Duftende Begleitung für 2017

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quelle: pixabay – Bergamotte

Das neue Jahr ist nun schon im Frühling angekommen! Die Natur blüht, die Vögel bauen Nester und schenken uns zauberhafte Konzerte, die ersten Bienen summen herum und es ist offensichtlich – die Zeit des Neu-Werdens ist da! Für mich zeichnet sich meist nach dem 1. Viertel des Jahres, in dem ich mir besonders viel Zeit für die Innenschau und Reinigung gönne, eine Grundthematik für das noch frische Jahr ab.

So habe ich nach innen gelauscht, um heraus zu finden, welche Düfte wohl in diesem Jahr eine stärkende Wegbegleitung sein könnten. In diesem Jahr scheinen wir gefordert zu sein, uns von alten, blockierenden Schlacken zu befreien, damit unsere Wahrhaftigkeit erstrahlen kann. Wahrhaftigkeit ermöglicht uns einen klaren, liebevollen Blick auf uns selbst. Was steuert uns an? Ist es unser wahrhaftiges Sein oder reagieren wir reflexhaft auf Impulse? Ist es die Liebe zu uns selbst? Oder ist es die Angst, andere zu enttäuschen, der Liebe nicht wert zu sein, Sicherheit oder Ansehen zu verlieren? Geht es uns gut mit den Entwicklungen in unserem Leben oder möchten wir hie und da eine Kursänderung vornehmen? Ich habe mir aufgrund meiner persönlichen Beobachtungen für dieses Jahr „radikale Selbstliebe“ verordnet und bin sehr gespannt darauf, vor welche Herausforderungen mich dieser Kurs stellen wird ;-).

In diesen Zusammenhängen könnte es geschehen, dass alte, völlig unbewusste Speicherungen/Prägungen auf sich aufmerksam machen. Wenn wir diese wahrnehmen, wird es uns möglich, uns einer tiefen inneren Reinigung und Neuordnung zu unterziehen und erfrischt, geklärt und gestärkt den „wahrhaftigen“ Kurs setzen. Dies erfordert Mut, denn wenn wir neue Wege beschreiten, wissen wir in der Regel nicht, was uns auf diesem Weg erwartet, wie es sich anfühlt und zweifeln vielleicht daran, ob wir den Herausforderungen gewachsen sind.

An diesem Punkt kommen die Duftwesen ins Spiel :-). Mal zart mal kraftvoll schenken sie uns Impulse, die direkt in unserem Unterbewusstsein wirken. Die Duftmoleküle werden über unsere Riechzellen an den Riechkolben sowie ans limbische System weiter gegeben und haben Auswirkung auf Stoffwechselabläufe sowie unser Nervensystem. Wir können mit unserem Verstand nur bewerten, ob wir den Duft mögen oder nicht – der Wirkung tut dies aber keinen Abbruch :-).

Um diese Zeit der Reinigung und Neusortierung – vielleicht sogar des Umbruchs – in Würde, Gelassenheit, zentriert, mit Freude und voller Kraft zu meistern, haben sich folgende Duftwesen als unterstützende Wegbegleiter gemeldet 🙂

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Atlaszeder – unterstützt dabei den eigenen Platz einzunehmen. Eliane Zimmermann hat die Atlaszeder so schön als den „Löwen im Pflanzenreich“ beschrieben. Königlich gelassen, sich der eigenen Kraft bewusst seiend muss ich nicht mehr kämpfen. Dieses Duftwesen stabilisiert uns in Krisensituationen und schmerzhaften Übergängen und wirkt ausgleichend.

Benzoe Siamist ein tröstender Seelenbalsam. Es  schenkt uns einen geschützten, geborgenen Raum, in dem sich alte Verletzungen zeigen und liebevoll erlösen können. Es verbindet uns mit dem liebevoll nährenden Fluss des Lebens und schenkt uns Hingabe an unseren Seelenwillen. Das Prinzip – „Nicht mein Wille (Ego-Wille) sondern Dein Wille (göttliche Seelenführung) geschehe“ wird lebbar. Dieses Duftwesen unterstützt uns bei der Ausleitung emotionaler Gifte und geleitet uns in unseren inneren Frieden.

Bergamotte – nimmt die Schattenthemen unseres Seins an die Hand und führt sie ins Licht. Es schenkt uns Ruhe, Klarheit und Gelassenheit, wirkt beruhigend auf unser zentrales Nervensystem. Es wirkt belebend, weist uns den Weg zu unserem Urvertrauen, lässt Ängste verschwinden und führt uns in unsere Mitte.

Orange – schenkt uns Stabilität, Ruhe, Freude, Kreativität, Herzenswärme und die spielerische Leichtigkeit eines Kindes. Außerdem wirkt es entschlackend, da es unser Lymphsystem anregt.

Immortelledie Unsterbliche – wärmt die Seele und führt uns zu unserer inneren Sonne. Es wird auch das „flüssige Gold“ (helios = Sonne, chrysos = Gold) genannt. Es wirkt stabilisierend, gerade wenn wir einen Schock oder starke Veränderungen in unserem Leben zu verarbeiten haben.

Palmarosaschenkt uns eine flexible Grundhaltung und die fröhlich-entdeckerische Aufgeschlossenheit eines Kindes. Das Duftwesen fordert uns auf, spielerisch mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen. Es schenkt uns Mut, streichelt unsere Seele und beruhigt unseren Geist. So können wir unsere Herzenswärme spüren, Vertrauen finden sowie die Dinge gelassen angehen.

Ravintsaraschenkt uns die Kraft bei uns zu bleiben und klar unsere Grenzen zu erkennen und zu wahren. Es schenkt uns Kraft und Mut uns aus belastenden Lebenssituationen zu befreien und unseren wahrhaftigen Weg zu beschreiten.

Für ein tieferes Eintauchen in die Welt der Duftwesen, kann ich euch die Bücher „Aromatherapie für Sie“ von Eliane Zimmermann und „Die Pflanzenhelfer“ von Thomas Kinkele sowie die Werke von Susanne Fischer-Rizzi wärmstens empfehlen. Außerdem ist die Enzyklopädie der Düfte von Gabriela Stark ein wahres Wunderwerk.

REZEPT JAHRESDUFT 2017

Ravintsara 1 – 2 Tropfen

Palmarosa 3 Tropfen

Immortelle 1 Tropfen

Orange 10 Tropfen

Bergamotte 5 Tropfen

Benzoe Siam 7 Tropfen

Atlaszeder 5 Tropfen

auf 50 ml Wodka

Ihr benötigt ein Braun- oder Blauglasfläschchen mit Sprühkopfaufsatz (erhältlich in der Apotheke). Die ätherischen Öle würde ich nur in höchster Qualität kaufen, d. h. biozertifiziert und liebevoll sowie schonend gewonnen. Primavera, Jophiel und Feeling kann ich euch sehr als Bezugsquelle für die ätherischen Öle empfehlen.

Wodka ins Fläschchen geben und der Reihe nach die ätherischen Öle hinein tröpfeln. Den Sprühkopfaufsatz draufschrauben und gut verschütteln. Wenn ihr wollt, dann nehmt euch Zeit, spürt in euer Herz und fühlt, welche Qualitäten ihr euch für das neue Jahr wünscht. Konzentriert euch auf diese Qualitäten und lasst sie freudvoll über eure Hände ins Fläschchen strömen. So informiert und segnet ihr über den Energiefluß eurer Hände, euren „Jahresduft“ mit den ganz individuellen Qualitäten, die ihr MANIfestieren wollt.

Diesen Duft könnt ihr in eure Aura sprühen,  als Raumspray verwenden oder euer Kopfkissen damit beduften. Bitte nicht auf die Haut sprühen, da Bergamotte in Verbindung mit Sonneneinstrahlung zu Pigmentflecken oder starken Reizungen führen kann!

Ich wünsche euch viel Freude, Gelassenheit und Mut

mit eurem duftenden Begleiter 💞!

Suche in den Düften der Blumen und der Natur

die Heiterkeit des Geistes und die Freude im Dasein.

Sie werden Dir nahe sein vor, während und nach der Liebe,

in einem der seltenen Augenblicke der Gnade in unserem Leben.

Mit ihnen, den Wohlgerüchen, schwinden die Misshelligkeiten

wie Nebel am Morgen beim Aufgang der Sonne.

Sie läutern und erweitern Dein ICH,

sie vermehren Deine Energien

und umgeben Deinen Gedanken

mit Heiterkeit und Freude.

– Wang Wei – chin. Dichter der Tang Dynastie, 800 n. Chr.

Lächeln

Ihr Lieben, ihr wisst ja – Klang ist für mich eine der berührendsten und heilsamsten Ausdrucksformen. Vor ein paar Jahren habe ich dieses Lied für mich als „Erste-Hilfe“ bei einer grantig-traurigen Verstimmung entdeckt :-). Dieses Lied zaubert mir meist ein Lächeln gepaart mit erlösenden Tränen ins Gesicht. Vielleicht „hilft’s“ euch ja auch 🙂

 

Versöhnung

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quelle: pixabay

Warum Versöhnung? Geht das Leben nicht einfach weiter? Sollten wir nicht einfach „loslassen“ und uns nicht mehr mit dem Vergangenen beschweren, so nach dem Motto: „Was interessieren mich meine Worte und Taten von gestern? Sie sind doch Vergangenheit. Ich lebe doch im Hier und Jetzt!“.

Sicher, im Hier und Jetzt zu leben ist eine essentielle Grundausrichtung, die uns befähigt sowohl unsere Vergangenheit als auch unsere Zukunft zu gestalten. Zu glauben, dass das Hier und Jetzt wie abgeschnitten ist von der Vergangenheit bzw. der Zukunft empfinde ich aus diversen Gründen unrealistisch. Wer sagt denn, dass die Zukunft nicht bereits gleichzeitig  mit dem Hier und Jetzt existiert ;-)? Alles bedingt einander – meine Vergangenheit das Hier und Jetzt ebenso, wie sie auch in meine Zukunft schwingt, sie betrifft und gestaltet. Im Hier und Jetzt habe ich die Möglichkeit, in mir eine Ordnung zu schaffen, die mir authentisch entspricht. Mich zu versöhnen und Frieden zu finden. Dies hat – linear betrachtet – Auswirkung auf das Vergangene und das Zukünftige.

Weder das „im alten Mist wühlen“ noch das „verdrängen“ schenken innere Erlösung. Beides zieht wie ein Magnet immer wieder in die alten Bahnen, weil das Unerlöste ja erlöst werden will. So habe ich mich auf den Weg gemacht, Frieden zu schließen. Dem Mist die Hand zu reichen und ihn mit Liebe zu düngen :-). Nicht weil alles so so dolle war, sondern weil in jeder Situation ein Geschenk liegt. Dieses Geschenk vom „Mist“ zu befreien und anzunehmen, ist sehr erlösend :-). So kann sich der Mist in seine Qualität verwandeln, vielleicht der Humus werden, der den Seelen-Blumen einen nahrhaften Boden schenkt. So kann ich meine Vergangenheit „sein lassen“ als Teil meines Seins. Sozusagen als erlöster friedvoller Mist, der meinen inneren Boden einzigartig macht. So spuken die einmal bewusst gewordenen alten Geister auch nicht länger im Unterbewusstsein herum, müssen sich auch nicht unnötig aufplustern um gesehen zu werden. Random Randomsen hat mir für diesen Prozess ein wundervolles Bild geschenkt. Er sagte: „Die Gelassenheit, mit der ein Baum in seiner Umgebung verwurzelt ist. Wobei der nährende Humus teilweise aus Blättern besteht, die in früheren Jahren, vielleicht Jahrzehnten, abgeworfen wurden. Das schiene mir ein schönes Bild für den mit seiner Vergangenheit versöhnten Menschen.“

Wie fühlt sich dieses Bild für Dich an?

Für mein Gefühl kommen wir unserem Wesenskern mit jedem versöhnlichen Schritt ins Bewusste Sein näher. Dieser wahrhaftige Wesenskern wird immer klarer und feiner sicht-, leb- und hörbar, ohne Schnick Schnack oder Masken. Wir können uns aufrichten und uns kraftvoll entfalten.

Snatam Kaur schenkt uns mit dieser Live-Aufnahme ein sehr versöhnliches, Frieden stiftendes Mantra. Ich wünsche euch damit friedvolles Ankommen im Herzen:

Ong Namo – Ich verbeuge mich vor der göttlichen Weisheit

Guru Dev Namo – Ich verbeuge mich vor dem göttlichen LehrerIn in mir

In diesem Sinne wünsche ich euch einen versöhnlichen, freudigen Sonntag ❤️

 

Wasser

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quelle: pixabay

Ihr Lieben, heute möchte ich ein sehr spannendes Thema mit euch teilen. Ich beschäftige mich seit geraumer Zeit mit der Wirkung von Schwingung auf Wasser. Vor allem, welche Wirkung Schwingung auf unser Körperwasser, das sich in unseren Zellen befindet, hat. Lange Zeit war dies ein Feld, das wohl eher der „Esoterik“ zugeordnet und belächelt wurde. Dies hielt mich nicht davon ab, meiner inneren Wahrheit treu zu bleiben und weiter zu forschen und zu beobachten ;-).

Über die Jahre beobachtete ich sowohl bei mir als auch bei Menschen, die ich begleiten durfte, phänomenale Auswirkungen von Schwingung. Sowohl in eine wohltuende als auch in eine schmerzhafte Richtung. Die Schwingung eines Gongs oder einer kleinen Klangschale bewirkten in Menschen oftmals eine heilsame Neustrukturierung. Von einem sehr eindrucksvollem Erlebnis möchte ich euch berichten. Als ich eine Veranstaltung klanglich begleiten durfte und in diesem Zusammenhang meine Klangschalen spielte, kam in der Pause eine Dame freudestrahlend auf mich zu. „Welches Instrument haben Sie da vorhin gespielt? Es hatte einen ganz hohen Ton.“ Ich zeigte ihr meine kleine geliebte Klangschale und sie bestätigte: „Ja, das ist der Ton.“ Dann erzählte sie mir mit Freudentränen in den Augen: „Wissen Sie, ich hatte vor Jahren einen Unfall. Dabei habe ich mir einen Nackenwirbel verletzt. Dieser macht seitdem Probleme, verursacht konstant Schmerzen. Bislang konnte keine Behandlung diese Blockade lösen. Nun während Ihres Spiels fühlte ich den Klang direkt in meinem Nackenwirbel. Es war, als würde der Klang der Klangschale tief in meinem Wirbel schwingen. Erst wurde der Schmerz stärker und auf einmal war er weg! Ich kann meinen Kopf schmerzfrei bewegen. Es fühlt sich ganz frei an.“

Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie sehr mich diese Erfahrung bis heute bewegt. Ohne zu wissen oder zu wollen, hat der Klang den Weg zu der Dame gefunden. Sie sind miteinander in Resonanz gegangen und haben ganz „selbstständig“ eine einzigartige Ordnung wieder hergestellt.

Wie ist das möglich? Dazu gibt es mittlerweile und glücklicherweise zahlreiche Studien. Letzte Woche bin ich über einen Film „gestolpert“, der eindrucksvoll über die Wirkung von Schwingung auf Wasser – sei es Klangschwingung, die Schwingung unserer Gedanken, Emotionen und Worte – berichtet. Wenn wir die Tatsache ins Bewusstsein nehmen, dass wir zu ca. 70 – 80 % aus Wasser bestehen, können wir für uns aus den folgenden Informationen sehr spektakuläre Schlüsse ziehen. Wusstet ihr, dass Wasser ein Gedächtnis hat? Könnt ihr euch vorstellen, dass unsere Gedanken, Emotionen und Worte die molekulare Struktur des Wasser beeinflussen, ja sogar verändern? Und anders herum: dass Wasser auch unser inneres Wasser in seiner molekularen Struktur beeinflusst und verändert? Welche Auswirkung haben meine Gedanken, Gefühle und Worte auf meinen körperlichen sowie psychischen Zustand? Und gibt es wirklich so etwas wie gesegnetes Wasser? Welche Möglichkeiten ergeben sich daraus?

Wer nun selbst Forscherdrang verspürt, kann folgendes kleines Experiment durchführen: Füllt zwei Gläser mit Leitungswasser. Eines stellt ihr auf ein von euch beschriftetes Zettelchen. Ihr könnt z. Bsp. Liebe, Freude oder Dankbarkeit darauf schreiben. Lasst beide Gläser für ca. 5 – 10 Minuten stehen. Das eine Glas auf dem beschrifteten Zettelchen und das andere einfach so. Dann nehmt aus dem jeweiligen Glas einen Schluck und spürt, ob ihr einen Unterschied schmecken könnt.

Ich wünsche euch inspirierende Impulse beim Lauschen und Betrachten des Filmes „Water – die geheime Macht des Wassers“ (klick)

Kreative Auszeit

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Diesen Stein habe ich am Wochenende bemalt, nachdem ich meine Birken besucht hatte 🙂

Kreatives Ausleben tut Körper und Geist wohl. Die Seele findet so spielerisch und leicht fließend einen Ausdruck. Den Zauber des Entstehens beobachten zu dürfen, währenddessen „es“ durch einen selbst entsteht, schenkt Freude und Erfüllung. Wir sind ganz im Hier und Jetzt, kein Müssen, nur das Fließen dessen, was sich gerade durch uns ausdrücken möchte ist. Das entspannt, macht den Geist frei und klar, zentriert uns. Es geschieht ganz von selbst, ohne ein „wollen“.

Es gibt unzählige Möglichkeiten einen kreativen Ausdruck zu finden. Einen möchte ich heute mit euch teilen. Ich sammle sehr gerne Steine. Vorausgesetzt, sie möchten mit mir mit ;-). Anstatt eine Leinwand zu bemalen, können auch Steine als Leinwand dienen. Mit ihrer ganz eigenen Form und Ausstrahlung schenken sie kreative Impulse, die unseren kreativen Fluss ermuntern, sich auszudrücken.

Ihr braucht dazu nur

  • 1 oder mehrere Steine
  • Acrylfarben
  • Pinsel
  • 1 Gefäß mit Wasser zum Pinsel auswaschen
  • z. Bsp. einen kleinen Teller (Pappteller ist auch möglich) für die Farben
  • Stifte zum Verzieren (ich habe einen goldigen Fineliner und einen türkisfarbigen Glitter-Liner genommen), da sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt
  • wenn ihr den Stein mit einer Farbe grundiert, ist es wichtig, diese trocknen zu lassen, sonst verlaufen die Farben ineinander. Mit dieser Gegebenheit kann man natürlich auch wunderbar spielen und Farbverläufe kreieren!

…und dann einfach der Fantasie freien Lauf lassen. Hilfreich ist es, den Perfektionsanspruch los zu lassen (es gibt hier kein „richtig“ oder „falsch“, es darf ein experimentieren und erfahren sein) und sich dem kreativen Fluss und der kindlichen Freude hinzugeben :-). Ich wünsche euch wohltuendes Auftanken im Kreativ-Sein 💕

 

Reinigung von emotionalen Giften

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quelle: pixabay

Wie in meinem Beitrag zu Imbolc erzählt, ist der Monat Februar geradezu prädestiniert für eine umfassende Reinigung. Dazu zählt für mich ganz wesentlich auch das innere Reinemachen und Neuordnen. Gerade wenn wir in unserem Leben spüren, dass alte Muster nicht mehr wohltuend sind, sondern uns vielleicht sogar davon abhalten unserer Freude und Lebendigkeit zu folgen.

Unsere Beziehungen und familiären Strukturen, in die wir hinein geboren sind, bieten oftmals den Boden für die Entstehung dieser Muster. Im besten Fall sind wir in einem wertschätzenden und unterstützenden Umfeld aufgehoben. Vielleicht haben wir auch unterdrückende und respektlose Umgangsformen erfahren. In jedem Fall haben uns unsere Erfahrungen sowie die Empfindungen, die wir wahrgenommen haben, geprägt. Daraus sind Denk-/Empfindungs- und Verhaltensmuster entstanden. Trennung, Verlust, Nicht-Gesehen und -respektiert werden und die damit einhergehenden Empfindungen und Zustände erzeugen Stress.

Unser Gehirn, ja ich würde behaupten unser gesamter Organismus, ist darauf ausgerichtet in einer harmonischen Kohärenz zu schwingen. Um unsere Gesundheit zu sichern. Ist diese Kohärenz gestört, löst das immensen Stress in uns aus. Stress wiederum erzeugt Gifte. Mit diesen Giften muss nun unser Körper umgehen. Um eine harmonische Kohärenz herzustellen ist unser Gehirn, ja unser gesamter Körper, sehr kreativ. Wenn nun im Außen, z. Bsp. mit den Menschen die uns umgeben, diese Kohärenz nicht herstellbar ist, wird in uns abgespalten, unterdrückt oder ausgeblendet.

So hat man zumindest eine zeitlang das Gefühl, es wenigstens „aushalten“ zu können. In vielen Fällen wird dieses Aushalten zu einer Gewohnheit. Geist und Körper gewöhnen sich an diesen immens stressigen Zustand. Das wiederum bindet Lebenskraft, denn unser Körper ist ständig damit beschäftigt auszugleichen. Wir gehen oftmals unbewusst über unsere Grenzen, spüren uns an gewissen Punkten gar nicht mehr. Denn wir konzentrieren uns unbewusst auf das Ausblenden all jenem, was die momentane, so hart erkämpfte  Kohärenz gefährdet.  In den meisten Fällen bedeutet das, dass wir auf „Sparflamme“ fahren. Wir sind damit einverstanden, in einem minimalen, ansatzweise „sicheren“ Feld zu agieren. Oder in der Hauptsache zu reagieren.

Diese Abläufe geschehen meistens völlig unbewusst. Wir werden unter Umständen erst darauf aufmerksam, wenn wir uns seelisch oder körperlich unwohl fühlen oder das Leben uns direkt darauf weist. Gifte finden, wenn nicht ausgeschieden, z. Bsp. gerne in unserem Bindegewebe oder in den Neben- und Stirnhöhlen ihr „Depot“ und beschweren oder blockieren den Fluss unserer Lebensenergie. Was dies betrifft bin ich ein wahre Expertin ;-). Mit Anfang 20 hatten meine Stressgifte mein Immunsystem zerstört. Das hatte natürlich weitreichende Folgen. Meine Entgiftungsorgane waren total überlastet und so stand ich kurz vor der Dialyse.

Die gute Nachricht ist – soweit muss es  nicht kommen, denn unser wahrhaftiges Sein trägt eine gesunde, harmonische Kohärenz in sich, damit wir auch gesund lebendig sein können. An dieser können wir uns orientieren bzw. daran orientiert sich auch unser Organismus, wenn wir ihn lassen :-).

Wie kann ich nun ganz aktiv etwas dazu beitragen, den Stress zu reduzieren und wieder in meine Ordnung zu finden? Meine Lebensenergie wieder freier fließen zu lassen, mich klarer wahrzunehmen, meine Kohärenz wieder her zu stellen, ohne meine Kraft zu unterdrücken? Wie kann ich meine Ängste annehmen ohne mich von ihnen dominieren zu lassen?

Da hat wohl jeder Mensch seinen ganz eigenen Weg. Es gibt dafür kein „Patentrezept“. Aber es gibt verschiedene Werkzeuge, die bei Bedarf hilfreich und harmonisierend eingesetzt werden können. Ein solches Werkzeug möchte ich euch heute vorstellen. Es ist eine Atemtechnik aus dem Kundalini-Yoga, mit der ich sehr angenehme Erfahrungen gemacht habe.

Der Atem gilt von jeher in den verschiedensten Kulturen essentiell zur Erhaltung unserer Gesundheit und zur gesunden Entfaltung unseres Bewusstseins. Wir versorgen uns über unseren Atem mit mehr als nur mit „Sauerstoff“. Über eine bewusste Atmung können wir z. Bsp. unserem Körper direkt Ruhe vermitteln und Entspannung erzeugen. Ängste können sich so ganz leicht lösen. Des weiteren wirkt eine tiefe, ruhige Atmung wie eine Massage für unsere Organe, sorgt für eine bessere Durchblutung und Sauerstoffversorgung, bringt unsere Lebensenergie zum Fließen. Wenn wir uns dabei auf unser Herz, unser Zentrum, in einem inneren Zustand der Wertschätzung, Dankbarkeit, Liebe oder Freude konzentrieren, erhöht sich die Wirksamkeit. Denn unser Herz ist der Sitz unseres göttlichen Funkens, der alles beinhaltet was wir brauchen um ganz zu sein. Man nennt dies „Herz-Kohärenz“.

Die folgende Übung bezieht mehrere Ebenen unseres Sein mit ein. Es gibt eine Mudra (eine heilige Handhaltung, bedeutet übersetzt soviel wie „das, was Freude bringt“) sowie ein begleitendes Mantra. Mich tragen Klänge immer sehr liebevoll durch meine inneren Prozesse, vielleicht geht es euch ja ähnlich.

Die Handhaltung:

  • Du führst Deine Hände zueinander, so dass sich die Fingerspitzen jeweils berühren (d. h. Daumen auf Daumen, Zeigefinger auf Zeigefinger usw., spreizt sie etwas, so das Raum zwischen den Fingern entsteht. Sieht ein bisschen aus wie ein Häuserdach :-))
  • Die Finger sind dabei gerade – nicht überstreckt oder gebogen
  • Nun führst Du in dieser Haltung Deine Hände vor Dein Herz, so dass die Daumen sanft auf Deinem Brustbein aufliegen. Die restlichen Finger zeigen in dieser geschlossen Haltung nach vorne, von Dir weg

Die Atmung:

Die Atemtechnik besteht aus 3 Zyklen. Du atmest ca. 5 Sekunden lang gleichmäßig über Deine Nase ein. Dann hälst Du ca. 5 Sekunden lang Deinen Atem an. Anschließend atmest Du ca. 5 Sekunden lang über Deine Nase aus. Im Anschluss an das Ausatmen beginnt der Zyklus mit einem erneuten ca 5-sekündigen Einatmen usw.

Das Mantra:

Das das Mitzählen für mich sehr aufwendig erscheint und ich mich im Klang sehr viel leichter auf den Fluss der Atmung konzentrieren kann, hier das dazugehörige Mantra:

Es ist das SA TA NA MA – Mantra und verbindet uns mit der Wahrhaftigkeit unseres Seins. Es umfasst den gesamten Zyklus des Werdens und Vergehens auf allen Seinsebenen. Dies ist die ungefähre Übersetzung:

SA = Unendlichkeit, Gesamtheit des Kosmos

TA = Leben (Geburt der Form aus der Unendlichkeit)

NA = Tod (oder Transformation)

MA = Wiedergeburt

Es ist die Essenz des Mantras SAT  NAM (= Wahrhaftigkeit ist mein Name). Dieses Mantra gleicht unsere Gehirnhälften aus, schenkt uns Ruhe und Ausgeglichenheit. In diesem Zustand ist es soviel leichter, den eigenen Weg geklärt zu erkennen und zu beschreiten. Mantren liegen sehr ausgefeilte Klangschwingungsverhältnisse zugrunde, die eine tiefe Ordnung ins uns bewirken können.

So könnt ihr eure Atmung auf das SA TA NA MA einschwingen:

Ein SA TA NA MA lang EINATMEN

Ein SA TA NA MA lang HALTEN

Ein SA TA NA MA lang AUSATMEN

…und direkt anschließend ans Ausatmen wieder von vorne beginnen. Ihr könnt dies so kurz oder so lange wie ihr wünscht praktizieren. Die Aufnahme des Mantras dauert über 30 Minuten, so dass ihr wunderbar variieren könnt. Spürt einfach, wann ihr zur Ruhe kommt, wann sich ein ruhiger, tiefer Atemfluss einstellt und der Geist zur Ruhe findet. Beobachtet einfach euren Atem, spürt wie sich der Fluss anfühlt, wie sich euer Körper anfühlt. Ihr müsst dabei nicht an Vergangenes denken, die Harmonisierung geschieht ganz von selbst. Sollten Erinnerungen oder Empfindungen auftauchen, lasst sie einfach mit eurem Atem fließen.

Hier der Ablauf auf einen Blick:

  • Mache es Dir sitzend bequem, so dass Du dich wohl fühlst. Der Rücken sollte möglichst gerade und entspannt sein. Schalte Dein Handy aus und sorge dafür, dass Du ungestört bist.
  • Handhaltung einnehmen und liebevoll wertschätzende Aufmerksamkeit auf das Herzzentrum richten. Fühle die Wertschätzung, Dankbarkeit, Liebe oder Freude in Deinem Herzen
  • Im genannten Rhythmus Atmen, wenn gewünscht auch unter zu Hilfenahme des Mantras
  • Atmet so lange es euch wohl tut – das können 2 -3 Minuten sein, aber 11 oder 30….
  • Offiziell wird bei dieser Reinigungs-Übung auch eine bestimmte Augenhaltung eingenommen: Die Augen blicken auf die Nasenspitze und sind dabei fast geschlossen. Ich schließe meine Augen gerne vollständig und konzentriere mich dabei auf meine Nasenspitze.
  • Zum Abschluss atmet 1 x tief ein und aus, löst die Handhaltung und spürt in eurem Körper nach. Wie fühlt es sich jetzt an?
  • Wenn ihr eure Augen wieder geöffnet habt, könnt ihr sie „rollen“ lassen – sozusagen in alle Achsen blicken: nach links oben und unten, Mitte unten, rechts unten und oben, Mitte oben etc. Auch dies ist eine fließende Bewegung.

Es ist immer wieder wunderschön in meinen Seminaren die vorher – nachher Ausstrahlung meiner TeilnehmerInnen bewundern zu dürfen :-). Ich wünsche euch mit dieser Atemübung entspanntes und Kraft spendendes „Reinemachen“, auf das euer inneres Licht immer freier und ungetrübt strahlt. Solltet ihr Fragen zu der Übung haben – fühlt euch frei bei mir nachzufragen :-).

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quelle: pixabay

 

Heilung & Klang

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Klangschwingung einer Frauenstimme, die den Vokal „o“ tönt

Vor einigen Wochen – oder sind es sogar schon Monate? – hatte ich eine dieser anregenden Reflektionen mit Random Randomsen. Nun möchte ich seinen Impuls aufgreifen und meine, in diesem Zusammenhang geäußerten Gedanken über die heilsame Wirkung von Klang, mit euch teilen:

„Die Orientierung und vielleicht sogar Fixierung auf schablonenhafte Ideale führt uns weg von unserer ureigenen inneren Ordnung. Das kostet so unwahrscheinlich viel Energie. Das Außen spielerisch als Reflektionshilfe zu begreifen hilft, Fixierung aufzulösen und Raum für den Weg nach Innen zu schaffen. Es ist eine große Entdeckungsreise, die unsere Kreativität zum Fließen bringt 🙂. Unseren Grundton, die Grundstimmung zu erkennen hilft ganz wesentlich beim Enttarnen von verkörperlichten Mustern und Prägungen. Und da hilft der Klang – er lässt uns wahrnehmen in welcher Schwingung wir uns befinden. Dieses Erkennen und die Möglichkeit einen eigenen kreativen Weg in die Ordnung zu finden ist sehr befreiend 🙂.“

Warum kann Klang ein befreiendes Werkzeug zur Enttarnung verkörperlichter Muster oder Prägungen (die den Fluss unserer Lebensenergie stören) sein? Alles was IST klingt. Alles hat einen eigenen Grundton. Klang ist Schwingung. Wenn wir nun davon ausgehen, dass jede Person (von per sonare = hindurch tönen) über eine ganz einzigartige Grundschwingung verfügt, dann können wir vielleicht auch annehmen, dass äußere sowie innere Ereignisse zu Verstimmungen führen können. Diese Verstimmungen „unterbrechen“ oder erschweren den harmonischen Fluss der einzigartigen Grundschwingung. Wir sind nicht mehr im Ein-Klang. Unter Umständen äußern sich diese Verstimmungen körperlich z. Bsp. über Verspannungen, Kopfschmerzen, Magenschmerzen etc. oder psychisch – wir fühlen uns z. Bsp. depressiv, aggressiv oder völlig erschöpft. Wie kann Klang nun dabei unterstützen wieder in die Ordnung – in den Ein-Klang mit unserer Grundschwingung zu finden?

Eine Möglichkeit ist das Tönen. Unser inneres Instrument – unsere Stimme – haben wir immer mit dabei :-). Beim Tönen geht es nicht darum, das „Störende“ oder Unangenehme einfach los zu werden. Sondern es zu sehen, zu hören und ANZUNEHMEN. So kann es sich lösen und sich in seine Qualität wandeln. Denn in jeder Verstimmung liegt ein Geschenk, das betrachtet und geachtet werden möchtet. Wichtig ist es – beim Tönen wie auch sonst im Leben – eine liebevolle Haltung der Selbstannahme einzunehmen. Denn Liebe und Wertschätzung wirken in ihrer Schwingung transformierend und ordnend. Uns liebevoll selbst wahrnehmend, kann folgende Übung unterstützend wirken:

  • Konzentriere Dich auf Deinen Atem

  • Atme ruhig und so tief es Dir möglich ist ein und aus

  • Atmen mit dem Einatmen Liebe, Dankbarkeit und Wertschätzung für Dich selbst ein und entlasse Anspannung und unruhige Gedanken mit Deinem Ausatmen

  • Spüre Deinen Atemstrom, wie er ruhig und kraftvoll in Dich hinein und hinaus strömt

  • Spüre, wie Du über Deinen Atemstrom Deinen gesamten Körper mit den stabilisierenden und nährenden Qualitäten der Liebe, Dankbarkeit und Wertschätzung versorgst.

  • Schenke Deinem Körper liebevolle Aufmerksamkeit. Spüren Dich hinein und nimm wahr, was gerade gesehen werden möchte.

  • Schenke einem Aspekt, der Deine Aufmerksamkeit besonders auf sich zieht, Deine liebevolle Aufmerksamkeit.

  • Nimm diesen Aspekt bitte ganz wertfrei und beobachtend wahr.

  • Lausche in Dich hinein und nimm den Ton oder die Töne wahr, die gehört werden möchten. JEDER Ton ist willkommen.

  • Wenn Du dich bereit fühlst, dann töne den Ton/die Töne heraus. Das kann laut oder leise sein, brummend, krächzend oder singend. Nimm einfach wahr was gehört werden möchte.

  • Bitte sei ganz achtsam und atme immer wieder ruhig und tief ein und aus. Lausche in Dich hinein und spüre, ob der Ton noch passend ist.

  • Töne so lange bis Du das Gefühl hast, das alles gehört ist, was heute reif war.

  • Spüre nochmals in Dich hinein und nimm den Ton oder die Töne wahr, die diesen Aspekt in Deinem Sein stärken und harmonisieren. Auch diese zeigen sich ganz von selbst. Töne solange, wie es Dir wohl tut.

  • Wenn Du dir nicht sicher bist, ob Du den „richtigen“ Ton gefunden hast, dann töne einfach den, der spontan aus Dir heraus kommt, halte inne und beobachte fühlend den Aspekt, dem Du gerade Aufmerksamkeit schenkst. Geht dieser in Resonanz? Wenn nicht, dann variiere den Ton, bis Du eine wohltuende Resonanz erfährst.

  • Spüre abschließend in Deinen Körper hinein. Wie fühlt sich dieser nun an? Atme bitte 3x so tief es Dir möglich ist und es Dir wohl tut, ein und aus, und heiße mit jedem Atemzug die frei gewordene Energie in Deinem Sein willkommen.

Jetzt hätte ich doch beinahe eine wichtige Information vergessen: Beim Tönen könnt ihr euch am Besten an den Vokalen orientieren. Gerade beim Harmonisieren. Tönt einfach die Vokale durch und spürt, welcher Vokal auf welchem Ton euch am wohlsten tut :-). Das geht beim Tönen der Emotion oder des Zustandes auch sehr gut. Einfach die Vokale durchtönen und in der Tonlage ruhig variieren, damit ihr spüren könnt, welcher Vokal auf welchem Ton die stärkste Resonanz erzeugt.

Wenn ihr mehr über unsere Stimme als heilsames Instrument erfahren wollt, dann guckt bei der Berchtesgadener „Kraftquelle“ (klick) vorbei. Das ist ein ganzheitliches Magazin, das alle drei Monate erscheint. Dort durfte ich meinen ersten Artikel schreiben (Yippie und: Mei, ist das aufregend – gleichzeitig 🙂 )! Ihr findet ihn in der „blauen“ Ausgabe auf den Seiten 34 – 36. Das Foto darf ich mit freundlicher Genehmigung vom Urheber Michael Memminger von www.magicaqua.de

verwenden. Auf seiner Seite findet ihr weitere zauberhafte Klangbilder, die die ordnende Wirkung unserer Stimme und des Tönens beeindruckend darstellen. Ich wünsche euch viel Freude beim Schmökern, Tönen, Singen und Klingen :-).