No bake – die köstliche, kühle Verführung

Die Lust, bei der Hitze den Backofen anzuwerfen, hält sich bei mir in Grenzen 😉. Da trifft es sich nur gar zu gut, dass es eine neue Erfindung am (oder vielleicht auch „im“ 😉) Backhimmel gibt – die no bake cakes – zu deutsch – die nicht gebackenen Kuchen. Der ist nicht nur nicht gebacken, sondern kommt auch noch fein gekühlt daher. Was will man mehr bei diesen Temperaturen 🙂?

Dass gesund (mit einem „klick“ auf die verlinkten Zutaten, könnt ihr nachlesen, WIE gesund die Zutat ist)  und lecker wunderbar zusammen passen, beweist der No Bake Berry Chocolate Cake ohne wenn und aber. Er ist sogar vegan, kommt ohne Zucker aus und ist einfach nur rohköstlich 😋. Na, läuft euch schon das Wasser im Mund zusammen 😉?

Das Ursprungsrezept stammt von der zauberhaften Annika mit ihrem Blog Moon Spoon. Mittlerweile habe ich diesen Kuchen schon ein paar Mal „gebacken“ und weil der soooo lecker ist, bekommt ihr, das wie immer leicht abgewandelte Rezept.

Los geht’s. Ihr braucht

…für den Boden:

75 gr getrocknete, entsteinte Datteln 

35 ml Wasser

80 gr gemahlene Walnüsse (Haselnüsse, Paranüsse und Mandeln gehen natürlich auch)

20 gr Kakao

25 gr Kakaobutter

….für die Beerenfüllung

250 gr Beeren – ich habe 150 gr Heidelbeeren und 100 gr Himbeeren verwendet

75 gr Cashewkerne

60 gr Kokosöl

1 TL Chiasamen

1 TL Vanille

1 TL Hibiskuspulver (ich habe das von LebePur genommen)

2-3 Tropfen äth. Orangenöl in Bioqualität

1 Prise Salz

Zuallererst weicht ihr die Cashewkerne und die Datteln ein. Ich zerkleinere die Cashewkerne händisch ein wenig und bedecke sie dann mit Wasser. Die Datteln schneide ich klein und dann dürfen sie ebenfalls im Wasser baden. Dies für mindestens 1 Stunde. Über Nacht geht das natürlich auch.

Solltet ihr tiefgefrorene Beeren verwenden, müssen diese vor der Verwendung vollständig aufgetaut werden. Sonst gefriert euch die Beerenmasse im Standmixer!

Wenn die Cashewkerne und Datteln aus ihrem Einweichbad kommen, können wir uns dem Boden widmen:

  • die Kakaobutter sanft im Wasserbad schmelzen
  • die Nüsse mahlen
  • die Datteln abgießen – ich verwende 35 ml des Wassers für die Bodenmasse!
  • Datteln, geschmolzene Kakaobutter und 35 ml Wasser in eine Küchenmaschine geben und zu einer cremigen Masse verarbeiten. Mit dem Zauberstab sollte es auch klappen.
  • Am besten die Küchenmaschine direkt reinigen, sonst wird’s hartnäckig 😉
  • die Dattelmasse in eine Schüssel geben und mit dem Kakao und den Nüssen vermengen
  • das Ganze in eine kleine Springform füllen (Ø 16 cm), mit einem Esslöffel gleichmäßig verteilen und in den Gefrierschrank stellen.

Der Boden darf nun solange kühlen, bis die Beeren-Komposition fertig ist 😊:

  • das Kokosöl achtsam in einem kleinen Töpfchen schmelzen
  • Alle Zutaten für die Beerenmasse (inkl. Beerensaft vom Auftauen!) in einen Standmixer füllen und solange mixen, bis eine cremige Masse entstanden ist.
  • Ich tröpfele das äth. Orangenöl immer erst ganz zum Schluss in die Masse und mixe dann nur noch kurz durch.
  • Den Boden aus dem Gefrierschrank holen und die cremige Beerenmasse gleichmäßig mit einem Esslöffel darauf verteilen.

Die verführerische Kreation darf nun für mindestens 2 Stunden in den Gefrierschrank. Wenn ihr sie genießen wollt, braucht sie 15 Minuten bevor sie angeschnitten werden kann. Sollte sie eine Nacht im Gefrierschrank verbracht haben, dann benötigt sie ca. 45 Minuten bis sie angeschnitten und genossen werden kann. Ich hab‘ meine mit gefrorenen Himbeeren dekoriert. Wenn ihr dazu noch eine Kugel Vanille-Eis genießt….. 😊

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Die weißen Stücken sind von den Walnüssen 😉

Bei Annika findet ihr ein fantastisches Schoko-Beeren-Topping für diesen super-leckeren Kuchen und zauberhafte Fotos, die Lust auf mehr machen 😊

Ich wünsche euch kühlenden Genuss und viel Freude beim „Nachbacken“ 😀❤️

 

 

 

 

Herzensweisheit

Adieu, sagte der Fuchs.

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quelle: pixabay

Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach:

Man sieht nur mit dem Herzen gut.

Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Antoine de Saint-Exupéry, Der Kleine Prinz

 

 

 

Heute möchte ich euch einladen, tiefer in ein Herzens-Thema mit mir einzutauchen.

„Folge Deinem Herzen“ oder „Erkenne die Weisheit Deines Herzens an“ sind schöne Sätze, die heutzutage an bestimmten Stellen fast inflationär verwendet werden und an anderer Stelle ins Lächerliche gezogen, als romantisch-verklärte Weltsicht abgetan oder gar ganz abgelehnt werden. Was aber ist ihr tieferer Sinn? Was, wenn diese Sätze lebendig in und durch uns werden? Was ist denn überhaupt die Funktion unseres Herzens?

Um sicht- und fühlbar werden zu lassen, dass diese Sätze und die damit verbundene Haltung keineswegs in die romantisch-verklärte Ecke zu stellen sind, habe ich vor längerer Zeit das Seminar „Die Quelle der Herzensweisheit erforschen“  entwickelt. In diesem Seminar vermittle ich verbindend wissenschaftliche Erkenntnisse mit spirituellen Sichtweisen. Die Kraft einer kohärenten Herz-Hirn-Verbindung in meinem eigenen Leben anzuerkennen und damit aktiv zu gestalten, ist für mich mittlerweile unverzichtbar geworden. Sonst fühlt es sich irgendwie nicht „rund“ an.

Heute möchte ich einen Teil dieser Forschungsarbeit mit euch teilen – mit dem Fokus auf TEILEN, denn ich bin keine Medizinerin und habe auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit der Inhalte meines Beitrags.. Ich möchte damit inspirieren, zum Nachsinnen oder zum Wechsel der Blickrichtung anregen 🙂.

DAS HERZ

Ist das Organ Herz lediglich eine Pumpe, die unseren Blutkreislauf in Bewegung hält? Warum kann sich unser Herz kalt anfühlen oder warm, sogar brennend? Warum beginnt unser Herz schneller zu schlagen, wenn wir einem bestimmten Menschen begegnen? Kann das Herz bei großem Kummer brechen? Auf letztere Frage kann die Wissenschaft mittlerweile mit „Ja“ antworten.

Die Psycho-Kardiologie befasst sich seit einigen Jahrzehnten mit diesen Fragen und erforscht das Zusammenspiel zwischen Herz und Seele. Das HearthMath-Institute in Kalifornien ist führend auf diesem Gebiet: dort untersuchen Kardiologen, Neurologen zusammen mit Psychologen, die Auswirkungen unserer Gefühle, unserer Wahrnehmungen, auf unser Herz und andersherum.

Ich möchte euch von einem dort durchgeführten Test berichten. Der Test verlief wie folgt: Die Probanden mussten auf einen Bildschirm schauen. Dort wurden ihnen harmonische Bilder von Tieren, Flüssen, Wasserfällen und Bäumen gezeigt. „Ohne Vorwarnung“ wurde auf einmal das ein Bild einer zischenden Schlange oder eines Autounfalls eingeblendet. Während des Tests wurden die Gehirnströme und die Herzfrequenz der Probanden überwacht. Bemerkenswert: etwa 5 – 7 Sekunden BEVOR das schreckliche Bild auftauchte machte bereits der Herzrhythmus einen messbaren Sprung. Wie kann dies sein?

Das Herz nimmt offensichtlich intuitiv wahr, bevor ein Vorfall für uns bewusst stattfindet. Denn im Energiefeld ist der Impuls ja schon vorhanden. Unser Gehirn weiß nur noch nichts davon.

Die Psychokardiologie hat außerdem heraus gefunden, dass das Herz an der Entscheidungsfindung von Reaktionsmustern maßgeblich beteiligt ist. Das Herz verfügt über ein weitverzweigtes, selbstorganisiertes System, dass das Gehirn in seiner Wahrnehmung maßgeblich prägt und beeinflusst. Das Herz ist das erste Organ das bei der embryonalen Entwicklung ausgebildet wird. Es beginnt zu schlagen, bevor sich das Gehirn ausgebildet hat. Der Neurokardiologe Dr. Andrew Armour geht sogar davon aus, dass diese Tatsache dem Grundsatz widerspricht, das Gehirn würde das zentrale Nervensystem steuern. Die Forschungsergebnisse der Neurokardiologie legen nahe, dass sich Herz und Gehirn in einem ständigen Austausch befinden und sich gegenseitig beeinflussen.

Unser Herz verfügt über rund 40.000 eigene „Gehirnzellen“. Dr. Armour konnte in seinen Forschungen sogar nachweisen, dass das Herz über ein eigenes Nervensystem verfügt mit dem es koordiniert, Informationen aufnimmt und verarbeitet – also lernt und sich erinnern kann. Er entwickelte das Konzept „Heart Brain“ und sprach als einer der Ersten über die Herz-Intelligenz. Unser Herz produziert sogar Hormone wie das Stresshormon Noradrenalin oder Dopamin und gibt diese an unser zentrales Nervensystem ab.

Auch tauscht sich unser Herz ständig mit der Amygdala, dem Mandelkern, die sich in unserem Gehirn befindet, aus. Dieser Bereich ist für Emotionen, tiefliegende Empfindungen „zuständig“. Auch Traumata sind in diesem Bereich des Gehirns gespeichert. Die Signale unseres Herzens beeinflussen nachweisbar die Muster unserer Gehirnströme. Dies wirkt sich auf unsere Emotionen und letztendlich auf unsere Gesundheit aus.

Negative Emotionen zeigen sich im Herzrhythmus mit unruhigen, spitzen, weit ausschlagenden Berg- und Talfahrten, positive mit weichen, runden, harmonischen Wellen. Unser Herz reagiert hypersensitiv auf innere sowie äußere Reize, um seinen Rhythmus den Gegebenheiten anzupassen.

Man nennt das „Heart Rate Variability“ oder zu deutsch „Herzschlagfolge“. Unser Herz schlägt nicht getaktet wie ein Uhrwerk, kein Herzschlag folgt im selben Abstand auf den anderen. Es reagiert auf unseren Zustand und versucht ständig auszubalancieren. Der Herzrhythmus hat sogar Auswirkung auf die Kapazität unseres Gehirns, Informationen zu verarbeiten und zu speichern und kreative Lösungen für z. Bsp. Probleme zu finden. Unser Herz nimmt Reize sogar im Schlaf wahr und verarbeitet diese.

Man hat in weiteren Versuchen festgestellt, dass sich der Herzrhythmus sofort positiv verändert, wenn sich die Probanden auf ihr Herz in einem Zustand von Liebe, Dankbarkeit und Wertschätzung fokussierten. Das Herz hat den größten Einfluss auf unser autonomes peripheres Nervensystem. Dies besteht aus dem sympathischen und parasympathischen Nervensystem. Diese sind vergleichbar mit Gas und Bremse. Ganz einfach:

Sympathisch = Gas

(ist aus dem lateinischen abgeleitet und bedeutet soviel wie „in Beziehung stehend“)

Parasympathisch = Bremse

Diese beiden stellen die Balance zwischen An- und Entspannung in unserem Herzen/unserem Körper her. Wenn wir z. Bsp. aufgeregt sind beginnt unser Herz schneller zu schlagen, wir erröten etc. Wenn wir dann z. Bsp. tief und ruhig atmen, aktivieren wir unsere Bremse, das parasympathische Nervensystem.

Wenn wir unser Leben lang auf’s Gas drücken, ermüdet unser Herzmuskel und ist quasi ständig unter Druck und fährt wie von selbst viel zu schnell, so als würden die Bremsen beim Auto nicht mehr funktionieren. Das parasympathische System, unsere Bremse, ist unterdrückt/blockiert. Hieraus können diverse körperliche Symptome entstehen, bis hin zum Herzinfarkt.

Ein weiteres Symptom nennt man „Broken Heart Syndrom“ oder zu deutsch „Gebrochenes-Herz-Syndrom“. Die Symptome gleichen einem Herzinfarkt – ohne einen entsprechenden körperlicher Befund. Diese Erfahrung durfte ich mit Anfang 20 selbst machen. Damals tappte man lange im Dunkeln, was mit mir los ist. Für mich ein drastischer Weckruf, grundlegendes in meinem Leben zu verändern. Denn das Herz zeigt mit dieser Symptomatik an, dass wir uns von unserer inneren Wahrheit entfernen, etwas in unserem Leben aus der Balance geraten ist.

Dr. Servan-Schreiber, Kardiologe, Psychologie und Autor (einer der führenden Persönlichkeiten auf dem Gebiet der Herz-Intelligenz, leider schon verstorben) beschreibt in seinen Forschungen, wie unerlässlich es ist, das parasympathische Nervensystem zu stärken.

Wie können wir aktiv das parasympathische Nervensystem stärken? Wut z. Bsp. macht den Herzrhythmus nachweislich chaotisch (Buchtipp: Die Neue Medizin der Emotionen, S.58). Eine positive Erinnerung hingegen erzeugt binnen weniger Minuten einen kohärenten Herzrhythmus. Wie kann dieser erzeugt werden? Man richtet dabei die Konzentration nach innen, die Atmung ist ruhig und tief und man konzentriert sich auf ein stärkendes Gefühl oder eine stärkende Erinnerung, die einen an z. Bsp. Liebe, Freude, Dankbarkeit erinnern.

Dr. Servan-Schreiber sagt, man könne diese Kohärenz in jeder Lebenslage herstellen – in einer Supermarktschlange, während eines Streits, eines Meetings etc. Ich kann aus eigener Erfahrung berichten – er hat völlig recht 😊.

Eine Langzeitstudie geht noch weiter: 201 Frauen und Männer mit verengten Herzkranzgefäßen waren die Zielgruppe. Die Hälfte der Probanden lernte Transzendentale Meditation. Die Meditierenden erlitten weniger Herzinfarkte, Schlaganfälle etc. Eine neuere Studie belegt: Ärzte arbeiten mit ihren Patienten über die Visualisierung des Organs Herz. Sie lassen Menschen mit verengten Gefäßen/Arterien sich auf diese konzentrieren und in einem gesunden Zustand visualisieren. Das Ergebnis: die Verkalkung löste sich meist ganz ohne Operation!

Die wichtigsten Zutaten sind allerdings Achtsamkeit und Geduld. Ein Zitat von Dr. Servan-Schreiber beschreibt es sehr treffend: „Das Herz ist manchmal nach Jahren der Missachtung wie ein Tier, das lange in einem Winterschlaf versunken war und die ersten Sonnenstrahlen der Frühlingssonne sieht. Langsam öffnet es erst das eine Auge, dann das Zweite und wird erst wirklich wach, wenn es sich davon überzeugt hat, dass das milde Wetter keine vorübergehende zufällige Erscheinung ist.“

Buchtipp & Quelle: Dr. Daniel Servan-Schreiber / „Die neue Medizin der Emotionen

Wer möchte, kann hier mit einem Vortrag von Dr. David Jernigan die Thematik vertiefen:

Das war das erste Häppchen, das zweite – in dem wir tiefer in die „Herstellung“ der Herz-Gehirn-Kohärenz und ihre positive Auswirkung tauchen werden – folgt in Kürze ❤️

Ich wünsche euch von Herzen einen guten Start in eine vitale Woche ❤️

 

 

 

 

Danke

Ihr Lieben, mit meinem 202. Beitrag möchte ich mich von Herzen für eure Lesetreue bedanken! Als ich angefangen habe meinen Blog zu gestalten, hatte ich keine Vorstellung davon, ob meine Gedanken überhaupt auf interessierte Resonanz stoßen würden. Doch fühlte ich eine große Freude zu Schreiben und zu Teilen. Diese Freude hat mich Mut fassen lassen und so habe ich es gewagt sichtbar zu werden.

Ich bin sehr freudvoll erfüllt und im Herzen berührt, wie sich unser Austausch in den letzten Jahren entwickelt hat, welch wertvolle Impulse wir einander schenken durften. Einfach DANKE für euer aufrichtiges Interesse und den lebendigen, herzlichen Austausch der entstehen durfte und sich immer weiter ent-wickelt.

Mein DANKE möchte ich gerne mit der klanglichen Liebeswelle verbinden, die von Arabella mit ihrer Aktion „Die Welt braucht mehr Liebe“ angeschwungen wurde. Ich möchte euch mit einem Song dankbar „liebesüberfluten“, den ich in den Anfängen meiner Stimmbildung gesungen habe. Meine damalige Gesangslehrerin fragte mich: „Was möchtest Du ausdrücken? Was möchtest Du authentisch mit dem Lied das Du singst vermitteln?“ Wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt, war das im anfänglichen Finden meines Ausdrucks gar nicht so einfach. Doch dann bin ich über ein „mainstream“ Lied gestolpert, zu dem ich JA sagen konnte und das sich gleichzeitig auf „jazzig“ ummodeln ließ.

Zum Text kann ich heute noch stehen und auch das Lied bedeutet mir immer noch sehr viel. Damit möchte ich euch DANKE sagen. Ich möchte euch den Impuls schenken, eure eigene Anmut und Schönheit zu sehen, sie vielleicht auch in eurem Nächsten zu entdecken und euch daran zu erfreuen, den Wert wahrhaftiger Liebe zu erkennen, sie zu leben und zu schützen, Dinge einfach mal „sein“ zu lassen, ausgetretene Pfade zu verlassen und wunderbar lebendig verrückt zu sein 😀. Das Leben geschieht JETZT ❤️

So, und jetzt Boxen an und MITSINGEN 😀🎤

Hier der Text:

We’ll do it all
Everything
On our own

We don’t need
Anything
Or anyone

If I lay here
If I just lay here
Would you lie with me and just forget the world?

I don’t quite know
How to say
How I feel

Those three words
Are said too much
They’re not enough

If I lay here
If I just lay here
Would you lie with me and just forget the world?

Forget what we’re told
Before we get too old
Show me a garden that’s bursting into life

Let’s waste time
Chasing cars
Around our heads

I need your grace
To remind me
To find my own

If I lay here
If I just lay here
Would you lie with me and just forget the world?

Forget what we’re told
Before we get too old
Show me a garden that’s bursting into life

All that I am
All that I ever was
Is here in your perfect eyes, they’re all I can see

I don’t know where
Confused about how as well
Just know that these things will never change for us at all

If I lay here
If I just lay here
Would you lie with me and just forget the world?

Süß-saures Vergnügen mit Madame Tarte au Citron

Mich überkam ganz spontan die Backlust. Die Idee schwirrte schon länger in meinem Kopf herum, nämlich ziemlich genau ab dem Zeitpunkt, als ich bei der lieben Stefanie von Sweetbakingstories geschmökert habe :-). Sie hatte mit ihrem Blog gerade 2-jährigen Geburtstag. Diesen feierte sie gebührend mit einer feinen kulinarischen Geburtstagsparty. Die geladenen Gäste haben köstliche Rezepte beigesteuert und eines davon hat mich direkt gelockt. Es ist die Zitronentarte von der einzigartigen Gülsah – Sommermadame. Liebsten Dank an die beiden Damen für die wunderbare Inspiration!

Ich habe das Rezept etwas verändert und zuckerfrei gemacht. Ein Gaumenfest kann ich euch sagen :-).

Hier geht’s los mit den Zutaten:

200 gr Butter

180 gr Dattelsüße

350 gr Dinkelmehl

1 Prise Salz

3 Eier (ich habe mittelgroße verwendet)

2 Eigelb

80 gr Haferflocken

150 gr Schmand

100 gr Frischkäse

Saft von 3 kleinen oder 2 mittelgroßen Zitronen

1 gestrichenen TL Bourbon Vanille

2 – 3 Tropfen äth. Tonkabohnen Absolue

Zubereitung

  • Butter, Mehl, Salz, 100 gr Dattelsüße und 1 Ei in eine Schüssel geben und mit den Händen sorgfältig verkneten.

 

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  • Den Teig teilen. Zwei Drittel des Teiges zu einer Kugel formen und in Folie wickeln. In das verbleibende Drittel des Teiges  80 gr Haferflocken einarbeiten, ebenfalls zu einer Kugel formen und in eine Folie wickeln. Beide Teigkugeln dürfen sich nun für ca. 30 Minuten im Kühlschrank ausruhen.
  • Zeit für die Créme 🙂 – 150 gr Schmand, 100 gr Frischkäse, 2 Eier, 2 Eigelb, 80 gr Dattelsüße, den Saft der Zitronen und Vanille in eine Rührschüssel geben und mit dem Handmixer verquirlen. Zum Schluss 2 – 3 Tropfen Tonkabohnen Absolue hinein tröpfeln und kurz unterrühren.
  • Den Backofen auf 175 Grad vorheizen.
  • Eine Tarteform mit Butter einfetten. Die größere Teigkugel (ohne Haferflocken) aus dem Kühlschrank nehmen und auf die gewünschte Größe ausrollen (ich habe den Teig auf der Folie rund ausgerollt, dann fällt das Bugsieren leichter 🙂 ). Den Teig in die Tarteform bugsieren und den Teig am Formrand hochdrücken.
  • Den Teig mit einer kleinen Gabel mehrfach einstechen.
  • Danach die Zitronencréme auf den Teig geben.
  • Jetzt ist es Zeit für unsere kleinere Haferflocken-Teigkugel. Sie darf aus dem Kühlschrank und aus der Folie befreit werden.
  • Die Teigkugel zerkrümeln und gleichmäßig auf der Zitronentarte verteilen. Das werden unsere leckeren Streusel. Diese sinken etwas in die Créme hinein. Ist ganz normal und scheint ihnen Freude zu bereiten :-).

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Nun auf mittlerer Schiene für 35 Minuten in den vorgeheizten Ofen geben und sich am Duft erfreuen :-). Et voilá:

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Abkühlen lassen und genießen. Schmeckt auch noch nach 2 Tagen ganz hervorragend. An heißen Tagen ist sie gekühlt ein Traum 🙂

Bon appétit 🙂

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Die Intelligenz der Bienen

Bienen sind ganz zauberhafte Wesen. Wir können allein schon in Bezug auf ein unterstützendes Miteinander sehr viel von ihnen lernen. Zudem sind sie lebenswichtig für die Pflanzenwelt und somit auch für uns Menschen. Das Wissen um die Heilkraft von Honig, Propolis und Co ist uralt. Schon in den Veden wird über die vielfältigen Heilkräfte von Honig und Propolis berichtet. Auch Hippokrates versorgte sehr erfolgreich z. Bsp. die Schwertwunden von Kriegern mit Honigumschlägen. Im keltischen Brauchtum wurden Priester und Priesterinnen mit Honig und Öl gesalbt. So könnte man in der Geschichte der Bienen noch eine Vielzahl an heilsamen Verwendungsmöglichkeiten finden. Es wird höchste Zeit, dass wir uns dies bewusst machen und achtsam mit Mutter Erde und ihren Wesen umgehen. Das von der zauberhaften Bücherfee Ulrike vorgestellte Buch „Die Intelligenz der Bienen“ verbindet Wissen aus wissenschaftlichen Sachgebieten wie Anatomie, Biochemie, Biophysik etc. mit der Liebe zu den Bienen. Ich wünsche euch viel Freude beim Schmökern 🐝🐝🐝

Leselebenszeichen

  • Wie sie denken, planen, fühlen und was wir daraus lernen können
  • von Randolf Menzel und Matthias Eckoldt
  • Albrecht Knaus Verlag   März 2016  www.knaus-verlag.de
  • gebunden, mit Schutzumschlag
  • 368 Seiten
  • 24,99 € (D), 25,70 € (A)
  • ISBN 978-3-8135-0665-5

BIENENFLEISSIGE  BIENENKUNDE

Buchbesprechung von Ulrike Sokul ©

Der Zoologe und Neurobiologe Randolf Menzel hat sein Forscherleben den Bienen gewidmet und zusammen mit dem Schriftsteller und Rundfunkautor Matthias Eckoldt sein gesammeltes Bienenwissen in ein profundes populärwissenschaftliches Buch gepackt. In fünf Jahrzehnten Bienenforschung hat Randolf Menzel die Bienen innig kennengelernt und eine Fülle an neuen Erkenntnissen zu ihren erstaunlichen Fähigkeiten gewonnen.

Während der Lektüre ist man sowohl fasziniert und beeindruckt von den Bienen und ihren komplexen Wahrnehmungs-, Denk-, Kommunikations- und Verhaltensweisen als auch von den ausgeklügelten Experimenten und Mikromeßmethoden, die Randolf Menzel und seine Mitarbeiter für die Erforschung der Bienensinne und des nur etwa sandkornkleinen Bienengehirns entwickelt haben.

Die noch verhältnismäßig allgemein gehaltenen Informationen des…

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