Freie Wahl

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quelle: pixabay

Angst – trennt. Angst trennt unsere Seelen. Angst lähmt und vernebelt die Sicht. Nicht-Liebe dringt ein und übernimmt – Manipulation glänzt wie Gold.

Unüberwindbar scheinen die Gräben zu sein, die der Lauf der Geschichte in unsere Leben gegraben hat. Verwüstet das Feld des Lebens.

Liebe ist die einzige Antwort.
Liebe die zusammenfügt
Liebe die heilt
Liebe die achtsam wahrnimmt was IST – ohne Schönung, ohne Masken. Liebe die Wahrhaftigkeit schätzt – als Höchstes Gut – in dieser angstbesetzten, schweigenden und doch so lauten Welt.

Wo wären wir ohne die Liebe? In Dunkelheit, gefangen in der Illusion der Trennung. Getrennt von der Liebe, der Quelle allen Seins.

Liebe strömt hinein und breitet ihre liebevollen Flügel aus – umarmt alles was IST. Hebt es empor ins Bewusstsein. Klarheit erhellt die dunklen Tiefen.

Verantwortung folgt – „Antworte Dir selbst und handle weise“ ist was die Liebe sagt. „Frei ist Dein Wille zu sehen was ist. Frei ist Dein Wille zu tun, was Du erstrebenswert empfindest. Dein Leben ist reich an Impulsen, es steht Dir frei sie in Dein Herz zu nehmen, sie zu umarmen in Dankbarkeit und Liebe.

Frei ist auch Dein Wille weg zu sehen. Frei ist Dein Wille, Dir nicht zu antworten. Stumm zu werden, zu erstarren in Dir – das Getrennt-Sein zu leben.“

Wähle selbst. Wähle weise.

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4 Gedanken zu “Freie Wahl

  1. Das ist sehr schön und beherzigenswürdig ausgedrückt. 🙂

    Ganz seltsam mutet in diesem Zusammenhang das Wort von der Qual der Wahl an. Wie kommt es, dass die freie Wahl als Qual empfunden wird? Ist es Angst? Angst vor der Verantwortung?
    Von materiell anspruchsvollen Menschen hört man manchmal die Aussage: Das Beste ist für mich gerade gut genug. Und dieser Satz lässt sich auch anders deuten. Gehen wir unseren Weg und treffen wir unsere Entscheidungen in Freiheit – im Bewusstsein, dass wir in jedem Moment unser Bestes geben, und dass dies in jedem Fall gut genug sein wird. 🙂

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    1. Lieben Dank für Deine beherzigende Resonanz! Ich glaube, da hast Du einen wichtigen Punkt angesprochen – die Angst vor der Verantwortung. Zu der eigenen Wahl und deren Konsequenzen zu stehen, macht wohl Angst. Katapultiert uns eine erneuerte Wahl doch oftmals aus der bislang gewählten Komfortzone. Gleichzeitig sind wir doch nur wahrhaftig „frei“, wenn wir eine Wahl treffen, zu der wir von Herzen „ja“ sagen können. Deine Deutung finde ich sehr schlüssig. Und auch sehr erleichternd. Denn so befreie ich mich von dem übermäßigen Druck der Perfektion, die einer freien Wahl unter Umständen im Weg stehen würde… 🙂

      Gefällt 2 Personen

      1. Ja, es scheint ein Bedürfnis zu sein, notfalls die Hände in Unschuld waschen zu können. Aber die Wahl zu delegieren ist ja auch eine Wahl – und die Verantwortung bleibt.
        Diese Unterscheidung finde ich wichtig. Jederzeit das Beste zu geben halte ich für elementar. Dabei wird das Resultat vielleicht nicht immer den Wünschen entsprechen – aber es wird mit der Zeit besser und besser.

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      2. Ja, da kann ich zustimmen. Und – es ist doch auch so – keine Wahl zu treffen, ist auch eine Wahl. Wenn ich mich der Verantwortung entziehe und keine Wahl treffe, hat auch dies eine Konsequenz. Wir kommen der Verantwortung des Mitgestaltens nicht aus ;-). Sich zu der „besten“ für mich auch wahrhaftigsten Form des eigenen Seins zu entwickeln, halte ich für sehr elementar. Ja, es kann sogar ein freudiger Lebensmotor sein und ist durchaus sinnstiftend… 🌺

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