Die Zwei Bäume

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quelle: pixabay

Die Birke – der Baum der Brigid –  ist ein heiliger Baum. Da ist mir gestern tatsächlich noch ein Lied „über den Weg gelaufen“, das die Energie der heiligen Bäume so schön widerspiegelt. Gesungen von Loreena McKennitt. Das Gedicht „The Two Trees“ wurde im Jahr 1893 von William Butler Yeats geschrieben (Buch „The Rose“). Ich wünsche euch wohliges Versinken in Worte und Klänge….

Beloved, gaze in thine own heart
The holy tree is growing there;
From joy the holy branches start
And all the trembling flowers they bear.
The changing colours of its fruit
Have dowered the stars with merry light;
The surety of its hidden root
Has planted quiet in the night;
The shaking of its leafy head
Has given the waves their melody.
And made my lips and music wed,
Murmuring a wizard song for thee,
There the Loves a circle go,
The flaming circle of our days,
Gyring, spiring to and fro
In those great ignorant leafy ways;
Remembering all that shaken hair
And how the winged sandals dart
Thine eyes grow full of tender care;
Beloved, gaze in thine own heart.

Gaze no more in the bitter glass
The demons, with their subtle guile,
Lift up before us when they pass,
Or only gaze a little while;
For there a fatal image grows
That the stormy night receives,
Roots half hidden under snows,
Broken boughs and blackened leaves.
For all things turn to bareness
In the dim glass the demons hold,
The glass of outer weariness,
Made when God slept in times of old.
There, through the broken branches, go
The ravens of unresting thought;
Flying, crying, to and fro,
Cruel claw and hungry throat,
Or else they stand and sniff the wind,
And shake their ragged wings: alas!
Thy tender eyes grow all unkind:
Gaze no more in the bitter glass.
Beloved, gaze in thine own heart,
The holy tree is growing there;
From joy the holy branches start,
And all the trembling flowers they bear.
Remembering all that shaken hair
And how the winged sandals dart,
Thine eyes grow full of tender care;
Beloved, gaze in thine own heart.

 

 

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11 Gedanken zu “Die Zwei Bäume

  1. Wie ausgesprochen lobensliebenswürdig von dem Lied, dir so passend über den Weg zu laufen. Und wie ausgesprochen liebenslobenswürdig von dir, es allsogleich mit uns zu teilen. 🙂
    Ein wunderschönes und bewegendes Poem – noch dazu meisterhaft in Musik gesetzt. In der Einleitung scheint mir eine Uilleann „Sackpfeife“ vorzukommen? Wie viele Baumarten mögen ihr Holz gespendet haben, damit all die an der Musik beteiligten Instrumente gefertigt werden konnten?

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    1. Lieben Dank für Deine liebenslobenswürdige Resonanz :-). Finde ich auch ganz lobensliebenswürdig von dem Lied, dass es mir so freudvoll in die Arme gelaufen ist :-). Es wollte unbedingt geteilt werden! Das Instrument in der Einleitung ist bezaubernd, nur habe ich leider keine Ahnung wie es heißt. Bis gerade eben wusste ich noch nicht einmal, dass es eine Uillean Sackpfeife gibt ;-). Die Bäume, die ihr Holz gespendet haben, senden auf diese Art ihren einzigartigen, bezaubernden Klang in die Welt und erfahren hoffentlich große Liebe und Wertschätzung.

      Gefällt 2 Personen

      1. Es ist ja auch nicht soo furchtbar wichtig. Schön klingt es so oder so. Klanglich erinnert es an die Uilleann Pipe – aber es könnte auch ein ähnlich klingendes Instrument sein.
        Musikinstrumenten geht es in gewisser Hinsicht ähnlich wie Haustieren. Manche behandeln sie mit Respekt und pflegen sie liebevoll – und andere … leider nicht.

        Gefällt 3 Personen

      2. …vielleicht nicht sooo furchtbar wichtig, dennoch interessant :-). Deshalb habe ich mal ein bisschen recherchiert und wenn man dem Netz glauben darf, liegst Du mit Deiner Annahme vollkommen richtig :-). Es ist eine Uilleann Pipe :-). Auch was Du über die Behandlung von Musikinstrumenten sagst, ist in diesem Fall leider wahr… So verhält es sich wohl im Umgang mit jedem beseelten Wesen – oftmals ein Mangel an Respekt und Wertschätzung. Also meine Instrumente kommunizieren mit mir 🙂 (das meine ich ernst). Wir pflegen eine sehr vertrauensvolle Beziehung 🙂

        Gefällt 3 Personen

      3. Interessant ist es auf jeden Fall. Das ist mit ein Grund, warum ich CDs einem Musik-Download gegenüber bevorzuge. Bei guten Produktionen ist im Booklet bei jedem Stück aufgeführt, wer welches Instrument spielt.
        Im Umgang mit Musikinstrumenten hängt halt vieles vom Charakter der jeweiligen Instrumentenbesitzer ab. Und auf einer etwas höheren Ebene ist auch die Auswahl des Instruments sehr wichtig. Wenn jemand sozusagen auf einer Wellenlänge mit den verwendeten Materialien und den Instrumentenbauern ist, hat die Beziehung zum Instrument eine bessere Ausgangslage.

        Gefällt 2 Personen

      4. Genau aus diesem Grund hab‘ ich die Booklets meiner CD’s auch sehr lieb. Bin da oldschool ;-). Die zauberhafte Bücherfee Ulrike hat liebenswürdigerweise in ihrem CD- Booklet bei der Instrumentierung des Lieds nachgesehen und da steht einfach „pipe“ :-). Jetzt können wir es uns aussuchen ;-). Deinen Gedanken zum Umgang mit Musikinstrumenten kann ich nur zustimmen. So geht es mir mit den meinen. Da bestand von Anfang an eine starke Resonanz, die in den Jahren einfach nur noch gewachsen ist :-).

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      5. Immerhin sind wir auf der richtigen Spur. Immerhin gibt es in der Pipe-Familie nicht so viele „Verdächtige“ – die meisten klingen deutlich anders.
        Ja, je nach Produktion (die Plattenfirmen sind da unterschiedlich großzügig) bekommt man zur Musik manchmal recht viel interessante Information.
        Es gibt allerdings auch die „Aschenputtel-Instrumente“. Die wirken beim ersten Kontakt nicht so berauschend. Bereits eine andere Besaitung kann aber manchmal Wunder wirken.

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  2. Wunderbar mystische Klänge, die mir sehr vertraut sind, da ich die CD „the mask und the mirror“ von Loreena McKennitt schon lange besitze und oft gehört habe. Ich habe in das CD-Beiheftchen geschaut, da steht bei den Instrumenten einfach nur undifferenziert „pipe“…
    Danke, liebe Klangfee, für diese erhebenden Klänge zur guten Nacht! 🙂
    Sei liebenslobenswürdig umarmt von Deiner
    Bücherfee 🙂

    Gefällt 2 Personen

    1. Liebste Bücherfee, oh da danke ich Dir sehr, dass Du in deinem Beiheftchen nachgesehen hast! Es ist doch immer sehr interessant, welches Instrument uns da mit Klängen verwöhnt. Deshalb liebe ich diese CD-Heftchen so. Dort finden sich oftmals interessante zusätzliche Informationen. Es freut mich sehr, dass Dich die Klänge vertraut erheben und Dich vielleicht ins Traumland lassen entschweben :-). Träum‘ zauberhaft und fühl‘ Dich herzlichst zurück umarmt von Deiner Klangfee 😘💫💫

      Gefällt 1 Person

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