Süß-saures Vergnügen mit Madame Tarte au Citron

Mich überkam ganz spontan die Backlust. Die Idee schwirrte schon länger in meinem Kopf herum, nämlich ziemlich genau ab dem Zeitpunkt, als ich bei der lieben Stefanie von Sweetbakingstories geschmökert habe :-). Sie hatte mit ihrem Blog gerade 2-jährigen Geburtstag. Diesen feierte sie gebührend mit einer feinen kulinarischen Geburtstagsparty. Die geladenen Gäste haben köstliche Rezepte beigesteuert und eines davon hat mich direkt gelockt. Es ist die Zitronentarte von der einzigartigen Gülsah – Sommermadame. Liebsten Dank an die beiden Damen für die wunderbare Inspiration!

Ich habe das Rezept etwas verändert und zuckerfrei gemacht. Ein Gaumenfest kann ich euch sagen :-).

Hier geht’s los mit den Zutaten:

200 gr Butter

180 gr Dattelsüße

350 gr Dinkelmehl

1 Prise Salz

3 Eier (ich habe mittelgroße verwendet)

2 Eigelb

80 gr Haferflocken

150 gr Schmand

100 gr Frischkäse

Saft von 3 kleinen oder 2 mittelgroßen Zitronen

1 gestrichenen TL Bourbon Vanille

2 – 3 Tropfen äth. Tonkabohnen Absolue

Zubereitung

  • Butter, Mehl, Salz, 100 gr Dattelsüße und 1 Ei in eine Schüssel geben und mit den Händen sorgfältig verkneten.

 

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  • Den Teig teilen. Zwei Drittel des Teiges zu einer Kugel formen und in Folie wickeln. In das verbleibende Drittel des Teiges  80 gr Haferflocken einarbeiten, ebenfalls zu einer Kugel formen und in eine Folie wickeln. Beide Teigkugeln dürfen sich nun für ca. 30 Minuten im Kühlschrank ausruhen.
  • Zeit für die Créme 🙂 – 150 gr Schmand, 100 gr Frischkäse, 2 Eier, 2 Eigelb, 80 gr Dattelsüße, den Saft der Zitronen und Vanille in eine Rührschüssel geben und mit dem Handmixer verquirlen. Zum Schluss 2 – 3 Tropfen Tonkabohnen Absolue hinein tröpfeln und kurz unterrühren.
  • Den Backofen auf 175 Grad vorheizen.
  • Eine Tarteform mit Butter einfetten. Die größere Teigkugel (ohne Haferflocken) aus dem Kühlschrank nehmen und auf die gewünschte Größe ausrollen (ich habe den Teig auf der Folie rund ausgerollt, dann fällt das Bugsieren leichter 🙂 ). Den Teig in die Tarteform bugsieren und den Teig am Formrand hochdrücken.
  • Den Teig mit einer kleinen Gabel mehrfach einstechen.
  • Danach die Zitronencréme auf den Teig geben.
  • Jetzt ist es Zeit für unsere kleinere Haferflocken-Teigkugel. Sie darf aus dem Kühlschrank und aus der Folie befreit werden.
  • Die Teigkugel zerkrümeln und gleichmäßig auf der Zitronentarte verteilen. Das werden unsere leckeren Streusel. Diese sinken etwas in die Créme hinein. Ist ganz normal und scheint ihnen Freude zu bereiten :-).

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Nun auf mittlerer Schiene für 35 Minuten in den vorgeheizten Ofen geben und sich am Duft erfreuen :-). Et voilá:

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Abkühlen lassen und genießen. Schmeckt auch noch nach 2 Tagen ganz hervorragend. An heißen Tagen ist sie gekühlt ein Traum 🙂

Bon appétit 🙂

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Gute-Laune-Kekse für Fellnasen

Darf ich vorstellen: Luna und Nanook, meine beiden – mittlerweile graubärtigen –  fellnäsigen Seelensterne ⭐⭐. Diese beiden treuen Seelen begleiten mich nun schon fast 12 und 11 Jahre.

Sie sind mit mir durch die Tiefen und die Höhen meines Lebens gegangen und tun es noch stets. Mit großer Liebe. Ich durfte von ihnen so vieles lernen – auf eine ganz spezielle Art und Weise. Sie zeigten mir, wie das „geht“ mit der bedingungslosen Liebe. Sie zeigen sehr genau, was sie wollen und was ihre Grenzen überschreitet. Sie kommunizieren dies ganz klar, ohne Vorwurf.  Das ist nicht „Ach bitte, könntest Du mich hier unter Umständen respektieren?“ sondern „Hier ist Stopp, noch ein Schritt und Du überschreitest meine Grenze“. Wie soll der andere es sonst auch wissen? Sie lieben einfach alles was Du bist. Luna hat z. Bsp. Angst vor Knallern, Donner und Schüssen. Wenn etwas laut knallt, steht Nanook sofort an ihrer Seite und signalisiert ihr mit Körperhaltung und Blick: Alles ok, ich bin bei Dir. Gibt ihr meist sogar noch ein Küsschen.

Sie haben – jeder für sich – einen ganz einzigartigen Charakter und einen eigenen Willen.  Es braucht Zeit und Achtsamkeit sie zu erforschen, ihrem Wesen auf den Grund zu gehen.  Sie können traurig sein, ja sogar weinen mit Tränen, die fließen. Sie können ausgelassen spielen, völlig im Hier und Jetzt. Sie freuen sich jedes Jahr wieder über den Schnee. Sie sind sehr humorvoll, können lachen und Dich ganz bewusst auf den Arm nehmen (…und haben unbändigen Spaß, wenn’s klappt 😉 ). Sie sind immer wieder auf’s Neue neugierig auf das Leben. Sie gehen eine tiefe Beziehung zu ihren Menschen ein. Leiden unter Verlusten. Freuen sich riesig, wenn ein menschliches Rudelmitglied zu Besuch kommt und vielleicht sogar ein paar Tage bleibt.  Sie sehen die kleinen Kleinigkeiten, spüren jede feine Regung (da reicht schon ein Gedanke) können sich ganz dem Moment ergeben (hören und sehen dann auch nix mehr ;-)). Die Begegnung mit einer Nacktschnecke war eine der schockierendsten und dann großartigsten Entdeckungen.

Meine Zwei schaffen es – einfach weil sie so sind, wie sie sind – innerhalb eines Augenblicks, mich zum Lachen zu bringen und tiefe Dankbarkeit für das Leben zu empfinden. Ich habe gelernt ein wenig durch ihre Augen zu blicken, die Situationen aus dem Hier und Jetzt heraus zu betrachten. Mir weniger Sorgen um die Zukunft zu machen, mehr Freude, Wertschätzung und Lebendigkeit im Hier und Jetzt zu leben. So fällt es auch leichter mit dem  Vergangenen oder mit unschönen Situationen im Jetzt, Frieden zu schließen. Es ist ihnen völlig egal, wie ich gerade aussehe und was ich anhabe. Äußerlichkeiten sind ihnen schnuppe. Dafür haben sie einen sechsten Sinn für meine Gefühlslage. Sie sind schonungslos ehrlich, sind ein klarer Spiegel. Wenn sie Vertrauen gefasst haben, schenken sie Dir ihr Herz, egal was sie in ihrem Leben schon Schreckliches erlebt haben. Sie wagen Vertrauen.

Und sie lieben Leckerlis. Nun schließt sich der Bogen zu meiner Überschrift (ich könnte noch stundenlang weiter schwärmen :-)) – ich habe mich inspirieren lassen und für meine zwei Schätze gebacken. Die Inspiration kommt von Sophie. Auf ihrem Blog „Detox your own live“ hat sie ein unwiderstehliches Rezept für Feta-Kekse geteilt. Ich habe das Rezept ein wenig modifiziert und meine beiden Experten haben es für gut befunden. Also, wenn ihr selbst so einen Schatz zu Hause habt oder ihr die Hunde in eurem Umfeld glücklich machen wollt – hier ein heißer Tipp :-):

  • 250 g Buchweizenmehl
  • 50 g Feta aus Schafs- und/oder Ziegenmilch
  • 1-2 EL Gute-Laune-Kräuter von Sonnentor
  • 2 Eier
  • 10 g Kokosöl
  • etwas Hafermilch

Das Backrohr darf so richtig schön heiß auf 250 Grad vorgeheizt werden (am Besten mit Umluft). Alle Zutaten händisch miteinander verkneten und Hafermilch nach Bedarf hinzugeben. Der Teig sollte nicht zu trocken sein und sich gut formen lassen. Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist, dann den Teig halbieren und zwei Rollen von ca. 2 Zentimeter Durchmesser formen. Im Anschluss in jeweils ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und 10-12 Minuten backen. Geht schnell und ist super-lecker. Ehrenwort 🐶

Abschließend möchte ich die Dichter und Denker zu Wort kommen lassen – wie recht sie doch haben ;-):

Ein Hund hat die Seele eines Philosophen. Platon

Alles Wissen, die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten sind im Hund enthalten. Franz Kafka

Durch den Verstand des Hundes besteht die Welt. Zend-Avesta, heilige Schriften der Parsen, Anhänger Zarathustras

 

24 Türchen bis Weihnachten – Türchen 22

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Moin Moin :-)! Heute reisen wir mit dem 22. Türchen in den Norden Niedersachsens zur lieben Carina von Tee un Kooken. Ihre Lebenseinstellung ist: „Backen mokt blied“ was soviel wie „Backen macht glücklich“ bedeutet. Also, schnell das Türchen öffnen und das dort verströmte Backglück aufsaugen :-).

Morgen überrascht euch ein Gastbeitrag bei der lieben Stefanie und Sweet Baking Stories

24 Türchen bis Weihnachten – Türchen 14

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Heute sind wir bei Katharina von Cupcakes & Co zu Gast. Ich kann euch sagen – von ihr habe ich schon einige feine Rezepte ausprobiert. Ganz bestimmt hat sie sich auch für euch etwas ganz spezielles ausgedacht. Schnell mit einem klick auf das Türchen rüber hüpfen nach Hessen :-)!

Kleine Vorfreude: morgen öffnet sich unser Türchen Sachsen bei Verena von Verena’s Blog!

24 Türchen bis Weihnachten – Türchen 12

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Ui, die Hälfte unserer Reise liegt heute bereits hinter uns. Julia von baking.julia läutet die zweite Hälfte der kulinarischen Entdeckungsreise ein. Sie führt uns nach Baden Württemberg und auch hier bin ich sehr gespannt, was sich hinter Türchen 12 verbirgt! Hüpft mit einem klick auf’s Türchen rüber zu Julia.

Kleine Vorfreude: Morgen besuchen wir unsere Nachbarn! Die Reise führt nach Österreich zur lieben Laura und ihren traumhaften Kuchen!