meinem Horoskop erinnere, die sie mir theaterreif, humorvoll (ja Saturn, wenn von Constanze übersetzt, kann sehr humorvoll sein :-))! und sehr nachhaltig vermittelt hat.

Wieder zurück zur Jewelry Kitchen und dem GlücksCaFee. Also, ich konnte Constanze dafür begeistern, hier in meinen Räumen einen Schmuckworkshop anzubieten. In diesem Workshop wird sie die TeilnehmerInnen in die Kunst der astrologischen Schmuckgestaltung einweihen und mit ihrer langjährigen Erfahrung, ihrem Einfühlungsvermögen und ihrem Sonnenscheingemüt mit Rat und Tat zur Seite stehen. Außerdem bringt sie wahrliche Schätze mit, aber seht selbst:

Constanze bringt ihre Kostbarkeiten gut sortiert in Weckgläsern mit. Die TeilnehmerInnen können wie beim Kochen oder Backen ihre ganz eigenen „Zutaten“ wählen und eine Kette kreieren, die sie energetisch kraftvoll im neuen Jahr unterstützt. Auch ist für die diversen Werkzeuge bis hin zu den Perlenbettchen (siehe 1. Foto, sie erleichtern die Komposition des Schmuckstückes) gesorgt.

Constanze war gerade noch auf der Messe und hat hochwertiges Silber, Steine und andere Kostbarkeiten erworben, sogar ganz besondere Einzelstücke sind dabei, wie diese Museumsrepliken

Wenn man nun einen eigenen Anhänger oder Glücksbringer hat, der unbedingt Teil des eigens kreierten Jahresschmuckes sein soll, dann kann man diesen gerne mitbringen und einarbeiten.

Im März beginnt das neue astrologische Jahr. Dieses neue Jahr steht unter dem Einfluss des Planeten Mars. Wir dürfen uns darauf freuen, unsere männlichen Energien zu befreien und diese erlöst zu leben. Der rote Planet wird uns vielfältig Gelegenheit schenken, zur eigenen Stimme zu finden, authentischen Ausdruck zu üben, zu leben, was uns wahrhaftig entspricht, Grenzen zu setzen indem wir auch „Nein“ sagen lernen. Neuanfang inklusive ;-).

So, nun kommt mein Part. Ich werde für eine entspannte, angenehme Atmosphäre sorgen, den TeilnehmerInnen (fast) jeden Wunsch von den Augen ablesen und mit  marsianischen Leckereien verwöhnen :-). Jede Pflanze hat eine Signatur, eine einzigartige Persönlichkeit, die u. a. auch den Planeten zugeordnet werden kann. Also, werde ich Gemüse und Gewürze verarbeiten, die dem marsianischen Prinzip entsprechen. Das ist eine ganz neue Erfahrung und Herausforderung für mich, auf die ich richtiggehend „brenne“ :-).

Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt zu Schmökern, hier geht es zu Constanzes Website:

Constanze-Schmuck zum Glück

und hier zu ihrer facebook-Seite mit vielen Fotos von ihren zauberhaften Kreationen:

Facebook Constanze – Schmuck zum Glück

Und wer gerne mitmachen möchte ist natürlich herzlichst willkommen! Hier findet ihr alle Informationen zum Workshop, der am 13. März 2016 ab 14:00 Uhr bei mir im schönen Legau stattfinden wird:

Kreiere Deinen Kraftschmuck für 2016

Höchstwahrscheinlich werdet ihr im Laufe des Jahres mehr über die neuen Entwicklungen hören, in denen ich Kreativität und Genuß vereinen möchte. Aus der ersten Vision des GlücksCaFee’s wird wohl etwas Neues schlüpfen. Mein Herz hüpft vor Freude bei diesen zauberhaften Aussichten!

Nun hoffe ich, ich konnte euch ein wenig anstecken, offen und frei zu denken, wild und zauberhaft zu sein, dem eigenen Herzensweg treu zu bleiben und diesen einzigartig aus euch selbst heraus zu gestalten. Auch wenn dieser Weg meist nicht vorhersehbar oder so gar nicht gerade ist ;-)!

Habt einen zauberhaften Weg 🙂

NO LAND’S SONG

1_poster-for-no-lands-song_0Die Info über diesen außergewöhnlichen Dokumentar-Film ist mir vor ein paar Tagen „über den Weg gelaufen“. Im Iran ist es Frauen seit dem Jahr 1979 verboten, öffentlich und solo zu singen. Wie schade, diesen Reichtum an Schönheit zu unterdrücken! Das dachten sich auch die Filmemacher, Ayat und Sara, ein Geschwisterpaar. Ayat, der große Bruder unterstützt sehr mutig und liebevoll seine ebenso mutige Schwester, die trotz des Verbots ein Konzert in Teheran organisierten und diesen berührenden Film drehten. Er startet am 10. März in den deutschen Kinos. Es ist so wundervoll, wenn wir unsere Herzen öffnen und diesen Klang laut und klar in die Welt singen :-)!

Hier findet ihr den Trailer zum Film sowie diverse Möglichkeiten, das Projekt zu unterstützen:

NO LAND’S SONG

 

 

 

 

 

Der Duft des neuen Jahres

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quelle: pixabay

Du spürst, wie die Blumen die köstlichen Düfte versenden und grübelst wie aus so winzigem Ort dieser Duftstrom mag kommenund begreifst: daß in solcher Mitte die Ewigkeit ihre unvergänglichen Tore öffnet.

William Blake

Im Zuge meines Seminars „Das Alte verabschieden, das Neue willkommen heißen“ am letzten Sonntag, bin ich in mich gegangen und habe aufmerksam nach innen gelauscht. Ich hatte den Impuls, einen unterstützenden Duft für dieses noch frische Jahr zu kreieren. Das Leben fordert uns stets stärker, den Weg nach Innen zu gehen, unsere Authentizität zu erkennen, anzunehmen und zu leben, unseren wahrhaftigen Platz einzunehmen und dem Fluss des Lebens flexibel zu begegnen. Das alles ist alleine mit dem Verstand nicht umzusetzen. Wir brauchen unsere innere Führung, in der wir ruhen können, durch die wir Klarheit finden, auch wenn wir nicht genau wissen, wie der Weg aussieht und wie genau das Ziel  aussehen wird. Duft unterstützt uns dabei ganz fantastisch. Er durchdringt sozusagen den Verstand und unsere Widerstände. Er schwingt unsere Zellen an, wirkt u. a. auf unseren Stoffwechsel und unser Unterbewusstsein. Weise wird er dort wirksam, wo wir es gerade brauchen – um in die Balance zu finden.

So gefühlt und gedacht, nach innen gelauscht, meldeten sich die sechs folgenden Duftwesen als Unterstützung bei mir und wollten unbedingt in die Jahresmischung für 2016 :-):

Atlaszeder – unterstützt dabei den eigenen Platz einzunehmen. Eliane Zimmermann hat die Atlaszeder so schön als „Löwen im Pflanzenreich“ beschrieben. Königlich gelassen, sich der eigenen Kraft bewusst seiend muss ich nicht mehr kämpfen.

Weihrauch – verbindet Mensch und Seele, Herzensführung und Verstand, nebst unzähligen anderen wundervollen Wirkungsebenen. Im alten Ägypten sagte man: „Weihrauch ist für alles hilfreich. Vom kleinen Zipperlein bis zum Schädelbruch.“

Ylang Ylang – „die Blüte aller Blüten“ (übersetzt aus dem Philippinischen), ist ein sehr weiblicher Duft, stärkt unsere Schöpferkraft, enspannt und entkrampft, verbindet mit unserer Sinnlichkeit, hilft beim Loslassen, regt die Ausschüttung von Glückshormonen an

Zitronenmyrte – wirkt antiseptsisch (bei den Aborigines ist dieses Öl als Antibiotikum im Einsatz) und ist der „Sonnenschein“ unter den Ölen

Orange – schenkt uns Stabilität, Freude, Kreativität, Herzenswärme und die spielerische Leichtigkeit eines Kindes

Tonka – unterstützt uns dabei zum Urvertrauen zurück zu finden, indem wir unsere innere Fülle wahrnehmen, die Beziehung zu uns selbst in Heiterkeit und Gelassenheit stärken

Für weitere Informationen zu den Duftwesen kann ich euch die Bücher „Aromatherapie für Sie“ von Eliane Zimmermann und „Die Pflanzenhelfer“ von Thomas Kinkele wärmstens empfehlen.

So nun zum Rezept:

Atlaszeder 5 Tropfen

Weihrauch 1 Tropfen

Ylang Ylang 1 Tropfen

Zitronenmyrte 5 Tropfen

Orange 3 Tropfen

Tonka 3 Tropfen

auf 50 ml Wodka

Ihr braucht ein Braun- oder Blauglasfläschchen mit Sprühkopfaufsatz (erhältlich in der Apotheke). Die ätherischen Öle würde ich nur in höchster Qualität kaufen, d. h. biozertifiziert und liebevoll sowie schonend gewonnen. Primavera, Jophiel und Feeling kann ich euch sehr als Bezugsquelle für die ätherischen Öle empfehlen.

Wodka ins Fläschchen geben und der Reihe nach die ätherischen Öle hinein tröpfeln. Den Sprühkopfaufsatz draufschrauben und gut verschütteln. Wenn ihr wollt, dann nehmt euch Zeit, spürt in euer Herz und fühlt, welche Qualitäten ihr euch für das neue Jahr wünscht. Konzentriert euch auf diese Qualitäten und lasst sie freudvoll über eure Hände ins Fläschchen strömen. So informiert und segnet ihr über den Energiefluß eurer Hände, euren „Jahresduft“ mit den ganz individuellen Qualitäten, die ihr MANIfestieren wollt.

Der Duft kann zu einem wertvollen Begleiter werden – ob als Auraspray, als Raumduft oder auf’s Kopfkissen gesprüht verströmt er direkt Wohlbefinden, Kraft, Geborgenheit und Freude. Egal ob Unterwegs oder zu Hause.

Ich wünsche euch viel Freude beim Kreieren, Schnuppern und Wohlfühlen.