Herzensweisheit II

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Mein Kopf hatte bei der Hitze das Schild „out of order“ rausgehängt. Da war nix zu machen 😉. Mittlerweile ist eine kühlende Brise im Süden angekommen und ich spüre die Lebenskräfte wieder fließen. Eindeutig ein gutes Zeichen für den versprochenen 2. Teil zum Thema „Herzensweisheit“.

Ich möchte heute etwas genauer auf die Möglichkeiten eingehen, die uns dabei helfen, diese Herz-Gehirn-Kohärenz herzustellen.

Um eine Kohärenz herzustellen, muss eine gut funktionierende Kommunikation möglich sein. Wie kommuniziert das Herz mit unserem Gehirn? Dies geschieht über mehrere Wege. Einmal durch elektrische Impulse, die über unsere vorgenannten zwei Haupt-Nervenstränge – dem Sympathikus und dem Parasympathikus – übertragen werden. Dann erschafft unser Herz ein elektromagnetisches Feld, dass mehrere Meter um uns herum messbar ist. Außerdem ist es ca. 5000-fach stärker als das elektromagnetische Feld unseres Gehirns. Und dann kommuniziert es mechanisch, über die Druckwellen der Pumpbewegung. Um diese Prozesse möglichst reibungslos und fließend zu gestalten, ist Kohärenz auf den verschiedenen Ebenen unerlässlich. Die neuesten Forschungen legen sogar nahe, dass unser Herz unser „Hauptprozessor“ ist, der Kohärenz in unserer mentalen, emotionalen, zellularen Intelligenz herstellt.

Die Herzensweisheit, die in einem kohärenten Zustand sichtbar wird, könnte man so definieren: der Fluss der entsteht, wenn Geist und Emotionen in die Balance finden. Typische kohärente Herzfrequenzen sind Liebe, Annahme, Dankbarkeit, Mitgefühl, Freude. Diese Frequenzen versetzen unseren gesamten Körper in einen effizienteren und gesünderen Modus. Wir fangen an in unserer Herzensweisheit zu fließen.

Inwieweit ist ein kohärentes Zusammenspiel von Herz, Gehirn und Seele „effizienter“? Wir können dies sehr einfach an dem Beispiel einer 60 Watt Glühbirne erläutern. Die 60 Watt Glühbirne produziert Lichtwellen, die ausschwingen und Licht erzeugen. Leider „rempeln“ sie sich dabei ständig gegenseitig an, zerstreuen ihr Licht und mindern dadurch ihre Effizienz. Wissenschaftler nennen das „inkohärentes Licht“. So eine Glühbirne hat dadurch nur einen beschränkten Radius den sie ausleuchten kann. Um eine höhere Leuchtweite zu erreichen, benötigt man mehr Energie. Außerdem haben diese Glühbirnen eine begrenzte Lebensdauer.

Was wäre, wenn man diese Lichtenergie nun kohärent bündeln würde? Heraus käme der sogenannte Laser. Mit diesem sehr geordneten, kohärenten Licht erhöht sich die Effizienz drastisch – und das bei einem minimalen Energieverbrauch! Die Laser-Technologie wird heute unter anderem in der Chirurgie eingesetzt.

Um es noch klarer zu machen: wenn man das Licht einer 60 Watt Birne in einen kohärenten Zustand bringen würde, hätte man  die Energie um „theoretisch“ ein Loch in unsere Sonne zu brennen!!

Was, wenn wir nun dieses Beispiel auf unsere körpereigene Energie übertragen? Wie wichtig diese Überlegung ist, macht die Aussage Albert Einsteins deutlich: „Die Welt die wir erschaffen haben, ist das Produkt unseres Denkens!“

Das Gehirn sagte: „Ich bin das schlaueste Organ im ganzen Körper!“

Das Herz sagte: „Wer hat Dir das erzählt?“ 

Wie kann ich Kohärenz üben? Hier einige wichtige Schritte auf dem Weg zur Kohärenz:

  • Sei ehrlich zu Dir selbst!

  • Überprüfe Deine Beweggründe! (z. Bsp. was bedeutet es für Dich “erwachsen sein”? Die meisten Menschen verstehen darunter, ihre wahren Gefühle und Bedürfnisse zu unterdrücken, eine freundliche Maske aufzusetzen, während es im Inneren brodelt etc.)

  • Stehe zu Deiner Wahrheit (das ist authentisch)

  • Nimm Dir Aus- und Auftankzeiten nur für Dich!

  • Bist Du bereit inkohärente Denk- und Verhaltensmuster zu verändern?

  • Bist bereit den Weg der Wandlung zu gehen und zu gestalten?
  • Habe Geduld und Mitgefühl für Dich selbst

  • Schenke Dir Liebe
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Eine Übung zur Wandlung von negativen (inkohärenten) Denk- und Verhaltensmustern könnte folgende sein:

Nimm Dir etwas Zeit und löse Dich von Deinen Gedanken. Lass alle Gedanken ziehen, wie Wolken am Himmel.

Konzentriere Dich auf Deinen Atem.

Atme ruhig und tief.

Verlagere Deine Aufmerksamkeit auf Dein Herz.

Stelle Dir vor, Du atmest über Dein Herzzentrum ein und über Deinen Solarplexus aus.

Atme ein paar Mal ruhig ein und aus, bis Dein Atem ganz von selbst fließt.

Begib Dich mit Deiner Vorstellung in ein wohltuendes, stärkendes Gefühl (z. Bsp. erinnere Dich an eine Situation in der Du dich freudig, stark und/oder zufrieden und geborgen gefühlt hast, fühle die wahrhaftige Liebe zu Deinem Kind/Partner/Freund/Haustier etc.)

Fühle wie Dich diese kohärente Empfindung mit jedem Atemzug mehr und mehr erfüllt.

Wenn Du aufgetankt hast, lausche in Dich hinein: Welche Lösung oder konstruktive Vorgehens- oder Verhaltensweise möchte sich für die stressige Situation zeigen? Was würde Dich in die Nähe einer inneren Balance bringen?

Halte inne, atme ruhig und lausche Deinem Herzen. Beobachte geduldig die Veränderung in Dir (Wahrnehmung der Situation, Körpergefühl, Emotion etc.).

Buchtipp: From Chaos to Coherence von Doc Childre, Bruce Cryer

Diese Übung könnt ihr ganz wunderbar mit  der Handhaltung der „Betenden Hände“ unterstützen.

Ich wünsche euch spielerisches und freudiges Verbinden von Herz & Hirn 💞😊.

Es wird in Bälde noch ein 3. Herzensweisheits-Häppchen geben, in dem ich auf die spirituellen Zusammenhänge eingehen werde.

Herzensweisheit

Adieu, sagte der Fuchs.

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Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach:

Man sieht nur mit dem Herzen gut.

Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Antoine de Saint-Exupéry, Der Kleine Prinz

 

 

 

Heute möchte ich euch einladen, tiefer in ein Herzens-Thema mit mir einzutauchen.

„Folge Deinem Herzen“ oder „Erkenne die Weisheit Deines Herzens an“ sind schöne Sätze, die heutzutage an bestimmten Stellen fast inflationär verwendet werden und an anderer Stelle ins Lächerliche gezogen, als romantisch-verklärte Weltsicht abgetan oder gar ganz abgelehnt werden. Was aber ist ihr tieferer Sinn? Was, wenn diese Sätze lebendig in und durch uns werden? Was ist denn überhaupt die Funktion unseres Herzens?

Um sicht- und fühlbar werden zu lassen, dass diese Sätze und die damit verbundene Haltung keineswegs in die romantisch-verklärte Ecke zu stellen sind, habe ich vor längerer Zeit das Seminar „Die Quelle der Herzensweisheit erforschen“  entwickelt. In diesem Seminar vermittle ich verbindend wissenschaftliche Erkenntnisse mit spirituellen Sichtweisen. Die Kraft einer kohärenten Herz-Hirn-Verbindung in meinem eigenen Leben anzuerkennen und damit aktiv zu gestalten, ist für mich mittlerweile unverzichtbar geworden. Sonst fühlt es sich irgendwie nicht „rund“ an.

Heute möchte ich einen Teil dieser Forschungsarbeit mit euch teilen – mit dem Fokus auf TEILEN, denn ich bin keine Medizinerin und habe auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit der Inhalte meines Beitrags.. Ich möchte damit inspirieren, zum Nachsinnen oder zum Wechsel der Blickrichtung anregen 🙂.

DAS HERZ

Ist das Organ Herz lediglich eine Pumpe, die unseren Blutkreislauf in Bewegung hält? Warum kann sich unser Herz kalt anfühlen oder warm, sogar brennend? Warum beginnt unser Herz schneller zu schlagen, wenn wir einem bestimmten Menschen begegnen? Kann das Herz bei großem Kummer brechen? Auf letztere Frage kann die Wissenschaft mittlerweile mit „Ja“ antworten.

Die Psycho-Kardiologie befasst sich seit einigen Jahrzehnten mit diesen Fragen und erforscht das Zusammenspiel zwischen Herz und Seele. Das HearthMath-Institute in Kalifornien ist führend auf diesem Gebiet: dort untersuchen Kardiologen, Neurologen zusammen mit Psychologen, die Auswirkungen unserer Gefühle, unserer Wahrnehmungen, auf unser Herz und andersherum.

Ich möchte euch von einem dort durchgeführten Test berichten. Der Test verlief wie folgt: Die Probanden mussten auf einen Bildschirm schauen. Dort wurden ihnen harmonische Bilder von Tieren, Flüssen, Wasserfällen und Bäumen gezeigt. „Ohne Vorwarnung“ wurde auf einmal das ein Bild einer zischenden Schlange oder eines Autounfalls eingeblendet. Während des Tests wurden die Gehirnströme und die Herzfrequenz der Probanden überwacht. Bemerkenswert: etwa 5 – 7 Sekunden BEVOR das schreckliche Bild auftauchte machte bereits der Herzrhythmus einen messbaren Sprung. Wie kann dies sein?

Das Herz nimmt offensichtlich intuitiv wahr, bevor ein Vorfall für uns bewusst stattfindet. Denn im Energiefeld ist der Impuls ja schon vorhanden. Unser Gehirn weiß nur noch nichts davon.

Die Psychokardiologie hat außerdem heraus gefunden, dass das Herz an der Entscheidungsfindung von Reaktionsmustern maßgeblich beteiligt ist. Das Herz verfügt über ein weitverzweigtes, selbstorganisiertes System, dass das Gehirn in seiner Wahrnehmung maßgeblich prägt und beeinflusst. Das Herz ist das erste Organ das bei der embryonalen Entwicklung ausgebildet wird. Es beginnt zu schlagen, bevor sich das Gehirn ausgebildet hat. Der Neurokardiologe Dr. Andrew Armour geht sogar davon aus, dass diese Tatsache dem Grundsatz widerspricht, das Gehirn würde das zentrale Nervensystem steuern. Die Forschungsergebnisse der Neurokardiologie legen nahe, dass sich Herz und Gehirn in einem ständigen Austausch befinden und sich gegenseitig beeinflussen.

Unser Herz verfügt über rund 40.000 eigene „Gehirnzellen“. Dr. Armour konnte in seinen Forschungen sogar nachweisen, dass das Herz über ein eigenes Nervensystem verfügt mit dem es koordiniert, Informationen aufnimmt und verarbeitet – also lernt und sich erinnern kann. Er entwickelte das Konzept „Heart Brain“ und sprach als einer der Ersten über die Herz-Intelligenz. Unser Herz produziert sogar Hormone wie das Stresshormon Noradrenalin oder Dopamin und gibt diese an unser zentrales Nervensystem ab.

Auch tauscht sich unser Herz ständig mit der Amygdala, dem Mandelkern, die sich in unserem Gehirn befindet, aus. Dieser Bereich ist für Emotionen, tiefliegende Empfindungen „zuständig“. Auch Traumata sind in diesem Bereich des Gehirns gespeichert. Die Signale unseres Herzens beeinflussen nachweisbar die Muster unserer Gehirnströme. Dies wirkt sich auf unsere Emotionen und letztendlich auf unsere Gesundheit aus.

Negative Emotionen zeigen sich im Herzrhythmus mit unruhigen, spitzen, weit ausschlagenden Berg- und Talfahrten, positive mit weichen, runden, harmonischen Wellen. Unser Herz reagiert hypersensitiv auf innere sowie äußere Reize, um seinen Rhythmus den Gegebenheiten anzupassen.

Man nennt das „Heart Rate Variability“ oder zu deutsch „Herzschlagfolge“. Unser Herz schlägt nicht getaktet wie ein Uhrwerk, kein Herzschlag folgt im selben Abstand auf den anderen. Es reagiert auf unseren Zustand und versucht ständig auszubalancieren. Der Herzrhythmus hat sogar Auswirkung auf die Kapazität unseres Gehirns, Informationen zu verarbeiten und zu speichern und kreative Lösungen für z. Bsp. Probleme zu finden. Unser Herz nimmt Reize sogar im Schlaf wahr und verarbeitet diese.

Man hat in weiteren Versuchen festgestellt, dass sich der Herzrhythmus sofort positiv verändert, wenn sich die Probanden auf ihr Herz in einem Zustand von Liebe, Dankbarkeit und Wertschätzung fokussierten. Das Herz hat den größten Einfluss auf unser autonomes peripheres Nervensystem. Dies besteht aus dem sympathischen und parasympathischen Nervensystem. Diese sind vergleichbar mit Gas und Bremse. Ganz einfach:

Sympathisch = Gas

(ist aus dem lateinischen abgeleitet und bedeutet soviel wie „in Beziehung stehend“)

Parasympathisch = Bremse

Diese beiden stellen die Balance zwischen An- und Entspannung in unserem Herzen/unserem Körper her. Wenn wir z. Bsp. aufgeregt sind beginnt unser Herz schneller zu schlagen, wir erröten etc. Wenn wir dann z. Bsp. tief und ruhig atmen, aktivieren wir unsere Bremse, das parasympathische Nervensystem.

Wenn wir unser Leben lang auf’s Gas drücken, ermüdet unser Herzmuskel und ist quasi ständig unter Druck und fährt wie von selbst viel zu schnell, so als würden die Bremsen beim Auto nicht mehr funktionieren. Das parasympathische System, unsere Bremse, ist unterdrückt/blockiert. Hieraus können diverse körperliche Symptome entstehen, bis hin zum Herzinfarkt.

Ein weiteres Symptom nennt man „Broken Heart Syndrom“ oder zu deutsch „Gebrochenes-Herz-Syndrom“. Die Symptome gleichen einem Herzinfarkt – ohne einen entsprechenden körperlicher Befund. Diese Erfahrung durfte ich mit Anfang 20 selbst machen. Damals tappte man lange im Dunkeln, was mit mir los ist. Für mich ein drastischer Weckruf, grundlegendes in meinem Leben zu verändern. Denn das Herz zeigt mit dieser Symptomatik an, dass wir uns von unserer inneren Wahrheit entfernen, etwas in unserem Leben aus der Balance geraten ist.

Dr. Servan-Schreiber, Kardiologe, Psychologie und Autor (einer der führenden Persönlichkeiten auf dem Gebiet der Herz-Intelligenz, leider schon verstorben) beschreibt in seinen Forschungen, wie unerlässlich es ist, das parasympathische Nervensystem zu stärken.

Wie können wir aktiv das parasympathische Nervensystem stärken? Wut z. Bsp. macht den Herzrhythmus nachweislich chaotisch (Buchtipp: Die Neue Medizin der Emotionen, S.58). Eine positive Erinnerung hingegen erzeugt binnen weniger Minuten einen kohärenten Herzrhythmus. Wie kann dieser erzeugt werden? Man richtet dabei die Konzentration nach innen, die Atmung ist ruhig und tief und man konzentriert sich auf ein stärkendes Gefühl oder eine stärkende Erinnerung, die einen an z. Bsp. Liebe, Freude, Dankbarkeit erinnern.

Dr. Servan-Schreiber sagt, man könne diese Kohärenz in jeder Lebenslage herstellen – in einer Supermarktschlange, während eines Streits, eines Meetings etc. Ich kann aus eigener Erfahrung berichten – er hat völlig recht 😊.

Eine Langzeitstudie geht noch weiter: 201 Frauen und Männer mit verengten Herzkranzgefäßen waren die Zielgruppe. Die Hälfte der Probanden lernte Transzendentale Meditation. Die Meditierenden erlitten weniger Herzinfarkte, Schlaganfälle etc. Eine neuere Studie belegt: Ärzte arbeiten mit ihren Patienten über die Visualisierung des Organs Herz. Sie lassen Menschen mit verengten Gefäßen/Arterien sich auf diese konzentrieren und in einem gesunden Zustand visualisieren. Das Ergebnis: die Verkalkung löste sich meist ganz ohne Operation!

Die wichtigsten Zutaten sind allerdings Achtsamkeit und Geduld. Ein Zitat von Dr. Servan-Schreiber beschreibt es sehr treffend: „Das Herz ist manchmal nach Jahren der Missachtung wie ein Tier, das lange in einem Winterschlaf versunken war und die ersten Sonnenstrahlen der Frühlingssonne sieht. Langsam öffnet es erst das eine Auge, dann das Zweite und wird erst wirklich wach, wenn es sich davon überzeugt hat, dass das milde Wetter keine vorübergehende zufällige Erscheinung ist.“

Buchtipp & Quelle: Dr. Daniel Servan-Schreiber / „Die neue Medizin der Emotionen

Wer möchte, kann hier mit einem Vortrag von Dr. David Jernigan die Thematik vertiefen:

Das war das erste Häppchen, das zweite – in dem wir tiefer in die „Herstellung“ der Herz-Gehirn-Kohärenz und ihre positive Auswirkung tauchen werden – folgt in Kürze ❤️

Ich wünsche euch von Herzen einen guten Start in eine vitale Woche ❤️

 

 

 

 

Harfe trifft Saxophon

Heute morgen durfte ich einem Interview lauschen, in dem zwei faszinierende junge Künstler zu Wort kamen. Ich bin berührt und begeistert von ihrer Haltung, ihrer Vision und so möchte ich euch darüber erzählen und vor allem die Klänge mit euch teilen :-).

Es geht um Hila Ofek (übrigens die Enkelin von Giora Feidman) und André Tsirlin. Die beiden sind sowohl musikalisch als auch privat ein inniges Paar. Außergewöhnlich und sehr bezaubernd finde ich die harmonische Verschmelzung von Harfe und Saxophon.

Diese bezaubernde Harmonie, die auch zwischen den beiden Musikern fließt, überträgt sich spielerisch auf den Lauschenden. Ihr erklärtes Ziel ist es, die Menschen im Herzen zu berühren. Mit dem Publikum eins zu werden und heilsam zu wirken. Es geht ihnen nicht darum, besonders schnell, technisch ausgefeilt oder perfekt zu spielen (obwohl sie dies ganz sicher tun). Es liegt ihnen am Herzen, die Musik als Kommunikationsmittel einzusetzen, das global verstanden wird. Sie sind davon überzeugt: Wenn wir miteinander kommunizieren braucht es keine Kriege mehr. Denn wenn wir miteinander sprechen, können wir einander verstehen. Musik baut eine Brücke der Kommunikation, von Herz zu Herz, jenseits vermeintlicher sprachlicher oder kultureller Barrieren.

Ist das wundervoll? Hier entlang, geht es zu den Klangbädern, mit denen ich euch friedliche Einkehr und viel Freude wünsche 💕

 

 

Die 3 Siebe des Sokrates

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Geschichten drücken oft in wenigen Worten tiefe Weisheiten aus. Sie lassen uns spüren, worum es in der Essenz geht. Wir können dem Weg der Geschichte in uns selbst folgen und so Resonanzpunkte finden, sie beleuchten und unseren Standpunkt überprüfen.

So geht es mir mit der Geschichte über die drei Siebe des Sokrates. Sie stellt für mich eine gute Erinnerung dar, aktiv Gedanken- und Worthygiene zu betreiben, d. h. meine Gedanken und die daraus folgenden gesprochenen Worte drei Fragen zu unterziehen:

  • Spreche ich die Wahrheit?
  • Ist es auferbauend/gütig?
  • Ist es notwendig?

Wenn die drei Fragen gestellt sind, wird vieles überflüssig. Wir erfahren größere innere Ruhe, weil ein „Ordnen“ in wirklich wichtig und weniger wichtig bis unbedeutend möglich ist.

Allen jenen, die die Geschichte von den drei Sieben noch nicht kennen, möchte ich sie erzählen:

Zum weisen Sokrates kam einer und sagte: „Höre, Sokrates, das muß ich dir erzählen!“

„Halte ein!“ unterbracht ihn der Weise, „hast du das, was du mir sagen willst, durch die 3 Siebe gesiebt?“ – „Drei Siebe?“, fragte der andere voller Verwunderung.

„Ja, guter Freund! Laß sehen, ob das, was du mir sagen willst, durch die 3 Siebe hindurchgeht:
Das erste ist die Wahrheit. – Hast du alles, was du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?“
„Nein, ich hörte es jemanden erzählen und…“

„So, so! Aber sicher hast du es im zweiten Sieb geprüft. – Es ist das Sieb der Güte. Ist das, was du mir erzählen willst, gut?“ – Zögernd sagte der andere: „Nein, im Gegenteil…“

„Hm“, unterbrach ihn der Weise, „so laßt uns auch das dritte Sieb noch anwenden. – Ist es notwendig, dass du mir das erzählst?“ – „Notwendig nun gerade nicht …“

„Also”, sagte lächelnd der Weise, „wenn es weder wahr noch gut noch notwendig ist,
so laß es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit.“

Herzkramen goes Herzundsternenkind

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Vor ziemlich genau 10 Tagen hat Random Randomsen zum großen „Herzkramen“ aufgerufen. Er hat diese Herzkramerei nicht nur den Nominierten seines Liebster Awards vorbehalten. Jeder, der den Impuls zum Herzkramen verspürt, darf seine Begriffe hemmungslos kreativ frei und flexibel interpretieren. Vielleicht auch etwas für Dich? Für mich klang das nach viel Freude. So ist bei mir gleich eine ganze Geschichte daraus geworden. Ich habe mich dabei an den 11 Hauptbegriffen orientiert. Die jeweils 11 Assoziationen überlasse ich gerne anderen :-). Wer Lust hat – lese selbst 🙂 :

Es war einmal ein Herzchen. Es lebte auf dem Planeten elfmalelf. Ein wundervoller Planet, voller Liebe und Schönheit. Alles war in vollkommener Ordnung. Doch Herzchen kannte jeden Stein, jedes Blatt. Sie wusste, da war noch viel mehr! Sie wollte das Universum erkunden, die unendlichen Möglichkeiten erforschen, die außerhalb ihres Planeten lagen. Was würde sie wohl erwarten? Ihre innere Stimme wurde immer lauter und es drängte sie förmlich, aufzubrechen und ihrer Bestimmung zu folgen. Herzchen vibrierte vor Aufregung, denn nun musste sie Farbe bekennen. Es fiel ihr nicht leicht, den Mut zu finden und ihren Lieben von ihrer außergewöhnlichen Sehnsucht zu erzählen. Zum ersten Mal fühlte sie eine kleine Angst in sich aufsteigen. Was würden ihre Liebsten wohl sagen? Würden sie sie für verrückt erklären?

Herzchen sammelte ihren ganzen Mut und trommelte ihre Liebsten zusammen. Sie holte tief Luft, ihr Herz rumpelte wie wild. Und dann begann sie zu sprechen: „Ich muss euch etwas sagen. Es fällt mir nicht leicht und dennoch ist es mir ein Herzensanliegen meine Wahrheit mit euch zu teilen“ begann sie. Stille erfüllte den Raum. Alle Aufmerksamkeit richtete sich nun auf Herzchen. „Ich muss das Universum erkunden. Ich habe so viele inspirierende Geschichten gehört. Doch drängt es mich, selbst Erfahrungen zu sammeln, mir selbst ein Bild zu machen. Was ist da draußen? Wie fühlt es sich an? Warum ist es da draußen so anders als bei uns? Ich wünsche mir so sehr, dass ihr mir euren Segen für meine Reise schenkt.“

Immer noch herrschte absolute Stille. Doch Herzchen konnte einen stetig heller werdenden Schimmer im Herzen ihrer Liebsten wahrnehmen (die Bewohner auf dem Planeten elfmalelf konnten direkt in die Herzen ihres Gegenübers blicken. Das machte das Miteinander sehr viel leichter). Dann brach unvermittelt ein freudiger Jubel aus. Ihre Liebsten klatschten, lachten und umarmten ihr Herzchen. „Natürlich folgst Du deinem Herzen und erkundest das Universum! Unsere Liebe und unser Segen sind mit Dir. Wir sind an Deiner Seite, über unsere Herzen miteinander verbunden. Gehe Deinen Weg. Und wenn Du zurück kommst, dann freuen wir uns über jede Geschichte, die Du mit uns teilen möchtest.“

Sie lagen sich in den Armen und waren erfüllt von der tiefen Liebe, die sie verbindet. Eine Liebe, die frei lässt, unterstützt und das Beste im anderen zum Vorschein bringt. Herzchen machte sich sogleich daran, ein paar wichtige Dinge einzupacken, wie z. Bsp. eine Sternenkarte, eine Muschel und eine Portion Herzensweisheit. Die Zeit des Abschieds war gekommen. Kein trauriger sondern ein freudvoller Abschied. Die Bewohner des Planeten elfmalelf sangen und tanzten aus tiefster Seele für ihr mutiges Herzchen. Diese Schwingungen sollten sie sicher an ihr erstes Ziel bringen – ein wunderschöner Planet – genannt Erde.

Herzchen hatte vor ihrer Reise schon etwas recherchiert und herausgefunden, dass ein beliebtes Kommunikationsmittel auf der Erde das Schreiben war. Wenn man seine Gedanken mit anderen teilen wollte, so schreibt man dort wohl gerne einen Blog. So vereinbarte Herzchen mit ihren Lieben, dass sie, auf der Erde angekommen, einen Blog schreiben würde. So konnten die Bewohner ihres Heimatplaneten, ihrer Reise ein Stück weit folgen.

Herzchen schwebte durch‘s Universum, schlug wilde Loopings, sammelte Sternenstaub, rutschte freudig schreiend durch Wurmlöcher und flog mit Sternschnuppen um die Wette. Auf einmal stockte ihr der Atem – vor ihren Augen erstrahlte ein zauberhafter blauer Planet. Die Erde! Sie hatte es fast geschafft – die erste Etappe ihrer Reise war in greifbarer Nähe. Ehrfürchtig näherte sie sich der Erde, umrundete ihr anmutiges Sein. Da hörte sie eine warme, liebevolle Stimme: „Liebes Herzchen, sei willkommen. Ich habe schon lange auf Dich gewartet und freue mich sehr, dass Du den Mut gefunden hast, zu Deinem Herzen zu stehen und es gewagt hast, Dich auf die lange ungewisse Reise zu begeben. Sei versichert, ich begleite und nähre Dich mit meiner Liebe, egal was Dir auf Deiner Erdenreise begegnet. Erinnere Dich immer an das Licht in Deinem Herzen und den Segen Deiner Lieben, der Dich begleitet und schützt.“ Mutter Erde öffnete ein Tor durch das Herzchen fliegen konnte und so ganz sanft auf ihr landete.

Sie fand sich auf einer Lichtung wieder. Sattes Grün und farbenprächtige Blumen – so weit ihre Augen reichten. Wohltuende Düfte kitzelten ihre Nase und erfüllten sie so überwältigend, dass sie sich erst einmal ins weiche, warme Gras plumpsen ließ. Über ihr erstrahlte der blauer Himmel. Vögel sangen Konzerte. Die Zweige und Äste der Bäume tanzten im Wind. Und ja, da spitzte ein Reh hinter einem Baum hervor. Herzchen pulsierte vor Freude! Sie nahm einen tiefen Atemzug und jauchzte vor Freude. Wie gut das tat. „Danke Mutter Erde, dass ich Dein Gast sein darf!“

Herzchens Entdeckergeist war geweckt. Freudig stapfte sie durch Wiesen und Wälder, fand Freunde unter den Pflanzen und Tieren. Es war eine gute Reise. Während sie so ihrem Herzen folgend durch das Land streifte, veränderte sich allmählich ihre Umgebung. Erst fiel es ihr gar nicht auf, denn sie war so eifrig damit beschäftigt jedem kleinen Käfer und jeder Blume ein herzliches „Hallo“ zuzurufen und sich nach dem jeweiligen Befinden zu erkundigen.

Doch nach und nach verschwanden die Blumen und Bäume, auch zeigten sich immer weniger Tiere. Sie fühlte, wie ihr Herz mit jedem Schritt schwerer wurde. Auch das Atmen fiel schwerer. Um sie herum wurde es immer lauter. Da fuhren zum Teil riesige Gefährte mit vier Reifen an ihr vorbei und machten einen Höllenlärm. Der Wald wich Betonbauten, die wie überdimensionale, künstliche Bäume in den Himmel reichten. Sie tanzten nicht. Dazu kamen Wesen auf zwei Beinen, die durch graue Straßen liefen. Ohne aufeinander zu achten. Die meisten von ihnen hatten ein kleines viereckiges Ding in der Hand mit dem sie entweder sprachen oder wie wild darauf herumtippten.

Herzchen beobachtete dieses Treiben und wurde immer trauriger. Diese Wesen sahen einander nicht. Sie waren weit davon entfernt, einander ins Herz zu blicken und Freude miteinander zu teilen. Ab und zu blitzte eines dieser Wesen auf. Da war also noch Herzenswärme. Es gab ein paar „Exemplare“ unter diesen zweibeinigen Wesen, die sich ihr Licht erhalten hatten. Herzchen staunte. Wie schwierig es wohl sein musste, sich inmitten dieser künstlichen Welt Wärme zu bewahren. Sie nahm auf einer Parkbank Platz und beobachtete mit großen Augen.

Auf einmal spürte sie eine angenehme Schwingung. Neben ihr saß ein männliches Wesen, in einem menschlichen Körper, doch ausgestattet mit einem riesigen, leuchtenden Herzen. Einer derer, die sich die Herzenswärme bewahrt hatte. Sie erkannten einander, ohne Worte. Er fragte: „Du bist wohl neu hier. Kann ich Dir irgendwie helfen?“ Herzchen sagte: „Danke, dass Du mich bemerkt hast. Ja, wenn es für Dich in Ordnung ist, würde ich Dir gerne eine Frage stellen. All dies hier ist für mich so fremd und ich würde gerne mehr verstehen.“

Natürlich, sofern es mir möglich ist, beantworte ich Dir gerne Deine Frage.“ So ging Herzchen ganz tief in sich und fragte: „Mir ist aufgefallen, dass hier die meisten Wesen in so kleine viereckige Dinge sprechen. Warum tun sie das?“ Er antwortete: „Das ist schnellste Art der Kommunikation. Wir müssen im Prinzip ständig erreichbar sein, ohne einander dabei wirklich zu begegnen. Auch die Sprache die wir verwenden, wird mit diversen Zeichen „abgekürzt“. Kaum jemand nimmt sich die Zeit, die Sprache des Herzens zu sprechen, so wie Du das kennst.“

Herzchen wurde sehr nachdenklich. „Oh, das klingt so traurig. Wo bleibt die natürliche Verbindung zueinander? Ich kam an einem Ort voller Schönheit und Kraft an. Ich bin noch stets überwältigt von der Schönheit. Die Pflanzen dort waren voller Leben und Heilkraft. Die Tiere begegneten mir ohne Scheu und voller Freude. Ich fühlte mich so geborgen und durchströmt vom Glück. Aber hier fühlt es sich so kalt an.“

Ja,“ antwortete das männliche Wesen, „das hast Du sehr treffend beobachtet. Die Menschheit hat sich zu großen Teilen von der Natur entfernt. Oftmals ist die einzige Sprache, die uns noch im Herzen berührt und mit der natürlichen großen Harmonie verbindet, die universelle Sprache der Musik. Auch die Welt der Bücher schenkt uns die Möglichkeit, unserer selbst erschaffenen Realität der Trennung zu entfliehen und aufzutanken.“

Ah, verstehe“ entgegnete Herzchen, „die Menschen haben wohl vergessen, welch Reichtum sie umgibt und suchen Erleichterung in Realitäts-Fluchten.“ Dann platzte es aus ihr heraus: „Dabei wäre doch alles so einfach!! Ihr habt alle ein Herz. Erinnert euch daran. Erinnert auch an diese Kraft und an die Wärme, die sie schenkt. In eurem Herzen seid ihr mit allem was existiert verbunden, geliebt und geborgen. Außerdem schenkt euch die Natur eine Fülle an heilsamer Nahrung. Nährt euch damit. Es ist mehr als genug für alle da. Ihr müsstet euch nur erinnern und sie liebevoll wertschätzen und im Einklang mit ihr Handeln! Die Technik nicht an die erste Stelle setzen, sondern als erleichternde Unterstützung nutzen. Geht wieder raus in die Natur, kommuniziert mit ihr und miteinander, begegnet und achtet euch. Erfreut euch mit allen Sinnen an der Schönheit und dem Reichtum, den euch Mutter Erde schenkt!“

Da sprichst Du wahre Worte. Deshalb gibt es einige von uns, die sich erinnern und genau dies leben. Wir wollen damit Mutter Erde dankbar würdigen und das Licht im Herzen lebendig strahlen lassen. Im besten Falle entzünden wir dieses Licht auch im Herzen unserer Mitmenschen. Es ist manchmal ein beschwerlicher Weg, manchmal verlässt einen auch der Mut. Aber dann bekommt man unversehens einen Lichtblick geschenkt. So wie Dich und unsere Begegnung. Ich danke Dir von Herzen, dass wir uns begegnen durften und ich wünsche Dir viele dieser Herzensbegegnungen auf Deiner Reise.“

Wissend blickten sie einander wortlos direkt ins Herz. Von tiefem Verständnis erfüllt gingen sie ihrer Wege, in der Zuversicht, dass dies kein Abschied war….

Das Wunder der Bäume

Kennt ihr das befreiende Gefühl, wenn ihr im Wald spazieren geht? Wie sich auf einmal Ruhe in euch ausbreitet und alles ganz leicht wird, egal was vorher war? Mir schenkt der Wald Kraft und Erdung. Sein Duft erfüllt mich mit Ruhe und Geborgenheit. Man hat mittlerweile auch wissenschaftlich festgestellt, wie schnell sich unser Körper in einen Entspannungszustand begibt, wenn wir im Wald spazieren gehen. 10 – 20 Minuten braucht es im Durchschnitt bis sich unser Stoffwechsel verändert, was direkte Auswirkung auf unser körperliches Wohlbefinden hat.

In der Regel stellt sich eine angenehme Entspannung ein, der Kopf wird klar, der Puls ruhig und wir können freier atmen. Vorausgesetzt, wir verlassen unser Gedankenkarussell und lassen uns auf die wohltuende Wirkung des Waldes ein :-). Warum ist dies so?

Bäume sind ein wahres Wunderwerk der Natur. Sie erschaffen sich zu 99 % aus „Luft“! Das im Samen angelegte Erbgut  entfaltet sich mit dieser eingeatmeten Luft, ein paar Spurenelementen und Wasser. Sie bilden Kohlenstoffverbindungen, manifestieren ihren einzigartigen Bauplan indem hoch komplexe chemische Vorgänge ins Fließen kommen und so ihre  Schönheit sichtbar werden lässt. Sie sind lebendige Wesen, die rege miteinander u. a. über Duftstoffe miteinander kommunizieren. Auch uns schenken sie heilsame und wohltuende Geborgenheit – über ihre Düfte und Schwingungen. Das Wundervolle ist – dieses großartige Geschenk der Geborgenheit, Entspannung, Erdung und Harmonisierung steht uns allen zu jeder Zeit kostenfrei zur Verfügung! Wir dürfen unser Bewusstsein darauf lenken, dass die Natur für uns sorgt, wenn wir sie lassen.

Auch sind die Bäume (und nicht nur sie) große Lehrmeister, was nachhaltiges Wirtschaften betrifft. Ein Baum verursacht und hinterlässt keinen Abfall, ganz im Gegenteil er versorgt seine Nachkommen mit wertvollem Sauerstoff und Humus. Dr. Erwin Thoma hat zu diesem Thema schon einige inspirierende Bücher geschrieben (wie z. Bsp. „Die geheime Sprache der Bäume“) und ist ein baumeisterlicher Pionier auf dem Gebiet der nachhaltigen Architektur. In diesem mutmachenden, stärkenden Vortrag  erzählt er von seinem Weg, seinen Erfahrungen und deren Auswirkungen. Es erfüllt mich mit großer Freude und Dankbarkeit in dieser Lebensgeschichte zu erfahren, wie das erst unmöglich Geglaubte Form annimmt und sogar erfolgreich gelebt und geteilt wird. Es erfüllt mich mit einer tiefen Dankbarkeit von Mutter Erde, den Bäumen, den Pflanzen und so vielem mehr liebevoll versorgt zu werden. Es inspiriert mich, noch achtsamer mit ihr umzugehen, noch genauer hinzusehen, wie mein wertschätzender Beitrag zu ihrem Wohle aussehen kann.

So vieles IST MÖGLICH, wenn wir daran glauben und Schritte heraus aus den gewohnten Strukturen unternehmen. Schon mal einen Baum umarmt? An seinen Wurzeln gesessen und ihm gelauscht? Kann ich nur empfehlen :-)! Viel Freude und Inspiration beim Lauschen! Glaubt an eure Träume und Visionen :-)!

Augen sind das Tor zur Seele

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Wann hast Du zuletzt einem Menschen tief in die Augen gesehen? Dem Blick standgehalten und der Geschichte gelauscht, die Dir dieser Mensch ohne Worte erzählt? Oftmals reicht dieser offene, interessierte  Herzensblick in die Augen unseres Gegenübers. Wir können unser aufrichtiges Interesse, unser Mitgefühl ganz ohne Worte transportieren. Auch gelingt es uns im Augenkontakt „zwischen den Zeilen zu lesen“. Augen lügen nur ganz selten ;).

Die Erfahrung, wie es sich anfühlt einander einfach 5 Minuten ohne etwas zu sagen in die Augen zu sehen, habe ich vor langen Jahren in meiner Ausbildung machen dürfen. Sie ist noch sehr lebendig in mir, denn sie hat mich tief berührt. Und dieses Video hat die Empfindungen wieder ganz präsent ins Hier und Jetzt geholt. Für mich war es anfänglich echt schwierig dem Blick meines Gegenübers standzuhalten, nichts zu sagen, bei mir zu bleiben und mich doch zu öffnen. Ab einem bestimmten Punkt wurde ich dann aber ruhig, in mir ruhend, mein Gegenüber wertfrei betrachtend und in einen wortlosen Austausch tretend. Ein wundervolles Gefühl!

Ich sehe meinem Gegenüber immer in die Augen. Der Austausch fühlt sich für mich so viel intensiver und direkter an. Vieles muss gar nicht mehr in Worte gefasst werden, denn die Augen erzählen in Untertiteln die ganze Geschichte. Gerade wenn die Worte fehlen. Vielleicht habt ihr Lust die vorgenannte „Erfahrungsübung“ selbst auszuprobieren. Ich kann es nur von ganzem Herzen empfehlen :-).