Mittwochsgedanken…

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Innehalten, tief durchatmen, bei sich selbst ankommen.

„Glücklich der Mensch, der seinen Nächsten trägt in seiner ganzen Gebrechlichkeit, wie er sich wünscht, von jenem getragen zu werden in seiner eigenen Schwäche.“

Franz von Assisi

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28 Gedanken zu “Mittwochsgedanken…

    1. Da möchte ich Dir aus vollstem Herzen zustimmen. Wusstest Du, dass Bäume eines natürlich gewachsenen Waldes ihre Baum-Babys nähren, also quasi „stillen“? Das ist in einem Wald, der für die wirtschaftliche Nutzung quasi „künstlich“ angelegt ist, nicht mehr der Fall (hat Peter Wohlleben so schön erzählt)!! Auch die Kommunikation zwischen den Bäumen ist gestört, wenn überhaupt noch vorhanden. So kommt mir unsere Gesellschaft auch oft vor – viele Einzelkämpfer, die nicht einmal mehr wissen, wofür sie „kämpfen“. Da erscheint es mir sehr wohltuend, sich auf unsere wahrhaftige Natur zu besinnen und diese zu nähren. Das hat unser Tierfreund Franz wunderbar in Worte gefasst. 🌺

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      1. Ja, das aufschlussreiche Buch von Peter Wohlleben – ich habe es erst kürzlich auf Ulrike Bücherfeens buchbesprecherische Anregung hin gelesen. 🙂 Da war ja auch die Rede davon, dass „gesellschaftlich isolierte“ Bäume in schlechten Zeiten extrem ungünstige Aussichten haben.
        So lebt wohl der moderne Mensch zwar oft in geordneten (aber unmenschlichen) Verhältnissen – ähnlich wie traurige Straßenrandbäume.

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      2. Im Prinzip müssen wir nur wieder lernen, der Natur zu lauschen und sie zu beobachten. Es wäre ganz einfach, logisch und so wohltuend. Es wird uns auf so vielen unterschiedlichen Ebenen gespiegelt. Das Buch von Peter Wohlleben steht aufgrund Bücherfeens leidenschaftlicher Besprechung auch schon auf meiner Wunschliste *mit-den-nicht-vorhandenen-Hufen-scharr* :-). Hier ein Link zu einer Reportage über und mit Herrn Wohlleben, wenn es Dich interessiert:

        https://www.zdf.de/dokumentation/zdf-reportage/der-baumfluesterer-100.html

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      3. Vielen Dank für den Reportagelink. 🙂 Das Buch von Peter Wohlleben habe ich im elektronischen Angebot der Leihbücherei gefunden, mir sofort unter den virtuellen Nagel gerissen und es auch tatsächlich innerhalb der Leihfrist gelesen. Manchmal hat das elektronische Buch auch seine Vorteile. 🙂

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      4. Sehr gerne. Das ist natürlich auch eine gute Möglichkeit. Ich habe meine Schwierigkeiten dabei, vor dem Computer zu lesen. Ich brauche ein handfestes Buch :-). Die Idee mit der Bücherei ist wunderbar, ich werde hier am Ort mal gucken, wenn ich Glück habe, finde ich das Buch dort 😉

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      5. Bücher lese ich auch höchst ungern am Computer. Allerdings habe ich mir vor drei Jahren einen Elektronikbuchleser zugelegt. Ich kann mich nicht wahnwitzig dafür begeistern, aber für Bücher aus dem Norden ist das im Moment das kleinere Übel. Ein norwegisches E-Buch habe ich für 10-15 € direkt auf dem Lesegerät. Die gedruckte Version wird mit Fracht und Gebühren ca. 60-70 € teuer und kommt nach zwei bis sechs Wochen (nicht selten mit Eselsohren) bei mir an. Und da man das Gerät auch mit Leihbüchern aus der Onleihe füttern kann, mache ich davon auch hin und wieder Gebrauch. 🙂

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      6. Es gibt Situationen, da ist so ein kleines elektronisches Gerät ein Segen. Ganz danach klingt es in Deinem Fall :-). Die lange Wartezeit auf so ein Schätzchen löst sich quasi ins Nichts auf und preislich ist das unschlagbar. Eselsohren finde ich ja ganz süß, allerdings nicht in Büchern ;-). Bis gestern wusste ich noch nicht einmal, dass man Leihbücher auch online ausleihen kann…. Soviel zum Thema selektive Wahrnehmung ;-).

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      7. Die Onlineleihbücher sind auch erst in mein Blickfeld geraten als ich das passende Gerät hatte. 🙂 So richtig glücklich bin ich mit den E-Büchern bis heute nicht. Manche sind auch schlicht und einfach schlampig gemacht. Aber einige Vorteile sind auch nicht ohne – eines meiner am häufigsten verwendeten Bücher hat an die 2.000 Seiten (im Format knapp unter A4) und wiegt in der Druckausgabe 2 1/2 Kilo. Man muss wählerisch bleiben – das elektronische Buch ist kein Ersatz für „richtige Bücher“. Aber man kann sich anfreunden. 🙂

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      8. Da sprichst Du mir aus der Seele. Ein Buch muss mit Liebe und Achtsamkeit gestaltet sein. Du hast ja richtige „Wälzer“! Klingt nach richtigen Nachschlagewerken, die man immer wieder studieren kann. Besser ein freundliches E-Buch als überhaupt keines ;-). Regennaß-stürmische Grüße zum guten Abend 🌜⭐

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      9. Ja, bis zum bibliophilen E-Buch scheint der Weg noch weit zu sein.
        Meine umfangsreichlichsten Bücher haben zumeist mit Sprache zu tun – und ich benutze sie sehr oft, da kommt die elektronische Handlichkeit gelegen.
        Mit einem regenfrischen Abendgruß 🙂

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      10. Manchmal stimmt auch die Optik nicht. Zeilen- und Seitenumbrüche, die ein Graus sind. -_-
        Eigentlich primär germanische Sprachen. Also neben den nordischen Sprachen auch De und En. Den englischsprachigen Webster hatte ich in mehreren gedruckten Ausgaben – aber da sind wir bei ca. 3.000 Seiten und knapp fünf Kilo Lebendgewicht. Eine Auflage habe ich noch auf Papier. Aber meist nutze ich heute die E-Version.

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      11. Oh, gruselig 😮, wird dann auch sehr anstrengend beim Lesen. 3.000-seitige Werke mit diesem Gewicht – da kannst Du wohl geistige und körperliche Fitness galant miteinander verbinden ;-). So einen Webster hatte ich noch nie in Händen. Findet man in der gedruckten Version auch etymologische Hintergrundinformationen oder ist es hauptsächlich ein umfangreiches Wörterbuchwerk? In jedem Fall weiß ich jetzt, an wen ich mich wenden kann, sollte ich irgendeine Frage bzgl. der von Dir genannten Sprachen haben 😉 🙂

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      12. Es wird anstrengend und unbehaglich. Ja, auch die Etymologie kommt bei den meisten Einträgen nicht zu kurz. Und Synonyme, Anwendungsbeispiele, etc. Die inhaltliche Üppigkeit rechtfertigt das Schwergewicht. 🙂
        Ja, nur her mit den Fragen. 😀

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      13. Das klingt sehr interessant und umfangreich. Da ist wohl ein tiefes Eintauchen in die Sprachwelt möglich! Eine Frage hätte ich doch wirklich direkt :-). Ich hatte einen fantastischen Englischlehrer, der uns auch den Ursprung bestimmter Worte näher brachte. So auch den etymologischen Hintergrund zur Wortentstehung von „butterfly“. Ja, warum heißt ein Schmetterling im Englischen „Butterfliege“? Ich kann mich leider nicht mehr an die Erklärung erinnern und habe auch keine brauchbare Erklärung gefunden. Solltest Du „zufällig“ eine Antwort darauf haben, würde ich mich sehr freuen 🙂 🙂

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      14. Tatsächlich bin ich in Bezug auf den „butterfly“ fündig geworden. Und Querverweisen sei Dank auch auf die Parallele zum deutschen „Schmetterling“ gestoßen.
        Offenbar hat man in früheren Zeiten Schmetterlinge (zu Schmetten = Sahne) für Hexen gehalten, die in dieser Gestalt Milch und Sahne stehlen wollten. Gut möglich, dass die Verarbeitung von Milch im Freien manchmal Schmetterlinge angelockt hat, die sich an verschütteter Milch gelabt haben. Und das im Vergleich zu gewöhnlichen Fliegen prachtvolle Aussehen dieser „Fliegen“ mag die Phantasie beflügelt haben.

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      15. Lieber Random, tausend Dank für diese Erläuterung!! Das freut mich sehr! Schon sehr spannend, was man diesen zarten wunderschönen Wesen unterstellt hat und sie so zu ihrem Namen gekommen sind. Ganz beflügelte, dankende Abendgrüße für Dich 💫💫💫

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      16. Ja, für uns das das heute kaum nachvollziehbar und man fragt sich, wie die Menschen so blühenden Unsinn glauben konnten. Aber vor etlichen Jahrhunderten waren ja auch offizielle Lehrmeinungen noch von allerhand Irrtümern durchsetzt – und der leseunkundige Durchschnittsmensch kannte noch nicht einmal den damals erreichten Stand der Naturforschung.

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      17. Da hast Du wohl recht. Den Menschen wurde damals auch teilweise richtiggehend Angst gemacht. Der Teufel oder Hexen konnten ja schon in den kleinsten Kleinigkeiten gefunden werden… Lieben Dank nochmal und einen herzerfüllten Tag 🙂

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      18. Das ist sicher ein Glücksfall. Vielleicht ähnlich, wie in Cinque Terre vom Bahnhof (!) aus eine Delfinschule beim Spielen beobachten zu dürfen :-). Das Leben ist mit seinen Geschenken schon großartig. Dass Du auch noch weißt, wie dieser wunderschöne Falter heißt! Wandelndes Lexikon, nee, Bibliothek 😉 🙂 Hochachtend verneig 🙂

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      19. Diese glücklichen Zufälle sind schon ganz besondere Geschenke. Leider ertappe ich mich hin und wieder dabei, dass ich „wie vernagelt“ durch die Welt gehe. Und wenn man nicht offen und aufmerksam ist, geht man achtlos an solchen Geschenken vorüber.
        Schmetterlinge haben mich seit eh und je fasziniert (auch die scheinbar unscheinbaren Nachtfalter). Daher kenne ich doch recht viele (zumindest europäische) Arten. 🙂

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      20. Du wirkst wie ein sehr aufmerksamer achtsamer Mensch, der detailliert auch kleinste Geschenke / Regungen wahrnimmt. Aber Du hast recht – man muss bewusst durch die Welt gehen, damit sich diese Geschenke offenbaren. Als ich da am Bahnhof stand, konnte ich es nicht fassen, dass ich offensichtlich allein mit meiner Beobachtung war… Schmetterlinge sind wirklich faszinierende Wesen, egal in welcher Größe, Farbe etc. Ich sag ja – wandelnde Bibliothek 😉

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