Harfe trifft Saxophon

Heute morgen durfte ich einem Interview lauschen, in dem zwei faszinierende junge Künstler zu Wort kamen. Ich bin berührt und begeistert von ihrer Haltung, ihrer Vision und so möchte ich euch darüber erzählen und vor allem die Klänge mit euch teilen :-).

Es geht um Hila Ofek (übrigens die Enkelin von Giora Feidman) und André Tsirlin. Die beiden sind sowohl musikalisch als auch privat ein inniges Paar. Außergewöhnlich und sehr bezaubernd finde ich die harmonische Verschmelzung von Harfe und Saxophon.

Diese bezaubernde Harmonie, die auch zwischen den beiden Musikern fließt, überträgt sich spielerisch auf den Lauschenden. Ihr erklärtes Ziel ist es, die Menschen im Herzen zu berühren. Mit dem Publikum eins zu werden und heilsam zu wirken. Es geht ihnen nicht darum, besonders schnell, technisch ausgefeilt oder perfekt zu spielen (obwohl sie dies ganz sicher tun). Es liegt ihnen am Herzen, die Musik als Kommunikationsmittel einzusetzen, das global verstanden wird. Sie sind davon überzeugt: Wenn wir miteinander kommunizieren braucht es keine Kriege mehr. Denn wenn wir miteinander sprechen, können wir einander verstehen. Musik baut eine Brücke der Kommunikation, von Herz zu Herz, jenseits vermeintlicher sprachlicher oder kultureller Barrieren.

Ist das wundervoll? Hier entlang, geht es zu den Klangbädern, mit denen ich euch friedliche Einkehr und viel Freude wünsche 💕

 

 

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10 Gedanken zu “Harfe trifft Saxophon

  1. Harfe trifft Saxophon treffen Herz. 🙂
    Gegen virtuoses und technisch ausgefeiltes Spiel ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden, solange es der musikalischen Essenz dient. Aber wenn man vor lauter Noten die Musik nicht mehr hört, hat jemand das Kind (die Musik) mit dem Bad (dem Schwall der Töne) ausgeschüttet.
    Bei den von dir ausgewählten Klangbädern fällt eines auf: Die Musik hört nicht mit dem letzten Ton auf… 💖
    Herzlichen Dank für dieses wohlbehagliche Sonntagsbad. 🐬🐬🐬

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    1. Freut mich sehr, dass Du wohlbehaglich Klangbaden konntest :-). So ging es mir heute morgen auch, die Klänge haben mich sehr angenehm mitten im Herz berührt. Ich bin zwar keine Expertin, doch für mein Gefühl vereinen die Beiden Virtuosität mit Wärme und Herz. Eine wohltuende und nicht zu häufig vorkommende Verbindung :-). Dein Bild mit dem Kind und dem Bad passt ganz genau :-). Kennst Du das auch, wenn eine Musik Dich ganz tief berührt und sie nach dem letzten Ton einfach in Dir weiter spielt? Herzliche Plansch-Blubber-Klangbad-Grüße 🙂 🐬🐬🐬 *Klangschwall-rüber-spritz* 😉

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      1. Das war auch ein ausgesprochen „wohltemperiertes“ Bad – denn die beiden finden jeweils sowohl den richtigen Ton als auch den richtigen Klang.
        Ja, für mich ist das erstens ein Erkennungszeichen wirklicher Musik und zudem auch ein Zeichen dafür, dass sie angekommen ist, die Musik, wenn dieser Nachklang deutlich zu spüren ist. Das ist übrigens manchmal ein Wermutstropfen bei Live-Musik, dass sofortiges Applaudieren diesen Moment des Nachklangs „zertost“.
        *Regenbogenklingende Klangspritzer send* 🙂

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      2. Ja, wohltemperiert und belebend. Ich finde es auch sehr wohltuend, wenn nach den live gespielten Stücken einfach noch ein Moment der Ruhe ist, um Raum für den Nachklang zu geben. Im Salzheilstollen wird erst draußen applaudiert ;-). Das schenkt allen Lauschenden wirklich den Raum die Klänge aufzunehmen und ankommen zu lassen. Der Klang braucht die Stille, um sich entfalten zu können. *Zartklingende Klangtropfen und Sternenstaub rüber pust* 🙂 💫💫💫

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      3. Die Applaudiergewohnheiten sind auch regional recht unterschiedlich. Aber ganz generell erfährt der Nachklang sehr oft nicht die ihm gebührende Wertschätzung. Im Zusammenhang mit dem Applaus fällt mir eine (im übrigen sehr schöne) Aufnahme einer Nussknackersuite ein, bei der der Pianist mitten in einem Stück mit energischem Kopfschütteln den Applaus unterbinden muss. 😀

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      4. Das ist wohl wahr. Liebsten Dank für die wundervolle Aufnahme! Ich liebe Tschaikowsky :-). Diesem großartigen Pianisten könnte ich stundenlang zuhören. Es fühlt sich an, als würde es durch ihn hindurch spielen. In dieses Klangbad werde ich wohl regelmäßig tauchen :-). Wunder-wunderschön ❤️. Dieses Kopfschütteln kommt so resolut daher, dass sehr schnell wieder Ruhe ist 😉 😃

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      5. Der Pianist ist hier ganz im Fluss – und es ist auch ein hervorragendes Arrangement. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass er von dem ständigen Applaudieren ohnehin nicht sonderlich begeistert ist, es aber zwischen den einzelnen Nummern höflich lächelnd über sich ergehen lässt. 😉 Sein wortloses „Machtwort“ ist allerdings auch nicht schlecht. 😀

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      6. Es ist überirdisch ;-)! So eine Hingabe habe ich selten gesehen. Hihi :-), ja den Eindruck hatte ich auch. Das höfliche Lächeln kommt etwas verstimmt rüber, auch seine Körpersprache verrät in diesen Momenten einiges ;-). Er hat mein tiefstes Mitgefühl :-). Sein wortloses „Machtwort“ ist fantastisch ebenso wie die direkte Reaktion 😃😂

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