Herzensweisheit

Adieu, sagte der Fuchs.

love-686644_1280
quelle: pixabay

Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach:

Man sieht nur mit dem Herzen gut.

Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Antoine de Saint-Exupéry, Der Kleine Prinz

 

 

 

Heute möchte ich euch einladen, tiefer in ein Herzens-Thema mit mir einzutauchen.

„Folge Deinem Herzen“ oder „Erkenne die Weisheit Deines Herzens an“ sind schöne Sätze, die heutzutage an bestimmten Stellen fast inflationär verwendet werden und an anderer Stelle ins Lächerliche gezogen, als romantisch-verklärte Weltsicht abgetan oder gar ganz abgelehnt werden. Was aber ist ihr tieferer Sinn? Was, wenn diese Sätze lebendig in und durch uns werden? Was ist denn überhaupt die Funktion unseres Herzens?

Um sicht- und fühlbar werden zu lassen, dass diese Sätze und die damit verbundene Haltung keineswegs in die romantisch-verklärte Ecke zu stellen sind, habe ich vor längerer Zeit das Seminar „Die Quelle der Herzensweisheit erforschen“  entwickelt. In diesem Seminar vermittle ich verbindend wissenschaftliche Erkenntnisse mit spirituellen Sichtweisen. Die Kraft einer kohärenten Herz-Hirn-Verbindung in meinem eigenen Leben anzuerkennen und damit aktiv zu gestalten, ist für mich mittlerweile unverzichtbar geworden. Sonst fühlt es sich irgendwie nicht „rund“ an.

Heute möchte ich einen Teil dieser Forschungsarbeit mit euch teilen – mit dem Fokus auf TEILEN, denn ich bin keine Medizinerin und habe auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit der Inhalte meines Beitrags.. Ich möchte damit inspirieren, zum Nachsinnen oder zum Wechsel der Blickrichtung anregen 🙂.

DAS HERZ

Ist das Organ Herz lediglich eine Pumpe, die unseren Blutkreislauf in Bewegung hält? Warum kann sich unser Herz kalt anfühlen oder warm, sogar brennend? Warum beginnt unser Herz schneller zu schlagen, wenn wir einem bestimmten Menschen begegnen? Kann das Herz bei großem Kummer brechen? Auf letztere Frage kann die Wissenschaft mittlerweile mit „Ja“ antworten.

Die Psycho-Kardiologie befasst sich seit einigen Jahrzehnten mit diesen Fragen und erforscht das Zusammenspiel zwischen Herz und Seele. Das HearthMath-Institute in Kalifornien ist führend auf diesem Gebiet: dort untersuchen Kardiologen, Neurologen zusammen mit Psychologen, die Auswirkungen unserer Gefühle, unserer Wahrnehmungen, auf unser Herz und andersherum.

Ich möchte euch von einem dort durchgeführten Test berichten. Der Test verlief wie folgt: Die Probanden mussten auf einen Bildschirm schauen. Dort wurden ihnen harmonische Bilder von Tieren, Flüssen, Wasserfällen und Bäumen gezeigt. „Ohne Vorwarnung“ wurde auf einmal das ein Bild einer zischenden Schlange oder eines Autounfalls eingeblendet. Während des Tests wurden die Gehirnströme und die Herzfrequenz der Probanden überwacht. Bemerkenswert: etwa 5 – 7 Sekunden BEVOR das schreckliche Bild auftauchte machte bereits der Herzrhythmus einen messbaren Sprung. Wie kann dies sein?

Das Herz nimmt offensichtlich intuitiv wahr, bevor ein Vorfall für uns bewusst stattfindet. Denn im Energiefeld ist der Impuls ja schon vorhanden. Unser Gehirn weiß nur noch nichts davon.

Die Psychokardiologie hat außerdem heraus gefunden, dass das Herz an der Entscheidungsfindung von Reaktionsmustern maßgeblich beteiligt ist. Das Herz verfügt über ein weitverzweigtes, selbstorganisiertes System, dass das Gehirn in seiner Wahrnehmung maßgeblich prägt und beeinflusst. Das Herz ist das erste Organ das bei der embryonalen Entwicklung ausgebildet wird. Es beginnt zu schlagen, bevor sich das Gehirn ausgebildet hat. Der Neurokardiologe Dr. Andrew Armour geht sogar davon aus, dass diese Tatsache dem Grundsatz widerspricht, das Gehirn würde das zentrale Nervensystem steuern. Die Forschungsergebnisse der Neurokardiologie legen nahe, dass sich Herz und Gehirn in einem ständigen Austausch befinden und sich gegenseitig beeinflussen.

Unser Herz verfügt über rund 40.000 eigene „Gehirnzellen“. Dr. Armour konnte in seinen Forschungen sogar nachweisen, dass das Herz über ein eigenes Nervensystem verfügt mit dem es koordiniert, Informationen aufnimmt und verarbeitet – also lernt und sich erinnern kann. Er entwickelte das Konzept „Heart Brain“ und sprach als einer der Ersten über die Herz-Intelligenz. Unser Herz produziert sogar Hormone wie das Stresshormon Noradrenalin oder Dopamin und gibt diese an unser zentrales Nervensystem ab.

Auch tauscht sich unser Herz ständig mit der Amygdala, dem Mandelkern, die sich in unserem Gehirn befindet, aus. Dieser Bereich ist für Emotionen, tiefliegende Empfindungen „zuständig“. Auch Traumata sind in diesem Bereich des Gehirns gespeichert. Die Signale unseres Herzens beeinflussen nachweisbar die Muster unserer Gehirnströme. Dies wirkt sich auf unsere Emotionen und letztendlich auf unsere Gesundheit aus.

Negative Emotionen zeigen sich im Herzrhythmus mit unruhigen, spitzen, weit ausschlagenden Berg- und Talfahrten, positive mit weichen, runden, harmonischen Wellen. Unser Herz reagiert hypersensitiv auf innere sowie äußere Reize, um seinen Rhythmus den Gegebenheiten anzupassen.

Man nennt das „Heart Rate Variability“ oder zu deutsch „Herzschlagfolge“. Unser Herz schlägt nicht getaktet wie ein Uhrwerk, kein Herzschlag folgt im selben Abstand auf den anderen. Es reagiert auf unseren Zustand und versucht ständig auszubalancieren. Der Herzrhythmus hat sogar Auswirkung auf die Kapazität unseres Gehirns, Informationen zu verarbeiten und zu speichern und kreative Lösungen für z. Bsp. Probleme zu finden. Unser Herz nimmt Reize sogar im Schlaf wahr und verarbeitet diese.

Man hat in weiteren Versuchen festgestellt, dass sich der Herzrhythmus sofort positiv verändert, wenn sich die Probanden auf ihr Herz in einem Zustand von Liebe, Dankbarkeit und Wertschätzung fokussierten. Das Herz hat den größten Einfluss auf unser autonomes peripheres Nervensystem. Dies besteht aus dem sympathischen und parasympathischen Nervensystem. Diese sind vergleichbar mit Gas und Bremse. Ganz einfach:

Sympathisch = Gas

(ist aus dem lateinischen abgeleitet und bedeutet soviel wie „in Beziehung stehend“)

Parasympathisch = Bremse

Diese beiden stellen die Balance zwischen An- und Entspannung in unserem Herzen/unserem Körper her. Wenn wir z. Bsp. aufgeregt sind beginnt unser Herz schneller zu schlagen, wir erröten etc. Wenn wir dann z. Bsp. tief und ruhig atmen, aktivieren wir unsere Bremse, das parasympathische Nervensystem.

Wenn wir unser Leben lang auf’s Gas drücken, ermüdet unser Herzmuskel und ist quasi ständig unter Druck und fährt wie von selbst viel zu schnell, so als würden die Bremsen beim Auto nicht mehr funktionieren. Das parasympathische System, unsere Bremse, ist unterdrückt/blockiert. Hieraus können diverse körperliche Symptome entstehen, bis hin zum Herzinfarkt.

Ein weiteres Symptom nennt man „Broken Heart Syndrom“ oder zu deutsch „Gebrochenes-Herz-Syndrom“. Die Symptome gleichen einem Herzinfarkt – ohne einen entsprechenden körperlicher Befund. Diese Erfahrung durfte ich mit Anfang 20 selbst machen. Damals tappte man lange im Dunkeln, was mit mir los ist. Für mich ein drastischer Weckruf, grundlegendes in meinem Leben zu verändern. Denn das Herz zeigt mit dieser Symptomatik an, dass wir uns von unserer inneren Wahrheit entfernen, etwas in unserem Leben aus der Balance geraten ist.

Dr. Servan-Schreiber, Kardiologe, Psychologie und Autor (einer der führenden Persönlichkeiten auf dem Gebiet der Herz-Intelligenz, leider schon verstorben) beschreibt in seinen Forschungen, wie unerlässlich es ist, das parasympathische Nervensystem zu stärken.

Wie können wir aktiv das parasympathische Nervensystem stärken? Wut z. Bsp. macht den Herzrhythmus nachweislich chaotisch (Buchtipp: Die Neue Medizin der Emotionen, S.58). Eine positive Erinnerung hingegen erzeugt binnen weniger Minuten einen kohärenten Herzrhythmus. Wie kann dieser erzeugt werden? Man richtet dabei die Konzentration nach innen, die Atmung ist ruhig und tief und man konzentriert sich auf ein stärkendes Gefühl oder eine stärkende Erinnerung, die einen an z. Bsp. Liebe, Freude, Dankbarkeit erinnern.

Dr. Servan-Schreiber sagt, man könne diese Kohärenz in jeder Lebenslage herstellen – in einer Supermarktschlange, während eines Streits, eines Meetings etc. Ich kann aus eigener Erfahrung berichten – er hat völlig recht 😊.

Eine Langzeitstudie geht noch weiter: 201 Frauen und Männer mit verengten Herzkranzgefäßen waren die Zielgruppe. Die Hälfte der Probanden lernte Transzendentale Meditation. Die Meditierenden erlitten weniger Herzinfarkte, Schlaganfälle etc. Eine neuere Studie belegt: Ärzte arbeiten mit ihren Patienten über die Visualisierung des Organs Herz. Sie lassen Menschen mit verengten Gefäßen/Arterien sich auf diese konzentrieren und in einem gesunden Zustand visualisieren. Das Ergebnis: die Verkalkung löste sich meist ganz ohne Operation!

Die wichtigsten Zutaten sind allerdings Achtsamkeit und Geduld. Ein Zitat von Dr. Servan-Schreiber beschreibt es sehr treffend: „Das Herz ist manchmal nach Jahren der Missachtung wie ein Tier, das lange in einem Winterschlaf versunken war und die ersten Sonnenstrahlen der Frühlingssonne sieht. Langsam öffnet es erst das eine Auge, dann das Zweite und wird erst wirklich wach, wenn es sich davon überzeugt hat, dass das milde Wetter keine vorübergehende zufällige Erscheinung ist.“

Buchtipp & Quelle: Dr. Daniel Servan-Schreiber / „Die neue Medizin der Emotionen

Wer möchte, kann hier mit einem Vortrag von Dr. David Jernigan die Thematik vertiefen:

Das war das erste Häppchen, das zweite – in dem wir tiefer in die „Herstellung“ der Herz-Gehirn-Kohärenz und ihre positive Auswirkung tauchen werden – folgt in Kürze ❤️

Ich wünsche euch von Herzen einen guten Start in eine vitale Woche ❤️

 

 

 

 

Wasser

wave-1913559_640
quelle: pixabay

Ihr Lieben, heute möchte ich ein sehr spannendes Thema mit euch teilen. Ich beschäftige mich seit geraumer Zeit mit der Wirkung von Schwingung auf Wasser. Vor allem, welche Wirkung Schwingung auf unser Körperwasser, das sich in unseren Zellen befindet, hat. Lange Zeit war dies ein Feld, das wohl eher der „Esoterik“ zugeordnet und belächelt wurde. Dies hielt mich nicht davon ab, meiner inneren Wahrheit treu zu bleiben und weiter zu forschen und zu beobachten ;-).

Über die Jahre beobachtete ich sowohl bei mir als auch bei Menschen, die ich begleiten durfte, phänomenale Auswirkungen von Schwingung. Sowohl in eine wohltuende als auch in eine schmerzhafte Richtung. Die Schwingung eines Gongs oder einer kleinen Klangschale bewirkten in Menschen oftmals eine heilsame Neustrukturierung. Von einem sehr eindrucksvollem Erlebnis möchte ich euch berichten. Als ich eine Veranstaltung klanglich begleiten durfte und in diesem Zusammenhang meine Klangschalen spielte, kam in der Pause eine Dame freudestrahlend auf mich zu. „Welches Instrument haben Sie da vorhin gespielt? Es hatte einen ganz hohen Ton.“ Ich zeigte ihr meine kleine geliebte Klangschale und sie bestätigte: „Ja, das ist der Ton.“ Dann erzählte sie mir mit Freudentränen in den Augen: „Wissen Sie, ich hatte vor Jahren einen Unfall. Dabei habe ich mir einen Nackenwirbel verletzt. Dieser macht seitdem Probleme, verursacht konstant Schmerzen. Bislang konnte keine Behandlung diese Blockade lösen. Nun während Ihres Spiels fühlte ich den Klang direkt in meinem Nackenwirbel. Es war, als würde der Klang der Klangschale tief in meinem Wirbel schwingen. Erst wurde der Schmerz stärker und auf einmal war er weg! Ich kann meinen Kopf schmerzfrei bewegen. Es fühlt sich ganz frei an.“

Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie sehr mich diese Erfahrung bis heute bewegt. Ohne zu wissen oder zu wollen, hat der Klang den Weg zu der Dame gefunden. Sie sind miteinander in Resonanz gegangen und haben ganz „selbstständig“ eine einzigartige Ordnung wieder hergestellt.

Wie ist das möglich? Dazu gibt es mittlerweile und glücklicherweise zahlreiche Studien. Letzte Woche bin ich über einen Film „gestolpert“, der eindrucksvoll über die Wirkung von Schwingung auf Wasser – sei es Klangschwingung, die Schwingung unserer Gedanken, Emotionen und Worte – berichtet. Wenn wir die Tatsache ins Bewusstsein nehmen, dass wir zu ca. 70 – 80 % aus Wasser bestehen, können wir für uns aus den folgenden Informationen sehr spektakuläre Schlüsse ziehen. Wusstet ihr, dass Wasser ein Gedächtnis hat? Könnt ihr euch vorstellen, dass unsere Gedanken, Emotionen und Worte die molekulare Struktur des Wasser beeinflussen, ja sogar verändern? Und anders herum: dass Wasser auch unser inneres Wasser in seiner molekularen Struktur beeinflusst und verändert? Welche Auswirkung haben meine Gedanken, Gefühle und Worte auf meinen körperlichen sowie psychischen Zustand? Und gibt es wirklich so etwas wie gesegnetes Wasser? Welche Möglichkeiten ergeben sich daraus?

Wer nun selbst Forscherdrang verspürt, kann folgendes kleines Experiment durchführen: Füllt zwei Gläser mit Leitungswasser. Eines stellt ihr auf ein von euch beschriftetes Zettelchen. Ihr könnt z. Bsp. Liebe, Freude oder Dankbarkeit darauf schreiben. Lasst beide Gläser für ca. 5 – 10 Minuten stehen. Das eine Glas auf dem beschrifteten Zettelchen und das andere einfach so. Dann nehmt aus dem jeweiligen Glas einen Schluck und spürt, ob ihr einen Unterschied schmecken könnt.

Ich wünsche euch inspirierende Impulse beim Lauschen und Betrachten des Filmes „Water – die geheime Macht des Wassers“ (klick)

Wake up call für Januar

fractal-199054_640
quelle: pixabay

Zahlen sind für mich ein großes Mysterium. In meiner Schulzeit durfte ich mich als „mathematisches Unterseeboot“ bezeichnen lassen. Immerhin – ein U-Boot taucht auch immer mal wieder auf ;-). Mein Eintauchen in die Welt der Klangheilung und das Sichtbar-Werden von faszinierenden, ordnenden und heilsamen mathematischen Zusammenhängen der Klangschwingungen, haben meine „Angst“ vor diesem Mysterium so ziemlich aufgelöst!

Mein Verständnis in Bezug auf die universellen Zusammenhänge durfte wachsen. Mittlerweile empfinde ich die mathematische Ordnung hinter den Kulissen sehr beruhigend. Ich muss nicht alles verstehen, aber zu sehen, dass es sich um wiederkehrende, universelle Prinzipien handelt, findet mein Entdeckergeist sehr spannend. So tauche ich immer tiefer ein, in die Welt der Zahlen und der Zusammenhänge die sich daraus ergeben. Ich achte sie als „Impulsgeber“.

So mache ich immer mal wieder Ausflüge in die Numerologie. Bei meiner Recherche habe ich ein kurzes Video gefunden, das ich mit euch teilen möchte. Der Monat Januar – und im besonderen dieses neue Jahr – scheinen es in sich zu haben. Es schenkt uns die Möglichkeiten unsere Beziehungen zu überdenken, neu zu gestalten und vielsaitige „Neubeginne“. Natalie spricht in ihrem Video von „magic dust“, der 2017 bestäubt. Ich liebe diese zauberhafte Zugabe im Leben :-). Inspirierende Wachmacher in Gestalt von Fragen tauchen in dieser möglichen Neubeginn-Beziehungs-Thematik des neuen Jahres auf:

  • Wie sieht mein ursprüngliches Selbst aus? Verstecke ich es? Bin ich bereit es nun  sichtbar werden zu lassen?
  • Bin ich bereit in den Menschen meines Umfeldes etwas zu sehen, was ich bisher noch nicht sehen konnte oder wollte?

Diese Ansätze werde ich mit ins Wochenende nehmen und mich inspirieren lassen :-).

Bitte hier entlang in die Welt der Numerologie 🙂 :

 

Spielen

autumn-165184_640
quelle: pixabay

Diesen Beitrag muss ich unbedingt mit euch teilen! Einer meiner „Lieblingswissenschaftler“ Prof. Dr. Gerald Hüther ist hier im Interview zum Thema „Ohne Spiel keine Kreativität“ zu genießen. Er spricht über die Wichtigkeit des freien Spielens. Was geschieht im Gehirn und welche Auswirkungen hat es, wenn wir unseren Kindern sowie auch uns selbst das zweckfreie Spielen – ohne ein fixiertes Ziel zu haben – erlauben? Ich kann mich noch sehr gut an meine Zeit in der Kinderbetreuung erinnern – da waren Blätter, Stöcke, Steine, Erde, ein bisschen Wasser einfach das GRÖßTE :-). So wurde aus dem „Englischen Garten“ in München ganz schnell der „Engelgarten“ :-).

Spannende Erklärungen und Hintergründe zum Thema erfahrt ihr in den nächsten 23 Minuten hier:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2838534/Ohne-Spiel-keine-Kreativitaet#/beitrag/video/2838534/Ohne-Spiel-keine-Kreativitaet

 

 

 

Worte….

book-863418_640
quelle: pixabay

….die zu Gebeten werden und Klangmuster in die Welt weben.

Worte sind ein machtvolles Instrument der Schöpfung. „Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott. Und Gott war das Wort.“ Oder: „Und Gott sprach: es werde Licht! und es ward Licht.“ Nicht nur in der Bibel finden wir diese Aussage als Auftakt zur Schöpfungsgeschichte. Auch die Veden stellen einen klangvollen Bezug zur Schöpfung her: „Am Anfang war Brahma und das Wort war bei ihm.“

Auch indigene Völker gehen davon aus, dass alles was ist dem Klang entspringt. Seit jeher wird mit Klang geheilt – in den Ein-Klang gebracht. Ob nun bei den alten Ägyptern oder Persern die wahrhaftige Klangexperten waren, oder in neuerer Zeit in unseren Breitengraden z. Bsp. Hildegard von Bingen – Heilung mit Klang spielt eine essentielle Rolle. Auch indianische Schamanen arbeiten mit den „5 Schwingungen“. Sie gehen davon aus, dass es im Erdinneren Klangkammern gibt, die alle Wesen auf der Erde in Schwingung versetzen und sie so in Ein-Klang bringen. Ein-Klang ist mit Heilung gleichzusetzen. Im indigenen Verständnis ist Schönheit mit dem Heil-Sein, Vollständig-Sein und damit Gesund-Sein gleichzusetzen.

Warum heißt unser das Universum „Uni-versum“? Eine Übersetzung lautet: ein Vers – ein Lied! Oder Person? Eine Möglichkeit ist: per sonare – hindurch klingen, hindurch tönen.

Man könnte noch zahlreiche Beispiele anführen, um  zu verdeutlichen wie alt das tiefe Wissen um die schöpferische Kraft des Klanges ist.

Was können wir für uns daraus ableiten? Wenn der Klang meines Seins maßgeblich zur Schöpfung beiträgt und alles über Klangfrequenzen miteinander verbunden ist, was kann ich ganz persönlich zur Schöpfung meiner Realität beitragen? Und welche Auswirkung hat wiederum meine innere Ordnung oder Unordnung, die unweigerlich Realitätsebenen erschafft? Wie kohärent sind meine Gedanken, Gefühle, Worte und Taten? Wieso ist diese Kohärenz essentiell? Info’s zu diesen Zusammenhängen findet ihr meinen Beitrag „Was ist Kohärenz?“ (einfach klicken).

Jetzt muss ich die Kurve bekommen, zu meinem ursprünglichen Gedanken :-). Was ist, wenn aus Worten Gebete – heilige oder heilmachende Worte –  werden? Die bereits unzählige Male gesprochen sind und gesprochen werden. Welche Auswirkungen haben diese Klangmuster in uns? Wie gehen wir in Resonanz? Wie prägen sie uns? Ich möchte diese Fragen am „Vater-Unser“ reflektieren. Das kennen wir alle mehr oder weniger in folgender Form:

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

Kennt ihr auch die Urform dieses Gebets aus dem Aramäischen? Ich möchte sie euch hier vorstellen:

Abwun d’baschmâjaOh du, atmendes Leben in allem. Ursprung des schimmernden Klanges, Du scheinst in uns und um uns, selbst die Dunkelheit leuchtet, wenn wir uns erinnern.

Nethkâdasch schmachHilf uns einen heiligen Atemzug zu atmen, bei dem wir nur Dich fühlen und Dein Klang in uns erklinge und  uns reinige.

Tete malkuthachLass Deinen Rat unser Leben regieren und unsere Absicht klären für die gemeinsame Schöpfung.

Nehwe tzevjânach aikâna d’bwaschmâja af b’arha Möge der brennende Wunsch Deines Herzens Himmel und Erde vereinen durch unsere Harmonie.

Hawvlân lachma d’sünkanân jaomâna Gewähre uns täglich, was wir an Brot und Einsicht brauchen: das Notwendige für den Ruf des wachsenden  Lebens.

Waschboklân chauben (wachtahen) aikâna daf chnän schvoken l’chaljabenLöse die Stränge der Fehler, die uns binden, dass wir loslassen, was uns bindet an die Schuld anderer.

Wela tachlân l(ei)’nesjuna ela patzân min bischaLass oberflächliche Dinge uns nicht irreführen, sondern befreie uns von dem, was uns  zurückhält.

Metol dilachie malkutha wahaila wateschbuchta l’ahlâm almin. AmenAus Dir kommt der allwirksame Wille, die lebendige Kraft zu handeln, das Lied, das alles verschönert und sich von Zeitalter zu Zeitalter erneuert. Wahrhaftige Lebenskraft diesen Aussagen! Mögen sie der Boden sein, aus dem alle meine Handlungen erwachsen. Besiegelt im Vertrauen und Glauben. Amen.

Ihr dürft gerne selbst in euch nachspüren, welche Resonanzen diese Gebete jeweils in euch hinterlassen.

Wer sich tiefer vom „Abwun d’baschmâja“ (die Schreibweise variiert und da ich absolut keine Expertin im Aramäischen bin, habt bitte Nachsicht) berühren lassen möchte, kann hier ins Klangbad eintauchen:

Auf Seelenreise im Heilstollen Berchtesgaden

heilstollenAm Abend des 28. Mai gehen wir auf Seelenreise. Ich entlehne einige Worte meinem Blog-Beitrag vom Oktober letzten Jahres. Ich hoffe, ihr verzeiht, aber ich könnte es nicht treffender formulieren als schon getan ;-). Der Heilstollen ist es absolut wert, ihn mit einem erneuten Beitrag zu würdigen.

Auf der Seelenreise ist Martin Ruhland mit an Bord. Wir kreieren mit unseren Stimmen, einer Shruti-Box, Monochord, Keybord, Clapsticks, Sansula, Indianerflöte, Glasharfe und Harfe, Trommeln und gefühlten unzähligen kleinen Perkussions-Klingelings, durchaus ungewöhnliche Klangräume.

Ganz besonders erwähnen möchte ich die besondere Stimmung unserer Instrumente. Sie alle – inkl. Keybord – sind auf a = 432 hz gestimmt. Das ist um einiges tiefer als die hier, in den westlichen Regionen, gebräuchliche Stimmung. Diese liegt in der Regel bei mindestens 440 hz. Sie klingt warm und rund. In dieser Stimmung komponierten sowohl Mozart als auch Verdi ihre Werke. Aktuell gibt es dringende Bitten von großen klassischen Künstlern, sich wieder auf die 432 hz Stimmung zu besinnen.  Sie „entspannt“ den Klang der Instrumente, aber auch die menschliche Stimme spürbar. Was für uns jedoch ausschlaggebend ist – diese Stimmung hat direkten Bezug zu unserer Zellschwingung, zu einer Hauptfrequenz unserer Erde sowie zu klar definierbaren mathematischen Zusammenhängen, in denen sich eindeutig Harmonie ablesen lässt. Wie die Forschungen von Manfred Clynes, Masaru Emoto oder auch Lauterwasser eindrucksvoll belegen, kann Klang harmonisierend, strukturierend und formgebend auf Wasser wirken. Hier ein kleines Beispiel:

Forschungen des Institutes of Heartmath haben ergeben, dass das menschliche Herz im Zustand der Liebe auf 8 hz schwingt. Und wer hätte es gedacht 🙂 – aktuelle physikalische Messungen des elektromagnetischen Feldes im Kraftort Heilstollen zeigen, dass die Schwingung des Salzes mit dem Frequenzbereich unserer Gehirnwellen korrespondiert. Insbesondere im Bereich der Alpha-Wellen (7,8 – 12 Hz), was einem Bewusstseinszustand tiefer Entspannung entspricht. In welchem Zusammenhang stehen nun die ca. 8 hz Frequenzen mit den 432 hz? Die Zusammenhänge findet ihr hier: Hintergrund 432 hz

Ihr müsst natürlich nicht in die tieferen mathematischen Zusammenhänge einsteigen, um diese Seelenreise mit allen Sinnen genießen zu können. In jedem Fall nehmen unsere liebevoll informierten Klänge, mal sanft mal kraftvoll, die TeilnehmerInnen mit auf die Reise in ätherische und doch geerdete Sphären. Altes darf losgelassen und im Klangbad gewandelt werden. Mitsingen, -summen und -brummen ist ausdrücklich erwünscht :-)!

Die Geborgenheit, die Stille und den geschützten Raum, um diese Wandlung zu ermöglichen, schenkt der Heilstollen. Für mich fühlt „er“ sich an, wie eine liebende Mutter die sagt: „komm her zu mir, kuschel Dich zu mir. Alles ist gut.“

Wenn ihr Lust bekommen habt, diese traumhaft-kraftvolle Höhle, in der sich Zeit und Raum aufzulösen scheinen –  selbst zu erleben – kann ich euch einen Ausflug in den Salzheilstollen Berchtesgaden nur wärmstens und herzlichst empfehlen.

Weihnachtsgeschenk – OM Chanting

Ihr Lieben, heute möchte ich eine Vision mit euch teilen. Weihnachten steht quasi vor der Türe und klopft immer lauter an diesselbe :-). Jeder von uns hat wohl einen ganz eigenen Zugang zum Fest des Lichtes und der Liebe. Was uns hoffentlich vereint, ist der Wunsch Geborgenheit, Liebe und Annahme zu teilen und in der Welt zu mehren.

Da unsere Welt und die Wesen auf ihr gerade eine große Portion Liebe und Stärkung gebrauchen können, möchte ich meine Vision mit euch teilen. Wie wäre es, wenn wir gemeinsam in unser Herz gehen, den Raum in dem die allumfassende Liebe in einem schier nicht enden wollenden Überfluss wohnt, und aus diesem Herzensraum heraus das OM chanten? Für uns, unsere Lieben, für die Welt?

Vielleicht können wir ein OM um die Welt schicken, indem wir diese Vision mit anderen teilen, unsere Herzen und Stimmen erklingen lassen und so die Schwingung der Liebe auf und durch diese Welt schicken. Das wäre doch ein wundervoll kraftvolles „Gegengewicht“ zu dem Schmerz und dem Leid, das gerade um sich greift.

Warum das gemeinsame Singen und Klingen so wirkungsvoll ist, hat Masaru Emoto eindrucksvoll in seiner Forschung belegt. Klang hat nämlich die Kraft z. Bsp. die molekulare Struktur von Wasser zu verändern. Im besten Fall natürlich, wieder in die Balance, in die Ordnung zu bringen. Wen dieses Thema interessiert, findet hier (click) Hintergrundinfos.

Deshalb haben wir, Martin Ruhland und ich, ein OM-Mantra aufgenommen, das ihr euch auf unserer Seite als youtube-Video anhören und -sehen könnt (wir arbeiten an einer mp3-Version zum download :-). OM ist der Urklang allen Seins, beinhaltet Alles und Nichts, allumfassende Weisheit und verbindet mit der göttlichen Urquelle.

Auch habe ich einen kleinen „Leitfaden“ entwickelt, den ihr sehr schön als kleines Ritual für euch nutzen könnt, denn manchmal ist ja die große Frage: wie komme ich überhaupt in mein Herz und singen kann ich auch nicht wirklich ;-). Alles überhaupt kein Hinderungsgrund, es kommt nur darauf an, Freude daran zu haben :-)!

Unser Angebot an euch ist es, uns am Heilig Abend um 18:00 Uhr Ortszeit gemeinsam mit einer kleinen Meditation einzustimmen, die ihr gleich im Anschluß findet und danach das OM-Mantra zu chanten. Das Ganze braucht vielleicht 15 Minuten Zeit, die aber sehr wertvoll investiert ist. Natürlich könnt ihr auch an den folgenden Tagen und wann immer euch das Herz und der Sinn danach stehen dieses kleine Ritual durchführen. Wir möchten in diesem Zusammenhang die heilsame Energie der Gruppe nutzen, um ein klares Schwingungssignal der Liebe in die Welt zu senden.

Hier die Herz-Licht-Meditation für euch – wenn ihr mit euren Lieben zusammen tönen und meditieren möchtet, kann einer von euch die Meditation so ganz einfach anleiten:

Schließe Deine Augen und konzentriere Dich ganz auf Deinen Atem. Atme mit jedem Einatmen Liebe, Dankbarkeit und Wertschätzung ein und atme mit jedem Ausatmen alles aus Deinem Körper, was Dir nicht mehr dient, alles was blockiert. Finde so zu Deinem ganz eigenen Atemrhythmus mit dem Du dich wohl fühlst.

Lege nun Deine Hände auf Dein Herz. Atme nun bitte mit jedem Einatmen Licht in Deinen Herzensraum. Gehe ganz achtsam in Kontakt mit Deinem Herzensraum. Nimm Deinen wunderschönen Herzensraum vollständig wahr. Stelle Dir bitte vor, Du atmest mit Deinem nächsten Einatmen reines weißes Licht hinein in Deinen Herzensraum, wie strahlendes Sonnenlicht. Sieh wie sich Dein Herzensraum mit jedem Atemzug mehr und mehr mit dem Licht der allumfassenden Liebe füllt. Erlaube bitte, dass mit jedem Ausatmen alles aus Deinem Herzensraum weicht, was Dir nicht mehr dient, was Dir zu eng geworden ist, Dich begrenzt und was Du nun bereit bist loszulassen. Alle Schatten werden im fließenden Licht der Liebe gewandelt.

In Deinem Herzensraum befindet sich eine hell strahlende Flamme. Dein ewiges Licht, Dein göttlicher Funke, das vollkommene Abbild Deines göttlichen Seins. Fühle das ewige Licht in Dir. Es leuchtet, funkelt und strahlt. Atme nun hinein in Deinen heiligen Raum. Visualisiere wie diese Flamme des ewigen Lichts immer größer wird, wie sie wächst und bis Du ganz von ihr ausgefüllt bist. Dieses Licht der reinen Liebe strömt hinein in jedes Deiner Organe, in Deine Drüsen, Lymphsystem, Blutbahnen, Muskeln, Sehnen und Bänder, ja hinein, bis in die kleinste Zelle Deines Seins. Tanke vollständig auf mit dem Licht der Liebe aus Deinem Herzen, ganz so wie es Dir wohl tut. Bitte nimm ganz bewusst wahr, wie es sich anfühlt, vollständig von diesem Licht aus Deinem Herzen erfüllt zu sein. In diesem Licht der Liebe und Wahrhaftigkeit wird sichtbar, was aus der Liebe und Deinem höchsten Selbst heraus in Deinem Leben gelebt werden will. Sei versichert, Du bist untrennbar mit dem Licht in Deinem Herzen und der allumfassenden Liebe verbunden. Zu jeder Zeit.

Wenn Du es wünschst, dann öffne nun Deinen Herzensraum, ganz so wie es Dir wohl tut und lasse nun das Licht der Liebe aus deinem Herzen zu Deinem Nächsten, zu Deinen Lieben und zu Mutter Erde fließen. Zu Deinem Wohle und dem Wohle des Großen Ganzen.

Wir sind nun angekommen, dort, wo die Worte enden. Lausche nun achtsam in Dein Herz und nimm den Ton und die Töne der Dankbarkeit und Wertschätzung wahr. Tönen wir OM gemeinsam in Freude und Liebe hinaus, für uns selbst, unsere Lieben, unseren Nächsten, unsere Erde, für alles was IST.

Hier geht es zu unserem OM-youtube Video:

Teilen, weiterleiten erlaubt und erwünscht :-). Wir wünschen euch ein licht- und liebevolles 4. Adventswochenende und freuen uns riesig darauf mit euch zusammen eine Klangwelle der Liebe in unsere Welt zu senden ❤