Geschichten

Cover AMADEO

Wann hast Du zuletzt eine Geschichte vorgelesen? Oder wann wurde Dir zuletzt eine Geschichte vorgelesen? Geschichten vorlesen, Geschichten erzählen – beides trägt einen Zauber in sich. Fast zärtlich empfinde ich den Akt des Vorlesens. Sich lauschend hinzugeben ist wie eine Reise in fremde Welten. Abtauchend in innere Bildwelten, neue Räume in sich selbst findend. Gute Geschichten führen uns zu neuen Sichtweisen, vielleicht auch zu verborgenen Schätzen in uns selbst. Sie erweitern unseren Horizont und stärken uns auf vielerlei Art und Weise. Sie inspirieren uns, uns selbst zu trauen, mutig zu sein, Neues zu entdecken, an unsere Träume zu glauben, uns selbst zu lieben – so wie wir sind.

Eine Geschichte, die mich immer wieder auf’s Neue tief berührt ist die Geschichte von Amadeo und den Zauberflügeln. Sie weist uns den Weg zu bedingungsloser Liebe, zum Mut die eigenen Träume zu leben und die daraus entstehende Freude und Fülle. Es ist mir eine große Freude, diese Geschichte zusammen mit Martin Ruhland, untermalt von zauberhaften Klängen, vorlesen zu dürfen. Es ist einfach wundervoll und ein großes Geschenk, wenn Kinder mucksmäuschenstill lauschen, innerlich mit auf die Reise gehen und nach der Geschichte das Amadeo-Lied vor sich hinsingen :-). Auch die „großen Kinder“ werden ganz weich und strahlen berührt und erfüllt, nachdem sie die Geschichte in sich aufgenommen haben. Ich bin ja fest davon überzeugt, dass Worte und Klänge verzaubern können :-)!

Kommenden Freitag und Sonntag gibt es die Gelegenheit mit zu reisen und uns zu lauschen. Einmal im Chi-Loft Fürstenfeldbruck und im Salzheilstollen Berchtesgaden. Mehr über diese Geschichte erfahrt ihr in meinem vorangegangenen Blog-Beitrag zu „Amadeo und die Zauberflügel“ (klick). Die aktuellen Daten und Informationen zu unserer Klangmärchenreise findet ihr unter Lichtklänge (klick).

Ich wünsche euch viel Freude beim Vorgelesen bekommen und beim Vorlesen. Wer noch auf der Suche nach zauberhaftem Lesestoff ist, wird ganz sicher bei Bücherfee Ulrike Sokul und ihren unzähligen Lese-Schätzen auf Leselebenszeichen fündig.

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12 Gedanken zu “Geschichten

  1. Liebe Bettina,
    die von Dir angekündigte „Vorlesung“ findet für mich in zu großer räumlicher Entfernung statt, sonst wäre ich gewiß gerne dabei …
    Vorlesen mag ich sowohl passiv wie aktiv SEHR gerne!
    Ich hatte das große Kindheitsglück, wunderbar vorlesende und – väterlicherseits – auch frei phantasierend erzählende – Eltern zu haben. Auch gut gemachten Hörbüchern lausche ich gerne und hingebungsvoll.
    Herzensgruß von mir zu Dir ❤

    Gefällt 3 Personen

    1. Liebe Ulrike, Dein Kindheitsglück klingt märchenhaft! Ich glaube, so ein Glück prägt einen Menschen fürs Leben. Die Geschichten bleiben in einem lebendig, genauso wie die Geschichten-ErzählerInnen. Ich hab‘ da so eine Ahnung, dass es ein Hochgenuss ist, von Dir vorgelesen zu bekommen :-)! Wer weiß, vielleicht trifft sich unser räumlich-zeitliches Gefüge eines Tages und wir können einander Vorlesen ;-). Ein lieber Herzensgruß für Dich ❤

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      1. Oh ja, die Geschichten und geliebten Stimmen bleiben wirklich als prägendes Echo in einem lebendig …
        Eine bühnenreife Vorleserin bin ich nicht, aber im kleinen Kreise mag es ganz stimmig und angenehm sein; jedenfalls ist das die Resonanz, die ich bisher von den Kindern bekommen habe, denen ich vorlesen habe.
        Meine rheinländische Sprechmelodie klingt jedoch immer durch, egal wie sehr ich mich aufs Hochdeutsche konzentriere. 😉

        Ein Zusammentreffen unseres raum-zeitlichen Gefüges ist eine durchaus attraktive Aussicht…

        Beschwingte Grüße für Dich von mir 🙂

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      2. Was ist schon bühnenreif ;-)? Die Herzen der Menschen zu erreichen ist das Wichtigste :-). Ich LIIEEEBEEE die rheinländische Sprachmelodie :-). Lass‘ es fließen 🙂 :-). Ich freue mich auf die Aussicht, dieser aus Deinem Munde direkt lauschen zu dürfen! Freudeschwingende Grüße für Dich 🙂

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  2. Oh, ja. Die Magie des Vorlesens, des Geschichtenerzählens. Die wird wohl nie aus der Mode kommen – auch wenn anderes viel lauter und aufdringlicher um die Gunst der kindlichen Aufmerksamkeit buhlt. Und es wird deshalb nicht aus der Mode kommen, weil es genau genommen nie eine Mode, sondern seit eh und je schon ein Bedürfnis war. Sowohl für Kinder, als auch für jene, denen die Gunst (Kunst?) des Kindseins abhanden gekommen ist. Hier geht es nicht darum, die Zeit zu vertreiben – oder, falls sie sich nicht vertreiben lässt, gar totzuschlagen. Geschichten erzählen (und die Resonanz des Publikums) ist eine Form der Liebe. So gesehen gehört das von dir angesprochene Element der Zärtlichkeit durchaus dazu. 🙂

    Gefällt 2 Personen

    1. Lieben Dank für Deinen herzerwärmenden Beitrag :-). Bei der Gunst und der Kunst des Geschichten- Erzählens lösen sich Zeit und Raum auf. Liebe und Hingabe durchströmen den/die Erzählenden sowie den/die Lauschenden. Sehr lebendig und berührend fühlbar. Es entsteht ein ganz einzigartiger Raum nur für diejenigen, die gerade gemeinsam in die Geschichte tauchen. Das liebe ich am Geschichten vorlesen und vorgelesen bekommen. 🙂

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      1. Gerne. 🙂
        Ja, das ist sehr schön und ganzheitlich beschrieben. Und es wirkt immer wieder auf die gleiche zauberische Weise. Egal, ob Kleine oder Große das Publikum bilden. Und unabhängig davon, ob dieses Publikum (zahlenmäßig) klein oder groß ist.

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      2. Ja, es wird sich wohl immer eine eigene Dynamik entwickeln, was der Lebendigkeit der erzählten Geschichte letztlich zugute kommt.
        Vielen Dank. Dir eine zauberhafte neue Woche (mit dem Sonntagabend als hoffentlich wohlklingender Auftakt). 🙂

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