Herzensweisheit

Adieu, sagte der Fuchs.

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Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach:

Man sieht nur mit dem Herzen gut.

Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Antoine de Saint-Exupéry, Der Kleine Prinz

 

 

 

Heute möchte ich euch einladen, tiefer in ein Herzens-Thema mit mir einzutauchen.

„Folge Deinem Herzen“ oder „Erkenne die Weisheit Deines Herzens an“ sind schöne Sätze, die heutzutage an bestimmten Stellen fast inflationär verwendet werden und an anderer Stelle ins Lächerliche gezogen, als romantisch-verklärte Weltsicht abgetan oder gar ganz abgelehnt werden. Was aber ist ihr tieferer Sinn? Was, wenn diese Sätze lebendig in und durch uns werden? Was ist denn überhaupt die Funktion unseres Herzens?

Um sicht- und fühlbar werden zu lassen, dass diese Sätze und die damit verbundene Haltung keineswegs in die romantisch-verklärte Ecke zu stellen sind, habe ich vor längerer Zeit das Seminar „Die Quelle der Herzensweisheit erforschen“  entwickelt. In diesem Seminar vermittle ich verbindend wissenschaftliche Erkenntnisse mit spirituellen Sichtweisen. Die Kraft einer kohärenten Herz-Hirn-Verbindung in meinem eigenen Leben anzuerkennen und damit aktiv zu gestalten, ist für mich mittlerweile unverzichtbar geworden. Sonst fühlt es sich irgendwie nicht „rund“ an.

Heute möchte ich einen Teil dieser Forschungsarbeit mit euch teilen – mit dem Fokus auf TEILEN, denn ich bin keine Medizinerin und habe auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit der Inhalte meines Beitrags.. Ich möchte damit inspirieren, zum Nachsinnen oder zum Wechsel der Blickrichtung anregen 🙂.

DAS HERZ

Ist das Organ Herz lediglich eine Pumpe, die unseren Blutkreislauf in Bewegung hält? Warum kann sich unser Herz kalt anfühlen oder warm, sogar brennend? Warum beginnt unser Herz schneller zu schlagen, wenn wir einem bestimmten Menschen begegnen? Kann das Herz bei großem Kummer brechen? Auf letztere Frage kann die Wissenschaft mittlerweile mit „Ja“ antworten.

Die Psycho-Kardiologie befasst sich seit einigen Jahrzehnten mit diesen Fragen und erforscht das Zusammenspiel zwischen Herz und Seele. Das HearthMath-Institute in Kalifornien ist führend auf diesem Gebiet: dort untersuchen Kardiologen, Neurologen zusammen mit Psychologen, die Auswirkungen unserer Gefühle, unserer Wahrnehmungen, auf unser Herz und andersherum.

Ich möchte euch von einem dort durchgeführten Test berichten. Der Test verlief wie folgt: Die Probanden mussten auf einen Bildschirm schauen. Dort wurden ihnen harmonische Bilder von Tieren, Flüssen, Wasserfällen und Bäumen gezeigt. „Ohne Vorwarnung“ wurde auf einmal das ein Bild einer zischenden Schlange oder eines Autounfalls eingeblendet. Während des Tests wurden die Gehirnströme und die Herzfrequenz der Probanden überwacht. Bemerkenswert: etwa 5 – 7 Sekunden BEVOR das schreckliche Bild auftauchte machte bereits der Herzrhythmus einen messbaren Sprung. Wie kann dies sein?

Das Herz nimmt offensichtlich intuitiv wahr, bevor ein Vorfall für uns bewusst stattfindet. Denn im Energiefeld ist der Impuls ja schon vorhanden. Unser Gehirn weiß nur noch nichts davon.

Die Psychokardiologie hat außerdem heraus gefunden, dass das Herz an der Entscheidungsfindung von Reaktionsmustern maßgeblich beteiligt ist. Das Herz verfügt über ein weitverzweigtes, selbstorganisiertes System, dass das Gehirn in seiner Wahrnehmung maßgeblich prägt und beeinflusst. Das Herz ist das erste Organ das bei der embryonalen Entwicklung ausgebildet wird. Es beginnt zu schlagen, bevor sich das Gehirn ausgebildet hat. Der Neurokardiologe Dr. Andrew Armour geht sogar davon aus, dass diese Tatsache dem Grundsatz widerspricht, das Gehirn würde das zentrale Nervensystem steuern. Die Forschungsergebnisse der Neurokardiologie legen nahe, dass sich Herz und Gehirn in einem ständigen Austausch befinden und sich gegenseitig beeinflussen.

Unser Herz verfügt über rund 40.000 eigene „Gehirnzellen“. Dr. Armour konnte in seinen Forschungen sogar nachweisen, dass das Herz über ein eigenes Nervensystem verfügt mit dem es koordiniert, Informationen aufnimmt und verarbeitet – also lernt und sich erinnern kann. Er entwickelte das Konzept „Heart Brain“ und sprach als einer der Ersten über die Herz-Intelligenz. Unser Herz produziert sogar Hormone wie das Stresshormon Noradrenalin oder Dopamin und gibt diese an unser zentrales Nervensystem ab.

Auch tauscht sich unser Herz ständig mit der Amygdala, dem Mandelkern, die sich in unserem Gehirn befindet, aus. Dieser Bereich ist für Emotionen, tiefliegende Empfindungen „zuständig“. Auch Traumata sind in diesem Bereich des Gehirns gespeichert. Die Signale unseres Herzens beeinflussen nachweisbar die Muster unserer Gehirnströme. Dies wirkt sich auf unsere Emotionen und letztendlich auf unsere Gesundheit aus.

Negative Emotionen zeigen sich im Herzrhythmus mit unruhigen, spitzen, weit ausschlagenden Berg- und Talfahrten, positive mit weichen, runden, harmonischen Wellen. Unser Herz reagiert hypersensitiv auf innere sowie äußere Reize, um seinen Rhythmus den Gegebenheiten anzupassen.

Man nennt das „Heart Rate Variability“ oder zu deutsch „Herzschlagfolge“. Unser Herz schlägt nicht getaktet wie ein Uhrwerk, kein Herzschlag folgt im selben Abstand auf den anderen. Es reagiert auf unseren Zustand und versucht ständig auszubalancieren. Der Herzrhythmus hat sogar Auswirkung auf die Kapazität unseres Gehirns, Informationen zu verarbeiten und zu speichern und kreative Lösungen für z. Bsp. Probleme zu finden. Unser Herz nimmt Reize sogar im Schlaf wahr und verarbeitet diese.

Man hat in weiteren Versuchen festgestellt, dass sich der Herzrhythmus sofort positiv verändert, wenn sich die Probanden auf ihr Herz in einem Zustand von Liebe, Dankbarkeit und Wertschätzung fokussierten. Das Herz hat den größten Einfluss auf unser autonomes peripheres Nervensystem. Dies besteht aus dem sympathischen und parasympathischen Nervensystem. Diese sind vergleichbar mit Gas und Bremse. Ganz einfach:

Sympathisch = Gas

(ist aus dem lateinischen abgeleitet und bedeutet soviel wie „in Beziehung stehend“)

Parasympathisch = Bremse

Diese beiden stellen die Balance zwischen An- und Entspannung in unserem Herzen/unserem Körper her. Wenn wir z. Bsp. aufgeregt sind beginnt unser Herz schneller zu schlagen, wir erröten etc. Wenn wir dann z. Bsp. tief und ruhig atmen, aktivieren wir unsere Bremse, das parasympathische Nervensystem.

Wenn wir unser Leben lang auf’s Gas drücken, ermüdet unser Herzmuskel und ist quasi ständig unter Druck und fährt wie von selbst viel zu schnell, so als würden die Bremsen beim Auto nicht mehr funktionieren. Das parasympathische System, unsere Bremse, ist unterdrückt/blockiert. Hieraus können diverse körperliche Symptome entstehen, bis hin zum Herzinfarkt.

Ein weiteres Symptom nennt man „Broken Heart Syndrom“ oder zu deutsch „Gebrochenes-Herz-Syndrom“. Die Symptome gleichen einem Herzinfarkt – ohne einen entsprechenden körperlicher Befund. Diese Erfahrung durfte ich mit Anfang 20 selbst machen. Damals tappte man lange im Dunkeln, was mit mir los ist. Für mich ein drastischer Weckruf, grundlegendes in meinem Leben zu verändern. Denn das Herz zeigt mit dieser Symptomatik an, dass wir uns von unserer inneren Wahrheit entfernen, etwas in unserem Leben aus der Balance geraten ist.

Dr. Servan-Schreiber, Kardiologe, Psychologie und Autor (einer der führenden Persönlichkeiten auf dem Gebiet der Herz-Intelligenz, leider schon verstorben) beschreibt in seinen Forschungen, wie unerlässlich es ist, das parasympathische Nervensystem zu stärken.

Wie können wir aktiv das parasympathische Nervensystem stärken? Wut z. Bsp. macht den Herzrhythmus nachweislich chaotisch (Buchtipp: Die Neue Medizin der Emotionen, S.58). Eine positive Erinnerung hingegen erzeugt binnen weniger Minuten einen kohärenten Herzrhythmus. Wie kann dieser erzeugt werden? Man richtet dabei die Konzentration nach innen, die Atmung ist ruhig und tief und man konzentriert sich auf ein stärkendes Gefühl oder eine stärkende Erinnerung, die einen an z. Bsp. Liebe, Freude, Dankbarkeit erinnern.

Dr. Servan-Schreiber sagt, man könne diese Kohärenz in jeder Lebenslage herstellen – in einer Supermarktschlange, während eines Streits, eines Meetings etc. Ich kann aus eigener Erfahrung berichten – er hat völlig recht 😊.

Eine Langzeitstudie geht noch weiter: 201 Frauen und Männer mit verengten Herzkranzgefäßen waren die Zielgruppe. Die Hälfte der Probanden lernte Transzendentale Meditation. Die Meditierenden erlitten weniger Herzinfarkte, Schlaganfälle etc. Eine neuere Studie belegt: Ärzte arbeiten mit ihren Patienten über die Visualisierung des Organs Herz. Sie lassen Menschen mit verengten Gefäßen/Arterien sich auf diese konzentrieren und in einem gesunden Zustand visualisieren. Das Ergebnis: die Verkalkung löste sich meist ganz ohne Operation!

Die wichtigsten Zutaten sind allerdings Achtsamkeit und Geduld. Ein Zitat von Dr. Servan-Schreiber beschreibt es sehr treffend: „Das Herz ist manchmal nach Jahren der Missachtung wie ein Tier, das lange in einem Winterschlaf versunken war und die ersten Sonnenstrahlen der Frühlingssonne sieht. Langsam öffnet es erst das eine Auge, dann das Zweite und wird erst wirklich wach, wenn es sich davon überzeugt hat, dass das milde Wetter keine vorübergehende zufällige Erscheinung ist.“

Buchtipp & Quelle: Dr. Daniel Servan-Schreiber / „Die neue Medizin der Emotionen

Wer möchte, kann hier mit einem Vortrag von Dr. David Jernigan die Thematik vertiefen:

Das war das erste Häppchen, das zweite – in dem wir tiefer in die „Herstellung“ der Herz-Gehirn-Kohärenz und ihre positive Auswirkung tauchen werden – folgt in Kürze ❤️

Ich wünsche euch von Herzen einen guten Start in eine vitale Woche ❤️

 

 

 

 

Reinigung von emotionalen Giften

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Wie in meinem Beitrag zu Imbolc erzählt, ist der Monat Februar geradezu prädestiniert für eine umfassende Reinigung. Dazu zählt für mich ganz wesentlich auch das innere Reinemachen und Neuordnen. Gerade wenn wir in unserem Leben spüren, dass alte Muster nicht mehr wohltuend sind, sondern uns vielleicht sogar davon abhalten unserer Freude und Lebendigkeit zu folgen.

Unsere Beziehungen und familiären Strukturen, in die wir hinein geboren sind, bieten oftmals den Boden für die Entstehung dieser Muster. Im besten Fall sind wir in einem wertschätzenden und unterstützenden Umfeld aufgehoben. Vielleicht haben wir auch unterdrückende und respektlose Umgangsformen erfahren. In jedem Fall haben uns unsere Erfahrungen sowie die Empfindungen, die wir wahrgenommen haben, geprägt. Daraus sind Denk-/Empfindungs- und Verhaltensmuster entstanden. Trennung, Verlust, Nicht-Gesehen und -respektiert werden und die damit einhergehenden Empfindungen und Zustände erzeugen Stress.

Unser Gehirn, ja ich würde behaupten unser gesamter Organismus, ist darauf ausgerichtet in einer harmonischen Kohärenz zu schwingen. Um unsere Gesundheit zu sichern. Ist diese Kohärenz gestört, löst das immensen Stress in uns aus. Stress wiederum erzeugt Gifte. Mit diesen Giften muss nun unser Körper umgehen. Um eine harmonische Kohärenz herzustellen ist unser Gehirn, ja unser gesamter Körper, sehr kreativ. Wenn nun im Außen, z. Bsp. mit den Menschen die uns umgeben, diese Kohärenz nicht herstellbar ist, wird in uns abgespalten, unterdrückt oder ausgeblendet.

So hat man zumindest eine zeitlang das Gefühl, es wenigstens „aushalten“ zu können. In vielen Fällen wird dieses Aushalten zu einer Gewohnheit. Geist und Körper gewöhnen sich an diesen immens stressigen Zustand. Das wiederum bindet Lebenskraft, denn unser Körper ist ständig damit beschäftigt auszugleichen. Wir gehen oftmals unbewusst über unsere Grenzen, spüren uns an gewissen Punkten gar nicht mehr. Denn wir konzentrieren uns unbewusst auf das Ausblenden all jenem, was die momentane, so hart erkämpfte  Kohärenz gefährdet.  In den meisten Fällen bedeutet das, dass wir auf „Sparflamme“ fahren. Wir sind damit einverstanden, in einem minimalen, ansatzweise „sicheren“ Feld zu agieren. Oder in der Hauptsache zu reagieren.

Diese Abläufe geschehen meistens völlig unbewusst. Wir werden unter Umständen erst darauf aufmerksam, wenn wir uns seelisch oder körperlich unwohl fühlen oder das Leben uns direkt darauf weist. Gifte finden, wenn nicht ausgeschieden, z. Bsp. gerne in unserem Bindegewebe oder in den Neben- und Stirnhöhlen ihr „Depot“ und beschweren oder blockieren den Fluss unserer Lebensenergie. Was dies betrifft bin ich ein wahre Expertin ;-). Mit Anfang 20 hatten meine Stressgifte mein Immunsystem zerstört. Das hatte natürlich weitreichende Folgen. Meine Entgiftungsorgane waren total überlastet und so stand ich kurz vor der Dialyse.

Die gute Nachricht ist – soweit muss es  nicht kommen, denn unser wahrhaftiges Sein trägt eine gesunde, harmonische Kohärenz in sich, damit wir auch gesund lebendig sein können. An dieser können wir uns orientieren bzw. daran orientiert sich auch unser Organismus, wenn wir ihn lassen :-).

Wie kann ich nun ganz aktiv etwas dazu beitragen, den Stress zu reduzieren und wieder in meine Ordnung zu finden? Meine Lebensenergie wieder freier fließen zu lassen, mich klarer wahrzunehmen, meine Kohärenz wieder her zu stellen, ohne meine Kraft zu unterdrücken? Wie kann ich meine Ängste annehmen ohne mich von ihnen dominieren zu lassen?

Da hat wohl jeder Mensch seinen ganz eigenen Weg. Es gibt dafür kein „Patentrezept“. Aber es gibt verschiedene Werkzeuge, die bei Bedarf hilfreich und harmonisierend eingesetzt werden können. Ein solches Werkzeug möchte ich euch heute vorstellen. Es ist eine Atemtechnik aus dem Kundalini-Yoga, mit der ich sehr angenehme Erfahrungen gemacht habe.

Der Atem gilt von jeher in den verschiedensten Kulturen essentiell zur Erhaltung unserer Gesundheit und zur gesunden Entfaltung unseres Bewusstseins. Wir versorgen uns über unseren Atem mit mehr als nur mit „Sauerstoff“. Über eine bewusste Atmung können wir z. Bsp. unserem Körper direkt Ruhe vermitteln und Entspannung erzeugen. Ängste können sich so ganz leicht lösen. Des weiteren wirkt eine tiefe, ruhige Atmung wie eine Massage für unsere Organe, sorgt für eine bessere Durchblutung und Sauerstoffversorgung, bringt unsere Lebensenergie zum Fließen. Wenn wir uns dabei auf unser Herz, unser Zentrum, in einem inneren Zustand der Wertschätzung, Dankbarkeit, Liebe oder Freude konzentrieren, erhöht sich die Wirksamkeit. Denn unser Herz ist der Sitz unseres göttlichen Funkens, der alles beinhaltet was wir brauchen um ganz zu sein. Man nennt dies „Herz-Kohärenz“.

Die folgende Übung bezieht mehrere Ebenen unseres Sein mit ein. Es gibt eine Mudra (eine heilige Handhaltung, bedeutet übersetzt soviel wie „das, was Freude bringt“) sowie ein begleitendes Mantra. Mich tragen Klänge immer sehr liebevoll durch meine inneren Prozesse, vielleicht geht es euch ja ähnlich.

Die Handhaltung:

  • Du führst Deine Hände zueinander, so dass sich die Fingerspitzen jeweils berühren (d. h. Daumen auf Daumen, Zeigefinger auf Zeigefinger usw., spreizt sie etwas, so das Raum zwischen den Fingern entsteht. Sieht ein bisschen aus wie ein Häuserdach :-))
  • Die Finger sind dabei gerade – nicht überstreckt oder gebogen
  • Nun führst Du in dieser Haltung Deine Hände vor Dein Herz, so dass die Daumen sanft auf Deinem Brustbein aufliegen. Die restlichen Finger zeigen in dieser geschlossen Haltung nach vorne, von Dir weg

Die Atmung:

Die Atemtechnik besteht aus 3 Zyklen. Du atmest ca. 5 Sekunden lang gleichmäßig über Deine Nase ein. Dann hälst Du ca. 5 Sekunden lang Deinen Atem an. Anschließend atmest Du ca. 5 Sekunden lang über Deine Nase aus. Im Anschluss an das Ausatmen beginnt der Zyklus mit einem erneuten ca 5-sekündigen Einatmen usw.

Das Mantra:

Das das Mitzählen für mich sehr aufwendig erscheint und ich mich im Klang sehr viel leichter auf den Fluss der Atmung konzentrieren kann, hier das dazugehörige Mantra:

Es ist das SA TA NA MA – Mantra und verbindet uns mit der Wahrhaftigkeit unseres Seins. Es umfasst den gesamten Zyklus des Werdens und Vergehens auf allen Seinsebenen. Dies ist die ungefähre Übersetzung:

SA = Unendlichkeit, Gesamtheit des Kosmos

TA = Leben (Geburt der Form aus der Unendlichkeit)

NA = Tod (oder Transformation)

MA = Wiedergeburt

Es ist die Essenz des Mantras SAT  NAM (= Wahrhaftigkeit ist mein Name). Dieses Mantra gleicht unsere Gehirnhälften aus, schenkt uns Ruhe und Ausgeglichenheit. In diesem Zustand ist es soviel leichter, den eigenen Weg geklärt zu erkennen und zu beschreiten. Mantren liegen sehr ausgefeilte Klangschwingungsverhältnisse zugrunde, die eine tiefe Ordnung ins uns bewirken können.

So könnt ihr eure Atmung auf das SA TA NA MA einschwingen:

Ein SA TA NA MA lang EINATMEN

Ein SA TA NA MA lang HALTEN

Ein SA TA NA MA lang AUSATMEN

…und direkt anschließend ans Ausatmen wieder von vorne beginnen. Ihr könnt dies so kurz oder so lange wie ihr wünscht praktizieren. Die Aufnahme des Mantras dauert über 30 Minuten, so dass ihr wunderbar variieren könnt. Spürt einfach, wann ihr zur Ruhe kommt, wann sich ein ruhiger, tiefer Atemfluss einstellt und der Geist zur Ruhe findet. Beobachtet einfach euren Atem, spürt wie sich der Fluss anfühlt, wie sich euer Körper anfühlt. Ihr müsst dabei nicht an Vergangenes denken, die Harmonisierung geschieht ganz von selbst. Sollten Erinnerungen oder Empfindungen auftauchen, lasst sie einfach mit eurem Atem fließen.

Hier der Ablauf auf einen Blick:

  • Mache es Dir sitzend bequem, so dass Du dich wohl fühlst. Der Rücken sollte möglichst gerade und entspannt sein. Schalte Dein Handy aus und sorge dafür, dass Du ungestört bist.
  • Handhaltung einnehmen und liebevoll wertschätzende Aufmerksamkeit auf das Herzzentrum richten. Fühle die Wertschätzung, Dankbarkeit, Liebe oder Freude in Deinem Herzen
  • Im genannten Rhythmus Atmen, wenn gewünscht auch unter zu Hilfenahme des Mantras
  • Atmet so lange es euch wohl tut – das können 2 -3 Minuten sein, aber 11 oder 30….
  • Offiziell wird bei dieser Reinigungs-Übung auch eine bestimmte Augenhaltung eingenommen: Die Augen blicken auf die Nasenspitze und sind dabei fast geschlossen. Ich schließe meine Augen gerne vollständig und konzentriere mich dabei auf meine Nasenspitze.
  • Zum Abschluss atmet 1 x tief ein und aus, löst die Handhaltung und spürt in eurem Körper nach. Wie fühlt es sich jetzt an?
  • Wenn ihr eure Augen wieder geöffnet habt, könnt ihr sie „rollen“ lassen – sozusagen in alle Achsen blicken: nach links oben und unten, Mitte unten, rechts unten und oben, Mitte oben etc. Auch dies ist eine fließende Bewegung.

Es ist immer wieder wunderschön in meinen Seminaren die vorher – nachher Ausstrahlung meiner TeilnehmerInnen bewundern zu dürfen :-). Ich wünsche euch mit dieser Atemübung entspanntes und Kraft spendendes „Reinemachen“, auf das euer inneres Licht immer freier und ungetrübt strahlt. Solltet ihr Fragen zu der Übung haben – fühlt euch frei bei mir nachzufragen :-).

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Geduld

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Man muss den Dingen

die eigene, stille ungestörte Entwicklung lassen,

die tief von innen kommt und durch nichts gedrängt

oder beschleunigt werden kann,

alles ausgetragen ist – und dann gebären…

Reifen wie ein Baum

der seine Säfte nicht drängt

und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,

ohne die Angst,

dass dahinter kein Sommer kommen könnte.

Er kommt doch!

Aber er kommt nur zu den Geduldigen, die DA sind,

als ob die Ewigkeit vor ihnen läge,

so sorglos, still und weit…

Man muss Geduld haben mit dem Ungelösten im Herzen

und versuchen, die Fragen selbst lieb zu haben,

wie verschlossene Stuben und wie Bücher,

die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.

Es handelt sich darum,

alles zu leben.

Wenn man die Fragen lebt,

lebt man vielleicht allmählich,

ohne es zu merken, eines fremden Tages

in die Antwort hinein.

Rainer Maria Rilke

 

Wenn ihr diese tief wirkenden, weisen Worte aktiv umsetzen wollt, dann kann ich euch die Meditation „Herzensräume säubern“ (einfach drauf klicken) sehr ans Herz legen :-). Die Qualität der Aufnahme ist nicht berauschend, aber die Worte sind durchaus verständlich. Auf die Geduld :-).

 

Auf Seelenreise im Heilstollen Berchtesgaden

heilstollenAm Abend des 28. Mai gehen wir auf Seelenreise. Ich entlehne einige Worte meinem Blog-Beitrag vom Oktober letzten Jahres. Ich hoffe, ihr verzeiht, aber ich könnte es nicht treffender formulieren als schon getan ;-). Der Heilstollen ist es absolut wert, ihn mit einem erneuten Beitrag zu würdigen.

Auf der Seelenreise ist Martin Ruhland mit an Bord. Wir kreieren mit unseren Stimmen, einer Shruti-Box, Monochord, Keybord, Clapsticks, Sansula, Indianerflöte, Glasharfe und Harfe, Trommeln und gefühlten unzähligen kleinen Perkussions-Klingelings, durchaus ungewöhnliche Klangräume.

Ganz besonders erwähnen möchte ich die besondere Stimmung unserer Instrumente. Sie alle – inkl. Keybord – sind auf a = 432 hz gestimmt. Das ist um einiges tiefer als die hier, in den westlichen Regionen, gebräuchliche Stimmung. Diese liegt in der Regel bei mindestens 440 hz. Sie klingt warm und rund. In dieser Stimmung komponierten sowohl Mozart als auch Verdi ihre Werke. Aktuell gibt es dringende Bitten von großen klassischen Künstlern, sich wieder auf die 432 hz Stimmung zu besinnen.  Sie „entspannt“ den Klang der Instrumente, aber auch die menschliche Stimme spürbar. Was für uns jedoch ausschlaggebend ist – diese Stimmung hat direkten Bezug zu unserer Zellschwingung, zu einer Hauptfrequenz unserer Erde sowie zu klar definierbaren mathematischen Zusammenhängen, in denen sich eindeutig Harmonie ablesen lässt. Wie die Forschungen von Manfred Clynes, Masaru Emoto oder auch Lauterwasser eindrucksvoll belegen, kann Klang harmonisierend, strukturierend und formgebend auf Wasser wirken. Hier ein kleines Beispiel:

Forschungen des Institutes of Heartmath haben ergeben, dass das menschliche Herz im Zustand der Liebe auf 8 hz schwingt. Und wer hätte es gedacht 🙂 – aktuelle physikalische Messungen des elektromagnetischen Feldes im Kraftort Heilstollen zeigen, dass die Schwingung des Salzes mit dem Frequenzbereich unserer Gehirnwellen korrespondiert. Insbesondere im Bereich der Alpha-Wellen (7,8 – 12 Hz), was einem Bewusstseinszustand tiefer Entspannung entspricht. In welchem Zusammenhang stehen nun die ca. 8 hz Frequenzen mit den 432 hz? Die Zusammenhänge findet ihr hier: Hintergrund 432 hz

Ihr müsst natürlich nicht in die tieferen mathematischen Zusammenhänge einsteigen, um diese Seelenreise mit allen Sinnen genießen zu können. In jedem Fall nehmen unsere liebevoll informierten Klänge, mal sanft mal kraftvoll, die TeilnehmerInnen mit auf die Reise in ätherische und doch geerdete Sphären. Altes darf losgelassen und im Klangbad gewandelt werden. Mitsingen, -summen und -brummen ist ausdrücklich erwünscht :-)!

Die Geborgenheit, die Stille und den geschützten Raum, um diese Wandlung zu ermöglichen, schenkt der Heilstollen. Für mich fühlt „er“ sich an, wie eine liebende Mutter die sagt: „komm her zu mir, kuschel Dich zu mir. Alles ist gut.“

Wenn ihr Lust bekommen habt, diese traumhaft-kraftvolle Höhle, in der sich Zeit und Raum aufzulösen scheinen –  selbst zu erleben – kann ich euch einen Ausflug in den Salzheilstollen Berchtesgaden nur wärmstens und herzlichst empfehlen.

Weihnachtsgeschenk – OM Chanting

Ihr Lieben, heute möchte ich eine Vision mit euch teilen. Weihnachten steht quasi vor der Türe und klopft immer lauter an diesselbe :-). Jeder von uns hat wohl einen ganz eigenen Zugang zum Fest des Lichtes und der Liebe. Was uns hoffentlich vereint, ist der Wunsch Geborgenheit, Liebe und Annahme zu teilen und in der Welt zu mehren.

Da unsere Welt und die Wesen auf ihr gerade eine große Portion Liebe und Stärkung gebrauchen können, möchte ich meine Vision mit euch teilen. Wie wäre es, wenn wir gemeinsam in unser Herz gehen, den Raum in dem die allumfassende Liebe in einem schier nicht enden wollenden Überfluss wohnt, und aus diesem Herzensraum heraus das OM chanten? Für uns, unsere Lieben, für die Welt?

Vielleicht können wir ein OM um die Welt schicken, indem wir diese Vision mit anderen teilen, unsere Herzen und Stimmen erklingen lassen und so die Schwingung der Liebe auf und durch diese Welt schicken. Das wäre doch ein wundervoll kraftvolles „Gegengewicht“ zu dem Schmerz und dem Leid, das gerade um sich greift.

Warum das gemeinsame Singen und Klingen so wirkungsvoll ist, hat Masaru Emoto eindrucksvoll in seiner Forschung belegt. Klang hat nämlich die Kraft z. Bsp. die molekulare Struktur von Wasser zu verändern. Im besten Fall natürlich, wieder in die Balance, in die Ordnung zu bringen. Wen dieses Thema interessiert, findet hier (click) Hintergrundinfos.

Deshalb haben wir, Martin Ruhland und ich, ein OM-Mantra aufgenommen, das ihr euch auf unserer Seite als youtube-Video anhören und -sehen könnt (wir arbeiten an einer mp3-Version zum download :-). OM ist der Urklang allen Seins, beinhaltet Alles und Nichts, allumfassende Weisheit und verbindet mit der göttlichen Urquelle.

Auch habe ich einen kleinen „Leitfaden“ entwickelt, den ihr sehr schön als kleines Ritual für euch nutzen könnt, denn manchmal ist ja die große Frage: wie komme ich überhaupt in mein Herz und singen kann ich auch nicht wirklich ;-). Alles überhaupt kein Hinderungsgrund, es kommt nur darauf an, Freude daran zu haben :-)!

Unser Angebot an euch ist es, uns am Heilig Abend um 18:00 Uhr Ortszeit gemeinsam mit einer kleinen Meditation einzustimmen, die ihr gleich im Anschluß findet und danach das OM-Mantra zu chanten. Das Ganze braucht vielleicht 15 Minuten Zeit, die aber sehr wertvoll investiert ist. Natürlich könnt ihr auch an den folgenden Tagen und wann immer euch das Herz und der Sinn danach stehen dieses kleine Ritual durchführen. Wir möchten in diesem Zusammenhang die heilsame Energie der Gruppe nutzen, um ein klares Schwingungssignal der Liebe in die Welt zu senden.

Hier die Herz-Licht-Meditation für euch – wenn ihr mit euren Lieben zusammen tönen und meditieren möchtet, kann einer von euch die Meditation so ganz einfach anleiten:

Schließe Deine Augen und konzentriere Dich ganz auf Deinen Atem. Atme mit jedem Einatmen Liebe, Dankbarkeit und Wertschätzung ein und atme mit jedem Ausatmen alles aus Deinem Körper, was Dir nicht mehr dient, alles was blockiert. Finde so zu Deinem ganz eigenen Atemrhythmus mit dem Du dich wohl fühlst.

Lege nun Deine Hände auf Dein Herz. Atme nun bitte mit jedem Einatmen Licht in Deinen Herzensraum. Gehe ganz achtsam in Kontakt mit Deinem Herzensraum. Nimm Deinen wunderschönen Herzensraum vollständig wahr. Stelle Dir bitte vor, Du atmest mit Deinem nächsten Einatmen reines weißes Licht hinein in Deinen Herzensraum, wie strahlendes Sonnenlicht. Sieh wie sich Dein Herzensraum mit jedem Atemzug mehr und mehr mit dem Licht der allumfassenden Liebe füllt. Erlaube bitte, dass mit jedem Ausatmen alles aus Deinem Herzensraum weicht, was Dir nicht mehr dient, was Dir zu eng geworden ist, Dich begrenzt und was Du nun bereit bist loszulassen. Alle Schatten werden im fließenden Licht der Liebe gewandelt.

In Deinem Herzensraum befindet sich eine hell strahlende Flamme. Dein ewiges Licht, Dein göttlicher Funke, das vollkommene Abbild Deines göttlichen Seins. Fühle das ewige Licht in Dir. Es leuchtet, funkelt und strahlt. Atme nun hinein in Deinen heiligen Raum. Visualisiere wie diese Flamme des ewigen Lichts immer größer wird, wie sie wächst und bis Du ganz von ihr ausgefüllt bist. Dieses Licht der reinen Liebe strömt hinein in jedes Deiner Organe, in Deine Drüsen, Lymphsystem, Blutbahnen, Muskeln, Sehnen und Bänder, ja hinein, bis in die kleinste Zelle Deines Seins. Tanke vollständig auf mit dem Licht der Liebe aus Deinem Herzen, ganz so wie es Dir wohl tut. Bitte nimm ganz bewusst wahr, wie es sich anfühlt, vollständig von diesem Licht aus Deinem Herzen erfüllt zu sein. In diesem Licht der Liebe und Wahrhaftigkeit wird sichtbar, was aus der Liebe und Deinem höchsten Selbst heraus in Deinem Leben gelebt werden will. Sei versichert, Du bist untrennbar mit dem Licht in Deinem Herzen und der allumfassenden Liebe verbunden. Zu jeder Zeit.

Wenn Du es wünschst, dann öffne nun Deinen Herzensraum, ganz so wie es Dir wohl tut und lasse nun das Licht der Liebe aus deinem Herzen zu Deinem Nächsten, zu Deinen Lieben und zu Mutter Erde fließen. Zu Deinem Wohle und dem Wohle des Großen Ganzen.

Wir sind nun angekommen, dort, wo die Worte enden. Lausche nun achtsam in Dein Herz und nimm den Ton und die Töne der Dankbarkeit und Wertschätzung wahr. Tönen wir OM gemeinsam in Freude und Liebe hinaus, für uns selbst, unsere Lieben, unseren Nächsten, unsere Erde, für alles was IST.

Hier geht es zu unserem OM-youtube Video:

Teilen, weiterleiten erlaubt und erwünscht :-). Wir wünschen euch ein licht- und liebevolles 4. Adventswochenende und freuen uns riesig darauf mit euch zusammen eine Klangwelle der Liebe in unsere Welt zu senden ❤

Neues vom Salzheilstollen Berchtesgaden

heilstollenDer Heilstollen in Berchtesgaden bietet aktuell gerade wieder seine jährliche Weihnachtsaktion an. Diese beinhaltet zwei Einfahrten zum Preis von nur 35 €! Die Aktion läuft bis einschließlich 30. Dezember 2015 und eingelöst werden können die Einfahrten vom 02. Januar bis 31. März 2016. Kleiner Tipp: trotzdem möglichst zeitnah die gewünschte Einfahrt reservieren, da die Aktion sehr beliebt ist :-).

Perfekt auch als Geschenk, denn es ist wirklich ein einzigartiges Erlebnis die Stille und die Kraft des Heilstollens zu erfahren. Und dann entstehen aus dieser Stille – wie aus dem Nichts – bezaubernde Klangwelten, die uns in unser Zentrum tragen, liebevoll stärkend.

Alle Info’s, auch zum aktuellen Programm, findet ihr unter:

Salzheilstollen Berchtesgaden (klick)

Wer sich gleich noch im November eine stärkende Auszeit wünscht – ich bin am Sonntag, 15. November mit meinen Klangschalen und Koshis im Heilstollen und begleite jede/-n die/der möchte, zum inneren Kraftort. Loslassen, wandeln, auftanken und gestärkt wieder aus den inneren Welten auftauchen. Getragen sein, vom Klang der uns mit unserem Seelenlied verbindet. Geborgen sein.

Ich freue mich auf alle die dabei sind :-)!

Mama Salzheilstollen….

heilstollenKomm zu mir

Ich nehme Dich liebend auf

Schlummere in Geborgenheit

Tanke auf die Kraft, die durch meine Räume strömt

mal lieblich, mal wild…

mal ganz still, dann wieder laut

Erneuere Dich im Rhythmus Deines Atems

Ich beflügle Deine Schwingen.

Breite sie aus und….

reise in Dein Seelenland

Träume Deine Schätze ins Leben

Sie funkeln und strahlen, sind unendlich wertvoll

Warten auf Freiheit, die nur Du ihnen schenken kannst

Labe Dich am Strom Deiner Herzensfülle

Sei die Wonne, sei die Liebe, die in Dir wohnt

Kehre zurück –  frei und leicht

Seelenland verwurzelnd…

in Dir und Mutter Erde

Kommenden Samstag ist es wieder soweit. Ich darf die in Mutter Erde geborgene Salzkathedrale in Berchtesgaden betreten und in ihr klingen. Für mich ein wahrhaft heiliger sowie heilsamer Ort.

Nachmittags nehme ich die TeilnehmerInnen auf die Reise zur Quelle der uns innewohnenden Selbstheilungskräfte. Die Klänge der Klangschalen und Koshis breiten liebevoll ihren Klangteppich aus und tragen uns in die heilsamen Räume unseres Seins.

Am Abend reisen wir weiter und gehen auf Seelenreise. Martin Ruhland ist mit an Bord und wir kreieren mit unseren Stimmen, einer Shruti-Box, Monochord, Keybord, Clapsticks, Sansulas, Indianerflöte, Glasharfe und Harfe, Trommeln und gefühlten unzähligen kleinen Perkussions-Klingelings :-), durchaus ungewöhnliche Klangräume. Auch hier nehmen die Klänge, mal sanft mal kraftvoll, die TeilnehmerInnen mit auf die Reise in ätherische und doch geerdete Sphären. Altes darf hier losgelassen und im Klangbad gewandelt werden. Mitsingen, -summen und -brummen ist ausdrücklich erwünscht :-)!

Die Geborgenheit, die Stille und den geschützten Raum um diese Wandlung zu ermöglichen, schenkt der Heilstollen. Für mich fühlt „er“ sich an, wie eine liebende Mutter die sagt: „komm her zu mir, kuschel Dich zu mir. Alles ist gut.“

Wenn ihr Lust bekommen habt, diese traumhaft-kraftvolle Höhle, in der sich Zeit und Raum aufzulösen scheinen –  selbst zu erleben – ich kann euch einen Ausflug in den Salzheilstollen Berchtesgaden nur wärmstens und herzlichst empfehlen :-).

Danke, Mama Heilstollen…. ❤

Gedanken zum Neumond

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Heute ist Neumond im Löwen. Mich fordert die Qualtiät dieses Neumonds ganz schön heraus :-)! Es ist als würde der Löwe uns zubrüllen: „Sei einzigartig! Sei kreativ! Sei Schöpfer/-in Deiner eigenen Realität. Sei König/-in in Deinem Reich. Sei Liebe! Heile Dein Herz und erschaffe Schönheit!“

Zum Thema habe ich zwei wunderschöne Zitate gefunden:

Wenn die Achtsamkeit etwas Schönes berührt, offenbart sie dessen Schönheit. Wenn sie etwas Schmerzvolles berührt, wandelt sie es um und heilt es.

Thich Nhat Hanh

Größer als alle Pyramiden, als der Himalaya,

als alle Wälder und Meere, ist das menschliche Herz.

Es ist herrlicher als die Sonne und der Mond und alle

Sterne, strahlender und blühender.

Es ist unheimlich in seiner Liebe.

Heinrich Heine

Der Neumond lädt uns ein, hinein zu lauschen in unser Herz. Uns zu klären, uns noch ein Stückchen freier zu machen von alten Beschwernissen. Wieder einmal loszulassen von begrenzenden Sicht-, Denk- und Handlungsweisen, die sich gegen den Fluss der eigenen Lebensenergie stellen. Auch wenn es bedeutet die „Komfortzone“ zu verlassen. Nicht weil es dort so gemütlich sein muss, sondern einfach weil uns unsere Komfortzonen vertraut erscheinen und „es“ ja läuft. Diese Fragen können hilfreich sein: welchen Platz nimmt Achtsamkeit in meinem Leben ein? Wie liebevoll behandele ich mich selbst? Wie authentisch lebe ich meine Kreativität? Wo ist die Freude in meinem Sein?

Wer möchte, findet hier eine kleine geführte Meditation „Herzensräume säubern“ (ich bitte die zweifelhafte Qualität zu entschuldigen ;-)):

Herzensräume säubern (einfach draufklicken)

In diesem Sinne wünsche ich euch einen befreienden, stärkenden Neumond :-)!

Auf den Schwingen der Klänge auf Seelenreise im Heilstollen Berchtesgaden

heilstollenAm 15. August 2015, Maria Himmelfahrt, ist es soweit. Ich darf zum ersten Mal im „Doppelpack“ im Heilstollen Berchtesgaden klingen. Dieser Kraftort der Stille ist einzigartig in Westeuropa. Auch die salzhaltige Luft tut sooooo gut! Also, wirklich einen Besuch wert!

Hier meine kleine Reisebeschreibung:

Nachmittags von 14:00 – 17:00 Uhr könnt Ihr die Klänge meiner Stimme, der Klangschalen und Koshis in einer angeleiteten Meditation zur Stärkung der uns innewohnenden Selbstheilungskräfte genießen.

Ab 20:00 Uhr geht es dann auf „Seelenreise“. Dazu hole ich mir eine kompetente Reisebegleitung in den Stollen. Martin Ruhland wird uns klanglich begleiten. Auf dieser Reise werdet ihr die verschiedenen Qualitäten der Lebensphasen klanglich erfahren. Kräftig und leise, stark und sanft, Klang und Stille, Werden und Vergehen, Wachen und Schlafen – vereint im großen Zyklus des Wandels.

Mantren, Kraft- und Heillieder, intuitive Herzensgesänge, Gedichte und Meditationen stärken den inneren Frieden und begleiten euch achtsam in die Nachtruhe. Auf dieser Reise stärken wir die Qualitäten des Wandels in uns und unsere innere Wahrheit. Was uns nicht mehr dient, darf in Dankbarkeit gehen.

Aus dem Herzen heraus erklingen unsere Stimmen sowie verschiedenste Instrumente wie Trommeln, Flöte, Monochord, Harfe und Klangschalen, Gongs und Shruti-Box. Speziell ist, dass unsere Instrumente in der harmonisierenden Stimmung c = 256 hz auf der Basis von 8 hz schwingen. Das Heartmath Institute kann aufgrund seiner Forschungen nachweisen, dass unser menschliches Herz im Zustand der Liebe auf 8 hz schwingt. Wer zu diesem Thema mehr lesen möchte, bitte einfach hier klicken.

Zwischen ca. 24:00 h und ca. 06:00 h morgens schlummern wir geborgen und tief entspannt, eingebettet in die einzigartige Stille des Heilstollens, um dem Wandel Raum zu schenken. Am Morgen begleiten wir euch mit zarten Klängen achtsam ins Tagesbewusstsein. Um die neu gewonnene Energie zu stärken, singen und meditieren wir gemeinsam.

Ab ca. 07:30 h fahren wir wieder hinaus aus dem Berg und genießen gemeinsam ein Frühstück – mit Blick auf den Watzmann! Ich freue mich schon sehr auf diesen intensiven und heilsamen Aufenthalt im Heilstollen und natürlich auf alle, die mit mir und uns in die Entspannung und den Ein-Klang finden möchten!

Infos zur Anmeldung, Preise etc. findet Ihr HIER (klick).

Die Frau mit der klingenden Seele….

malalogoHeute möchte ich euch gerne über eine liebe Freundin und „Seelenschwester“ erzählen. Wir kennen das wohl alle – es gibt unzählige Läden und Online-Shops – und es zieht uns immer wieder in die kleinen, ausgewählten Oasen. So eine Oase hat auch Katarina, sie ist die „Mama“ von mala music, erschaffen. Sie wählt die Musik mit ihrem Herzen aus, so habe ich das Gefühl. Sie erspürt in ihrer Vielseitigkeit unterschiedlichste Diamanten und Rohdiamanten aus dem schier nicht enden wollenden Universum der Klänge heraus. Wer Musik liebt und mit dem Herzen erfährt, der ist bei Katarinas mala music in den Besten Händen. Wenn ihr euch nun inspiriert fühlt, dann lauscht hinein in den Klangkosmos :-): mala music