Das Märchen von der traurigen Traurigkeit

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quelle: pixabay

Heute möchte ich eine Geschichte mit euch teilen, dir mir in einer traurigen Zeit sehr tröstlich zur Seite stand. Auch wenn der Titel doppelt traurig klingt, werdet ihr beim Lesen der Zeilen vermutlich eine sehr zärtliche Melodie in euch erklingen spüren :-). Warum gerade heute diese Geschichte?

Das Jahr ist fast an seinem Höhepunkt angelangt, zusätzlich ist morgen unsere Mondin wieder rund und voll – d. h. sowohl Sonne als auch Mond stehen sozusagen im Zenit, in ihrer vollen Kraft. Das ist doch ein geradezu perfekter Zeitpunkt inne zu halten, in sich hinein zu lauschen und die transformierende Energie auf unsere Schatten scheinen zu lassen :-).

Höre ich mich selbst? Sehe ich mich selbst? Nehme ich auch die unangenehmen Aspekte in mir wahr oder habe ich Filter und Masken darüber gelegt? Gerade unsere „Schattenthemen“, die Prägungen, Vorstellungen oder Überzeugungen, die wir bewusst oder unbewusst „in den Schatten gestellt“ haben, damit wir oder andere sie nicht mehr so genau ansehen müssen – drängen gerade ins Bewusstsein. Warum? Genau diese Ebenen unseres Seins – wenn erlöst – machen uns vollständig, lassen uns GANZ und im EINKLANG fühlen.

Als Kind hatte ich oft Angst im Dunkeln. Sogar ein Mantel der am Schrank hing, wurde in dieser Dunkelheit zu einem rieeeesigen, bedrohlichen Monster. Das Licht angeknipst, löste sich dieses fürchterliche Monster direkt auf – es war einfach wieder der harmlose Mantel. Ähnlich ist es mit unseren Schattenthemen – vielleicht schämen wir uns ihrer oder wir haben sogar Angst davor sie an zu gucken – das Herzenslicht angeknipst und mit dem Herzen wahrhaftig angesehen, verlieren sie in der Regel ganz schnell ihren Schrecken und den blockierenden Einfluss auf unser Leben.

Schattenthemen gaukeln uns gerne mal Illusionen vor, so nach dem Motto: kannst Du eh nicht, was bildest Du dir ein, mach‘ das bloß nicht, Du bist zu dumm, zu klein, zu groß, zu … Dem Schatten in uns fällt immer etwas ein, dass zu einer gemachten blockierenden Erfahrung in uns passt und wir sagen: ja stimmt, ich kann es nicht oder ich bin es nicht wert etc.

Die Wahrheit ist: wir sind zu jeder Zeit geliebt! Wir sind der Liebe, der Freude, der Fülle, der Annahme u.s.w. wert, einfach um unserer Selbst willen! Weil wir sind! Wie fühlt es sich an, dies „einfach“ anzunehmen? Es könnte der Schlüssel sein, die Schatten in uns zu erlösen und so die Dunkelheit in uns zu einem Ort der Ruhe, der Geborgenheit und der Innenschau werden zu lassen. Knips das Licht an :-).

Hier geht es zum Märchen:

Das Märchen von der traurigen Traurigkeit (klick!)

Autorin ist nach meinen Recherchen Inge Wuthe

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7 Gedanken zu “Das Märchen von der traurigen Traurigkeit

    1. Vielleicht mag es daran liegen, dass eine innere Welt zusammengebrochen ist. Und im Außen alles unerträglich „ganz normal“ weiter läuft, als wäre nichts geschehen. Vielleicht ist da eine Angst: wenn ich die Trauer los lasse, dann ist auch diese zerbrochene Welt und alles was damit zu tun hatte Vergangenheit. Sich zu erlauben, dass die Erinnerungen einen festen Platz im Herzen erhalten, immer noch existieren, auch – und dies oftmals noch viel wohltuender – wenn man diese aus der Trauer entlässt und erlaubt, dass die zerbrochene Welt heilt und sich erneuert. Freudig staunend entdeckt man. wie sich die Facetten des Zerbrochenen neu ordnen und neue Lebendigkeit anziehen, um wieder vollständig zu werden….

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