Die Zwei Bäume

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Die Birke – der Baum der Brigid –  ist ein heiliger Baum. Da ist mir gestern tatsächlich noch ein Lied „über den Weg gelaufen“, das die Energie der heiligen Bäume so schön widerspiegelt. Gesungen von Loreena McKennitt. Das Gedicht „The Two Trees“ wurde im Jahr 1893 von William Butler Yeats geschrieben (Buch „The Rose“). Ich wünsche euch wohliges Versinken in Worte und Klänge….

Beloved, gaze in thine own heart
The holy tree is growing there;
From joy the holy branches start
And all the trembling flowers they bear.
The changing colours of its fruit
Have dowered the stars with merry light;
The surety of its hidden root
Has planted quiet in the night;
The shaking of its leafy head
Has given the waves their melody.
And made my lips and music wed,
Murmuring a wizard song for thee,
There the Loves a circle go,
The flaming circle of our days,
Gyring, spiring to and fro
In those great ignorant leafy ways;
Remembering all that shaken hair
And how the winged sandals dart
Thine eyes grow full of tender care;
Beloved, gaze in thine own heart.

Gaze no more in the bitter glass
The demons, with their subtle guile,
Lift up before us when they pass,
Or only gaze a little while;
For there a fatal image grows
That the stormy night receives,
Roots half hidden under snows,
Broken boughs and blackened leaves.
For all things turn to bareness
In the dim glass the demons hold,
The glass of outer weariness,
Made when God slept in times of old.
There, through the broken branches, go
The ravens of unresting thought;
Flying, crying, to and fro,
Cruel claw and hungry throat,
Or else they stand and sniff the wind,
And shake their ragged wings: alas!
Thy tender eyes grow all unkind:
Gaze no more in the bitter glass.
Beloved, gaze in thine own heart,
The holy tree is growing there;
From joy the holy branches start,
And all the trembling flowers they bear.
Remembering all that shaken hair
And how the winged sandals dart,
Thine eyes grow full of tender care;
Beloved, gaze in thine own heart.

 

 

Rückkehr des Lichts

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Ihr Lieben, die Regentschaft von Brigid (= die Strahlende, die die Licht und Wandlung bringt), der jungen weißen Göttin, die das Feuer bewacht, bricht heute an. Dieses Fest wird Imbolc (bedeutet soviel wie „Anlegen der Schafe zum Säugen“) oder in unseren Breitengraden – von der katholischen Kirche „eingeheimst“ – Maria Lichtmess genannt. Die junge Göttin Brigid löst die alte Göttin, die Percht, ab und bringt Licht sowie die kraftvolle Energie des Feuers und der Erneuerung in unser Leben. Es wird gesagt, dass sie auf einem Hirschen reitend, die Samen weckt und die Bäume aus dem Winterschlaf wach rüttelt. Übrigens sind die Lieblingstiere der Brigid der Bär und die Bienen. Ursprünglich wird Imbolc am Tag des Februarvollmondes gefeiert. Für diesen Reinigungs- und Wandlungsprozess ist der Februar geradezu prädestiniert, bedeutet  februare doch „reinigen“.

Was für eine kraftvolle Transformation die stattfindet, wenn der Pflanzensaft wieder ins Fließen kommt und schon in ein paar Wochen die ersten Knospen und Schneeglöckchen zu sehen sind :-)! Wir können uns in den Rhythmus der Natur einschwingen und diese reinigende, freudige, erweckende Energie auch in uns selbst finden, nähren und uns erneuern. Erinnern wir uns, denn diese Kraft fließt auch in uns. Spüren wir tief in uns hinein und würdigen diese Energie in uns. Heißen wir sie willkommen und nutzen sie, um auch in uns Neues entstehen zu lassen. Altes darf gewandelt werden, Energie wird frei und beginnt zu fließen. Neues kann kraftvoll und freudig umgesetzt werden. Wer unterstützend räuchern möchte – die Birke ist Brigid zugeordnet. Außer Birkenrinde können auch Kalmuswurzel, Salbei, Gänseblümchen und Minze wunderbar verräuchert werden.

Hier könnt ihr Dr. Wolf-Dieter Storl lauschen. Er erzählt über das vielseitige Wunderwesen Birke:

Loreena McKennitt holt euch hier mit ihrem „Mummer’s Dance“ musikalisch auf ein Freudentänzchen ab 🙂 :