Kreative Auszeit

stein
Diesen Stein habe ich am Wochenende bemalt, nachdem ich meine Birken besucht hatte 🙂

Kreatives Ausleben tut Körper und Geist wohl. Die Seele findet so spielerisch und leicht fließend einen Ausdruck. Den Zauber des Entstehens beobachten zu dürfen, währenddessen „es“ durch einen selbst entsteht, schenkt Freude und Erfüllung. Wir sind ganz im Hier und Jetzt, kein Müssen, nur das Fließen dessen, was sich gerade durch uns ausdrücken möchte ist. Das entspannt, macht den Geist frei und klar, zentriert uns. Es geschieht ganz von selbst, ohne ein „wollen“.

Es gibt unzählige Möglichkeiten einen kreativen Ausdruck zu finden. Einen möchte ich heute mit euch teilen. Ich sammle sehr gerne Steine. Vorausgesetzt, sie möchten mit mir mit ;-). Anstatt eine Leinwand zu bemalen, können auch Steine als Leinwand dienen. Mit ihrer ganz eigenen Form und Ausstrahlung schenken sie kreative Impulse, die unseren kreativen Fluss ermuntern, sich auszudrücken.

Ihr braucht dazu nur

  • 1 oder mehrere Steine
  • Acrylfarben
  • Pinsel
  • 1 Gefäß mit Wasser zum Pinsel auswaschen
  • z. Bsp. einen kleinen Teller (Pappteller ist auch möglich) für die Farben
  • Stifte zum Verzieren (ich habe einen goldigen Fineliner und einen türkisfarbigen Glitter-Liner genommen), da sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt
  • wenn ihr den Stein mit einer Farbe grundiert, ist es wichtig, diese trocknen zu lassen, sonst verlaufen die Farben ineinander. Mit dieser Gegebenheit kann man natürlich auch wunderbar spielen und Farbverläufe kreieren!

…und dann einfach der Fantasie freien Lauf lassen. Hilfreich ist es, den Perfektionsanspruch los zu lassen (es gibt hier kein „richtig“ oder „falsch“, es darf ein experimentieren und erfahren sein) und sich dem kreativen Fluss und der kindlichen Freude hinzugeben :-). Ich wünsche euch wohltuendes Auftanken im Kreativ-Sein 💕

 

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11 Gedanken zu “Kreative Auszeit

  1. Ein herzerfrischendes Projekt, das mich übrigens daran erinnert, dass ich vor unglaublich langer Zeit letztmals Stein bemalt habe – damals für ein Steinmännchen. Seltsamerweise ist mir vor allem der sehr spezielle Geruch des Klebstoffs in Erinnerung – ganz anders als das sonst gebräuchlich Leimzeugs. 🙂

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      1. Es war wirklich ein eigenartiger Geruch. Ich kann ihn auch nicht richtig einordnen oder genau beschreiben. Die mir damals bekannten Klebstoffe ließen sich ja in drei Kategorien einteilen. Klebestifte mit einem attraktiven Marzipangeruch. Die weißen Holz- und Bastelleime mit einem leicht chemischen aber nicht unangenehmen Geruch. Und die meist farblosen, stark lösemittelhaltigen Kleber, die irgendwie giftig riechen. Dieser „Steinkleber“ hob sich von diesem Schema ab – penetrant-stinkig zwar, aber ohne die aggressiv-giftige Note beispielsweise eines Kunststoffklebers. Bemerkenswert finde ich aber vor allem, dass diese Geruchserinnerung beim Anblick eines bemalten Steins wieder auftaucht. 🙂

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      2. Liebsten Dank für Deine Beleuchtung. Aus diesem bemerkenswerten Grund habe ich nachgefragt. Es scheint in Dir eine tiefe Verknüpfung von Duft und Handlung entstanden zu sein. Vielleicht die Kombi einer tiefen kreativen Entspannung und einem stinkig-intensiven Geruchsempfinden? 🙂

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      3. Das klingt plausibel. Auf mich haben Steine eine betont entspannende Wirkung. Ich mag auch sehr den Geruch, den sie verströmen, wenn man sie eine Weile in der Hand hält. Dazu der Malvorgang. Und plötzlich wird diese Idylle durch eine „olfaktorische Dissonanz“ gestört. Da könnte der bleibende Eindruck herrühren.

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      4. Herzensdank für Deine Offenheit :-). Ich finde Deine spontane Erinnerung beim bloßen Betrachten des Fotos sehr stark. Mir ging es in einigen Fällen ebenso. Es braucht nur den kleinsten Impuls und schon ist eine Erinnerung wieder sehr lebendig. So können wir einen wohlig-entspannten Zustand nutzen, um Eindrücke sehr viel tiefer abzuspeichern. Ein positiv verknüpftes Erlebnis im Zusammenhang mit Geborgenheit, Freude Annahme, speichert sich dann wohl genauso tief in uns ab und wir können als Ressource darauf zurück greifen. Die olfaktorische Ebene spielt wohl eine wichtige Rolle, denn der Geruch umschifft gekonnt die Filter unseres Gehirns und reagiert auf der Zellebene mit unbewussten Ebenen unseres Seins.

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      5. Irgendwie finde ich es schon recht eigentümlich, dass ein Bild an einen Geruch erinnert. Denn zumindest bei mir läuft es meist umgekehrt. Dass ein bestimmter Geruch Erinnerungen wiederbelebt. Allerdings ist es überhaupt erstaunlich, wie durch einen winzigen Impuls Erinnerungen geweckt werden können, die man durch bewusste Anstrengung niemals hätte aus der „Festplatte“ hervorkramen können.

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      6. Das finde ich auch. Ich hoffe, dass die wohltuende Erinnerung – trotz des Stinki-Klebers – überwiegt ;-). Ich finde es überhaupt erstaunlich, was unser Körper zu erzählen hat, wenn wir ihm lauschen. Unser gesamter Körper ist wie eine Festplatte. Für mich ist das Gehirn/der Verstand wie ein Bibliothekar, der genau weiß wo welche Erfahrung gespeichert ist, die bestmögliche Variante errechnet (aufgrund der Speicherungen = die Fülle an Büchern, die er verwaltet:-)) und uns mit den entsprechenden Informationen versorgt. Dies geschieht ohne unser Zutun. Ein Meisterwerk 🙂

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      7. Das der Klebstoff keinen Wohlgeruch verströmte, spielte in der Erinnerung keine Rolle. Der Geruch ist zwar als „befremdlich“ gekennzeichnet – aber das ist eher „eine Fußnote zur Erinnerung“.
        Überhaupt funktioniert der Körper sehr ganzheitlich. Ich wundere mich auch immer wieder, welch guter Gefahrenwarner beispielsweise der Magen sein kann.

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      8. Wunderbar, wenn der Geruch eine Fußnote bleibt ;-). Der Magen ist sicher ein sehr direkter Gefahrenwarner. Oder auch die Geschmacksknospen. Meine signalisieren mir sehr direkt, ob sie „grünes Licht“ für das im Mund befindliche Nahrungsmittel geben 🙂

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  2. Immer wieder interessant, wie andere den Prozess des Loslassens erleben. Deswegen liebe ich meinen Job, das kreative Schaffen macht gute Laune und entspannt (wenn man nicht zu viel Stress hat). Die Balance zu halten, das ist die hohe Kunst für mich.

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