Gute-Laune-Kekse für Fellnasen

Darf ich vorstellen: Luna und Nanook, meine beiden – mittlerweile graubärtigen –  fellnäsigen Seelensterne ⭐⭐. Diese beiden treuen Seelen begleiten mich nun schon fast 12 und 11 Jahre.

Sie sind mit mir durch die Tiefen und die Höhen meines Lebens gegangen und tun es noch stets. Mit großer Liebe. Ich durfte von ihnen so vieles lernen – auf eine ganz spezielle Art und Weise. Sie zeigten mir, wie das „geht“ mit der bedingungslosen Liebe. Sie zeigen sehr genau, was sie wollen und was ihre Grenzen überschreitet. Sie kommunizieren dies ganz klar, ohne Vorwurf.  Das ist nicht „Ach bitte, könntest Du mich hier unter Umständen respektieren?“ sondern „Hier ist Stopp, noch ein Schritt und Du überschreitest meine Grenze“. Wie soll der andere es sonst auch wissen? Sie lieben einfach alles was Du bist. Luna hat z. Bsp. Angst vor Knallern, Donner und Schüssen. Wenn etwas laut knallt, steht Nanook sofort an ihrer Seite und signalisiert ihr mit Körperhaltung und Blick: Alles ok, ich bin bei Dir. Gibt ihr meist sogar noch ein Küsschen.

Sie haben – jeder für sich – einen ganz einzigartigen Charakter und einen eigenen Willen.  Es braucht Zeit und Achtsamkeit sie zu erforschen, ihrem Wesen auf den Grund zu gehen.  Sie können traurig sein, ja sogar weinen mit Tränen, die fließen. Sie können ausgelassen spielen, völlig im Hier und Jetzt. Sie freuen sich jedes Jahr wieder über den Schnee. Sie sind sehr humorvoll, können lachen und Dich ganz bewusst auf den Arm nehmen (…und haben unbändigen Spaß, wenn’s klappt 😉 ). Sie sind immer wieder auf’s Neue neugierig auf das Leben. Sie gehen eine tiefe Beziehung zu ihren Menschen ein. Leiden unter Verlusten. Freuen sich riesig, wenn ein menschliches Rudelmitglied zu Besuch kommt und vielleicht sogar ein paar Tage bleibt.  Sie sehen die kleinen Kleinigkeiten, spüren jede feine Regung (da reicht schon ein Gedanke) können sich ganz dem Moment ergeben (hören und sehen dann auch nix mehr ;-)). Die Begegnung mit einer Nacktschnecke war eine der schockierendsten und dann großartigsten Entdeckungen.

Meine Zwei schaffen es – einfach weil sie so sind, wie sie sind – innerhalb eines Augenblicks, mich zum Lachen zu bringen und tiefe Dankbarkeit für das Leben zu empfinden. Ich habe gelernt ein wenig durch ihre Augen zu blicken, die Situationen aus dem Hier und Jetzt heraus zu betrachten. Mir weniger Sorgen um die Zukunft zu machen, mehr Freude, Wertschätzung und Lebendigkeit im Hier und Jetzt zu leben. So fällt es auch leichter mit dem  Vergangenen oder mit unschönen Situationen im Jetzt, Frieden zu schließen. Es ist ihnen völlig egal, wie ich gerade aussehe und was ich anhabe. Äußerlichkeiten sind ihnen schnuppe. Dafür haben sie einen sechsten Sinn für meine Gefühlslage. Sie sind schonungslos ehrlich, sind ein klarer Spiegel. Wenn sie Vertrauen gefasst haben, schenken sie Dir ihr Herz, egal was sie in ihrem Leben schon Schreckliches erlebt haben. Sie wagen Vertrauen.

Und sie lieben Leckerlis. Nun schließt sich der Bogen zu meiner Überschrift (ich könnte noch stundenlang weiter schwärmen :-)) – ich habe mich inspirieren lassen und für meine zwei Schätze gebacken. Die Inspiration kommt von Sophie. Auf ihrem Blog „Detox your own live“ hat sie ein unwiderstehliches Rezept für Feta-Kekse geteilt. Ich habe das Rezept ein wenig modifiziert und meine beiden Experten haben es für gut befunden. Also, wenn ihr selbst so einen Schatz zu Hause habt oder ihr die Hunde in eurem Umfeld glücklich machen wollt – hier ein heißer Tipp :-):

  • 250 g Buchweizenmehl
  • 50 g Feta aus Schafs- und/oder Ziegenmilch
  • 1-2 EL Gute-Laune-Kräuter von Sonnentor
  • 2 Eier
  • 10 g Kokosöl
  • etwas Hafermilch

Das Backrohr darf so richtig schön heiß auf 250 Grad vorgeheizt werden (am Besten mit Umluft). Alle Zutaten händisch miteinander verkneten und Hafermilch nach Bedarf hinzugeben. Der Teig sollte nicht zu trocken sein und sich gut formen lassen. Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist, dann den Teig halbieren und zwei Rollen von ca. 2 Zentimeter Durchmesser formen. Im Anschluss in jeweils ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und 10-12 Minuten backen. Geht schnell und ist super-lecker. Ehrenwort 🐶

Abschließend möchte ich die Dichter und Denker zu Wort kommen lassen – wie recht sie doch haben ;-):

Ein Hund hat die Seele eines Philosophen. Platon

Alles Wissen, die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten sind im Hund enthalten. Franz Kafka

Durch den Verstand des Hundes besteht die Welt. Zend-Avesta, heilige Schriften der Parsen, Anhänger Zarathustras

 

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13 Gedanken zu “Gute-Laune-Kekse für Fellnasen

  1. das war eine wunderbare Liebeserklärung an Deine Hunde. Für mich sind Hunde die besseren Menschen…Meiner ist inzwischen im Hundehimmel, aber meine Beziehung zu ihm war ähnlich wie Deine zu Deinen beiden Hübschen. Liebe Grüße, Ann PS: Ich habe auch gerne Hundekekse gebacken 😉

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    1. Liebe Ann, ganz herzlichen Dank für Deine Resonanz :-). Oh, dann weißt Du ja sehr genau von was ich spreche. Meine Beiden sind wirklich Familie für mich und ich hoffe, dass ich sie noch ein paar Jährchen gesund und munter um mich haben darf. Es ist einfach ein großer Verlust, wenn sie gehen. Alles Liebe für Dich, Bettina

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  2. Da hast du deinen Fellnasen ein wunderschönes (und ganz bestimmt wohl verdientes) Kränzchen gewunden.
    🐕 💖 🐕
    Zwar habe ich keine Erfahrung im alltäglichen Zusammenleben mit Hunden. Da aber viele Hunde mich zu mögen scheinen, habe ich dennoch einen reichen Erlebnisschatz durch Begegnungen in der freien Natur. Mit der Zeit kennt man auch die Eigenheiten verschiedener Rassen – so lassen sich persönliche Eigenheiten auch besser einschätzen. Und wenn sich die Wege öfters kreuzen, entstehen sogar richtige Freundschaften. 🙂

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  3. Lieben Dank für Dein freudiges Mitschwingen :-). Wenn Du das Herz eines Hundes gewonnen hast, dann adoptiert der Dich einfach ;-). Deine Hundefreundschaften klingen sehr freudig! Diese Freundschaften, die durch wiederholte Begegnung entstehen, sind auch für mich immer wieder sehr berührend. Meine Zwei haben sich hier am Ort gerade ein kleines Mädchen zur neuen Freundin auserkoren. Alle Drei strahlen, wenn sie sich begegnen :-). Ich habe immer das Gefühl, sie sehen mit dem Herzen ins Herz des Gegenübers. 🙂

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  4. Hunde haben ja auch ein ganz feines Gespür für Stimmungen. Ich kenne kein anderes Tier, das sich so sehr um seine Menschen kümmert. Wobei „kümmern“ hier im umfassendsten Sinn des Wortes zu verstehen ist. Ich habe das oft beobachtet, dass Hunde sehr vieles tun, damit es ihren Menschen gut geht. Sie sind aber auch überhaupt emotional sehr engagiert – da kann das Kümmern auch zum Kummer werden. Ich meine sogar, dass es Hunden spürbar das Herz bricht, wenn es ihrem Menschen schlecht geht und sie nicht helfen können.
    Mit einem lieben Samtpfoten-Gutenachtgruß an dich und deine Fellnasen. 🙂

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    1. Da hast Du ein sehr feines Gespür für das Wesen eines Hundes. Ich kann das nur bejahen. Meine zwei spüren meine Gefühlslage oftmals schon, bevor ich überhaupt eine Ahnung habe. Das hat mich über die Jahre gelehrt, sehr viel genauer ihr Verhalten zu achten und mich daran zu reflektieren. So habe ich mich und meine Grenzen und Bedürnisse sehr viel genauer kennen und achten gelernt. Denn es ist für mich als Hunde-Mama mindestens genauso bekümmernd, wenn es den Beiden schlecht geht. Liebe fellnäsige Herzensgrüße von uns an Dich 🙂

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      1. Auch wenn es meist kurze Begegnungen sind (manche davon einmalig) – über die Jahre wächst das Verständnis. Kommt hinzu, dass Hunde (zumindest für mich) eine gut fühlbare Ausstrahlung besitzen. Ich denke schon, dass Hunde Stimmungen erkennen können, die sozusagen erst im Aufb(r)au begriffen sind. Wer sich, wie du es beschreibst, daran orientiert, wird durch die Gesellschaft dieser „fellinkarnierten Engel“ 😉 besonders bereichert.
        Grundsätzlich sehr interessant – manchmal sehr berührend, manchmal eher amüsant – ist die jeweils besondere, ganz individuelle energetische Verbindung zwischen Hunden und ihren „Besitzern“. 🙂

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      2. Du beschreibst das Wesen dieser Seelen sehr berührend. Du nimmst wohl sehr fein und empathisch mit dem Herzen wahr. Manchmal sind es einfach Momente der Begegnung, die nachhaltig im Herzen berühren. Das ist nicht nur mit/bei Hunden so, sondern auch mit Menschen. Hunde haben keine Masken und wenn uns Menschen es gelingt uns so aus dem Herzen heraus zu begegnen, dann ist das wahrhaft wundervoll :-). So schön, dass Du sie „fellinkarnierte Engel“ nennst :-)! Ich nehme immer die Kurzform und sage zu ihnen: ihr seid meine Inkarnierten ;-).

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      3. Diese Kurzform wird ganz bestimmt sehr gut verstanden. 🙂
        Bei Begegnungen mit Mensch und Tier versuche ich oft, die Aura zu erfühlen. Aber nicht offensiv, in „Spionagemanier“, sondern eher im Sinn einer Einladung, eines „was lässt du mich von dir spüren?“. Und Hunde sind da in aller Regel sehr offen und freigebig. 🙂

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  5. Oh ja :-), wir verstehen uns sogar ohne Worte :-). Es ist sehr achtsam von Dir, eine feinstoffliche Einladung an Dein Gegenüber zu senden. Hunde spüren das sehr genau. Menschen glücklicherweise manchmal auch ;-). Meiner Erfahrung/Beobachtung nach, nehmen Hunde die feinen Schwingungen der Energiefelder ihrer Umgebung sehr genau wahr. Wenn da jemand ist wie Du, der sie mit offenem Herzen einlädt, ist es ihnen in der Regel eine große Freude dieser Einladung zu folgen 🙂 🐶 💞 🐶

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