Die Welt braucht mehr Liebe

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copyright Arabella Einfach(es) Leben

Oh ja, das lasse ich mir nicht zweimal sagen :-). Arabella hat auf ihrem Blog „Einfach(es) Leben“ mit ihrem Beitrag „Die Welt braucht mehr Liebe – Blogger spielen Liebeslieder“ einen fantastischen Aufruf gestartet. Sie glaubt fest daran, dass Musik die Welt verändern kann. Da spricht sie mir direkt aus dem Herzen 🙂 und so folge ich ebenso direkt ihrem Aufruf :-). Der Impuls kam wie so oft – wie schön 🙂 – von Random Randomsen.

Ich habe erst einmal ein bisserl in meinem Herzen gekramt, weil ich Liebeslieder überhaupt ganz wunderzauberhaft finde und es da einige gäbe. Dann bin ich bei dem folgenden „hängen“ geblieben. Es ist von John Legend. Er hat es für seine Frau geschrieben und ihr den Text vor der Hochzeit geschenkt. Natürlich hat er es dann am Tag der Hochzeit auch für sie gesungen 💕. Zum Mitsingen, hier gleich mal der Text :-):

ALL OF ME

What would I do without your smart mouth
Drawing me in, and you kicking me out
You got my head spinning, no kidding, I can’t pin you down
What’s going on in that beautiful mind
I’m on your magical mystery ride
And I’m so dizzy, don’t know what hit me, but I’ll be alright

My head’s underwater
But I’m breathing fine
You’re crazy and I’m out of my mind

‚Cause all of me
Loves all of you
Love your curves and all your edges
All your perfect imperfections
Give your all to me
I’ll give my all to you
You’re my end and my beginning
Even when I lose I’m winning
Cause I give you all of me
And you give me all of you, oh

How many times do I have to tell you
Even when you’re crying you’re beautiful too
The world is beating you down, I’m around through every mood
You’re my downfall, you’re my muse
My worst distraction, my rhythm and blues
I can’t stop singing, it’s ringing in my head for you

My head’s underwater
But I’m breathing fine
You’re crazy and I’m out of my mind

‚Cause all of me
Loves all of you
Love your curves and all your edges
All your perfect imperfections
Give your all to me
I’ll give my all to you
You’re my end and my beginning
Even when I lose I’m winning
Cause I give you all of me
And you give me all of you, oh

Cards on the table, we’re both showing hearts
Risking it all though it’s hard

Cause all of me
Loves all of you
Love your curves and all your edges
All your perfect imperfections
Give your all to me
I’ll give my all to you
You’re my end and my beginning
Even when I lose I’m winning
Cause I give you all of me
And you give me all of you

I give you all of me
And you give me all, of you, oh oh oh.

Hast Du auch ein geliebtes Lieblingsliebeslied? Wenn ihr in wundervollen Liebesliedern schwelgen und mitsingen wollt, findet ihr auf Arabellas Seite in der Kommentarsektion eine FÜLLE davon :-). Am Samstag wird sie einen Beitrag mit der Zusammenfassung der Liebesklangfülle veröffentlichen :-)! LET LOVE RULE ❤️

Freudige Resonanz

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quelle:pixabay

Lieben Dank für eure rege Resonanz auf meinen gestrigen Beitrag „Leidenschaft“. Ann von KINDER UNLIMITED hat mir den Hinweis auf einen von ihr verfassten Beitrag geschenkt. Und den darf ich euch lieberweise weiterschenken!

Ann berichtet in ihrem Beitrag von dem Grundschulkinderchor PS22, der in New York City beheimatet ist. Dort dürfen die Kinder nach Herzenslust singen, so wie es ihnen entspricht ohne in ein Korsett gepresst zu werden. Sie dürfen die Musik fühlen und ihren ganz einzigartigen leidenschaftlichen Ausdruck finden. Was dabei entsteht, hat mir das Freudenwasser in die Augen getrieben. Aber hört und seht selbst:

Liebe Ann, nochmals herzlichen Dank für diesen mutmachenden, bereichernden, inspirierenden und herzberührenden Beitrag! Ich wünsche euch viel Freude und Inspiration beim Lesen von Ann’s Bericht und beim Betrachten der zahlreichen Klangbilder!

Leidenschaft

Eine falsche Note zu spielen, ist UNBEDEUTEND. Aber ohne LEIDENSCHAFT zu spielen, ist unverzeihlich.

Ludwig van Beethoven

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quelle: pixabay

 Dieses Zitat von Ludwig van Beethoven beruhigt mich ungemein :-). Diese Aussage kommt der Klangheilung sehr nahe – dort ist jeder Ton willkommen – egal wie er sich anhört oder ob die Folge der Töne harmonisch klingt. Es darf sein. Wie herzerfrischend ist es, wenn Kinder singen, ganz eigene Melodien und Wörter erfinden :-). Sie singen frisch aus dem Herzen heraus, machen sich keine Gedanken, ob das nun für die Ohren des Zuhörenden „perfekt“ klingt. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass sie sich darüber nicht einmal Gedanken machen. Und das ist wahrscheinlich der Schlüssel zu leidenschaftlichem Singen und Spielen – die Befürchtungen und Zweifel des Egos loslassend, sich völlig auf den Fluss des Klangs konzentrierend. Was möchte gerade gehört werden? Was möchte aus Dir heraus? Wann hast Du dir das letzte Mal die Freiheit genommen, einfach nach Herzenslust zu singen, zu summen, zu brummen, zu tönen?

 

 

Gute Nachrichten

Die Schreckensnachrichten häufen sich und stellen uns vor viele Herausforderungen. So folge ich nun meinem Impuls, diesem Leid stärkende Gedanken an die Seite zu stellen und diese mit euch zu teilen.

Letzten Sonntag war ich in München auf einem Konzert im Brunnenhof. Lange wurde diskutiert, ob dieses Konzert überhaupt stattfinden könne. Die Dirigentin fand stärkende und zu Herz gehende Worte. Sie sagte sinngemäß, dass Musik ein Ausdruck der Seele ist, die Leid und den Schmerz tröstend in ihre Arme nimmt. Aus diesem Grund fand das Konzert statt und in jedem gespielten und gesungenen Ton spiegelte sich Mitgefühl, Liebe und die Freude am Leben – mit all seinen Facetten – wider. Wir können den Schmerz, den Schock, die Trauer und das Leid nicht ungeschehen machen, aber wir können das uns Mögliche tun.

Wir können unsere eigenen Ängste und damit die Ängste und Emotionen die gerade kollektiv durcheinander schwingen liebevoll an die Hand nehmen. Ihnen einen geschützten und heilsamen Raum geben, damit wir nicht in diesen unerlösten Emotionen  stagnieren, sondern Heilung möglich ist. Gerade wenn Worte nicht mehr ausreichen oder gar fehlen, kann Musik ein Weg sein.

Auch in der Ukraine machen sich Hunderttausende, manche sprechen auch schon von über eine Million Menschen, auf den Weg. Für FRIEDEN und LIEBE! Sie singen und beten auf ihrem Marsch nach Kiew. Sie zeigen, dass sie genug von Krieg und Leid haben und verleihen dieser klaren Haltung friedvoll Ausdruck.

Wie würde unsere Welt aussehen, wenn wir uns alle auf den Weg machen, für FRIEDEN und LIEBE? Jeder hat natürlich seinen eigenen Weg, eine eigene Form des Ausdrucks. Die innere Haltung ist ausschlaggebend. Der Wunsch im eigenen Sein für Frieden und Liebe einzustehen, sie zu leben und zu verkörpern ist die Ebene auf der wir uns alle – unabhängig von Konfession oder Herkunft – friedlich begegnen können.

Hier findet ihr ein Video vom Friedensmarsch in der Ukraine:

Lasst euch verzaubern von den Klängen, die am Sonntagabend den Brunnenhof sowie die lauschenden Menschen im Herzen berührt und verzaubert haben:

Sommernachtstraum, Ouverture Op. 21

Solveig’s Song

Singen ohne zu hören

Heute möchte ich die sehr berührende Geschichte von Mandy Harvey mit euch teilen. Sie singt ihre eigenen Lieder – ohne hören zu können. Sie verlor ihr Gehör im Alter von 18 Jahren. Nun hat sie gelernt mit ihrem Körper zu „hören“ und geht unbeirrt ihren Weg. Eine sehr beeindruckende, inspirierende junge Frau, die uns vorlebt was geschehen kann, wenn wir an unsere Träume glauben und in uns hinein lauschen!

Mama Salzheilstollen….

heilstollenKomm zu mir

Ich nehme Dich liebend auf

Schlummere in Geborgenheit

Tanke auf die Kraft, die durch meine Räume strömt

mal lieblich, mal wild…

mal ganz still, dann wieder laut

Erneuere Dich im Rhythmus Deines Atems

Ich beflügle Deine Schwingen.

Breite sie aus und….

reise in Dein Seelenland

Träume Deine Schätze ins Leben

Sie funkeln und strahlen, sind unendlich wertvoll

Warten auf Freiheit, die nur Du ihnen schenken kannst

Labe Dich am Strom Deiner Herzensfülle

Sei die Wonne, sei die Liebe, die in Dir wohnt

Kehre zurück –  frei und leicht

Seelenland verwurzelnd…

in Dir und Mutter Erde

Kommenden Samstag ist es wieder soweit. Ich darf die in Mutter Erde geborgene Salzkathedrale in Berchtesgaden betreten und in ihr klingen. Für mich ein wahrhaft heiliger sowie heilsamer Ort.

Nachmittags nehme ich die TeilnehmerInnen auf die Reise zur Quelle der uns innewohnenden Selbstheilungskräfte. Die Klänge der Klangschalen und Koshis breiten liebevoll ihren Klangteppich aus und tragen uns in die heilsamen Räume unseres Seins.

Am Abend reisen wir weiter und gehen auf Seelenreise. Martin Ruhland ist mit an Bord und wir kreieren mit unseren Stimmen, einer Shruti-Box, Monochord, Keybord, Clapsticks, Sansulas, Indianerflöte, Glasharfe und Harfe, Trommeln und gefühlten unzähligen kleinen Perkussions-Klingelings :-), durchaus ungewöhnliche Klangräume. Auch hier nehmen die Klänge, mal sanft mal kraftvoll, die TeilnehmerInnen mit auf die Reise in ätherische und doch geerdete Sphären. Altes darf hier losgelassen und im Klangbad gewandelt werden. Mitsingen, -summen und -brummen ist ausdrücklich erwünscht :-)!

Die Geborgenheit, die Stille und den geschützten Raum um diese Wandlung zu ermöglichen, schenkt der Heilstollen. Für mich fühlt „er“ sich an, wie eine liebende Mutter die sagt: „komm her zu mir, kuschel Dich zu mir. Alles ist gut.“

Wenn ihr Lust bekommen habt, diese traumhaft-kraftvolle Höhle, in der sich Zeit und Raum aufzulösen scheinen –  selbst zu erleben – ich kann euch einen Ausflug in den Salzheilstollen Berchtesgaden nur wärmstens und herzlichst empfehlen :-).

Danke, Mama Heilstollen…. ❤

Sternenkind goes Yodeling :-)

quelle: pixabay
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Ich möchte euch heute in ganz zauberhafte und einzigartige Klangräume entführen. Letztes Wochenende war ich in Berlin bei Ingrid Hammer und bin dort in den Genuß ihres Jodelworkshops gekommen :-). Ja, klingt jetzt vielleicht etwas „exotisch“. Ich kann nur aus ganzem Herzen empfehlen, es selbst einmal auszuprobieren. Es macht riesig viel Freude :-)!

Vor allem mit einer so überaus kompetenten, hochprofessionellen, humorvollen und lebendigen Dozentin wie Ingrid es einfach ist! Warum jodeln? Der Weg meine Stimme wieder zu finden, führte mich über verschiedene Stationen. Angefangen habe ich mit einer „klassischen“ Stimmbildung, Richtung Jazz. Meine damalige Gesangslehrerin war klasse und hat mich immer wieder gefragt: was möchtest Du mit Deinem Gesang ausdrücken? Was möchtest Du erzählen?

Es sprudelte ganz tief aus mir heraus: „Mein Eigenes. Wie es klingt, weiß ich noch nicht genau. Es ist aber kein Jazz, kein Pop oder Rock.“

Hmm, was bleibt dann noch übrig? Es führte Eines zum Anderen und ich landete bei der Klangheilung. Mit Tönen, Klängen, Frequenzen unterstützt man sich selbst oder einen Klienten dabei, wieder in den Einklang zu finden. Genaueres über Klangheilung findet ihr hier (klick).

Mittlerweile töne ich für die Menschen die zu mir kommen. Ich drücke nonverbal, über meine Stimme das aus, was gehört und angenommen werden möchte. Dies mit Menschen teilen zu dürfen, erfüllt und erfreut mich sehr. Auf meinem Weg wurde mir immer klarer, welch essentielle Rolle die Atmung spielt. Durch das Singen konnte ich einen ganz neuen Bezug zu meinem Körper und zu meiner Kraft herstellen. Es ist so bewegend und befreiend, mehr und mehr in die eigene Kraftstimme zu finden und ihr Ausdruck zu verleihen.

Um meiner Kraftstimme noch näher zu kommen, führte mich nun der Weg zum „globalen Jodeln“. Denn Jodler findet man auf der ganzen Welt – das Joiken bei den Sami, Jodeln, Jüüzen oder Zäuerlen in hiesigen Gefilden, die Krimantschuli Gesänge aus Georgien, Yellis aus Afrika usw. Sogar auf Hawaii gibt es Jodler :-). Es ist eine nonverbale, sehr archaische Kommunikationsform, die für mein Gefühl direkt aus der Seele sprudelt und von jedem Lebewesen verstanden wird. Mir persönlich ist das Joiken der Sami sehr nahe. Tradition bei den Sami ist es z. Bsp., dass jede Kinderseele mit einem eigenen Joik willkommen geheißen wird. Sie singen nicht über das Neugeborene sondern sie drücken über ihre Gesänge den Charakter, die Qualitäten der Seele aus. So wie man über die Liebe sprechen kann oder Liebe einfach lebt.

Jodeln, Joiken, Yelli-Gesänge – egal in welche Kultur man guckt – all diese Gesänge sind sehr Obertonreich und bringen unsere Zellen zum Schwingen und Leuchten. Auch hat man in Studien festgestellt, dass Jodeln bei Depressionen sehr heilsam wirkt. Denn beim Jodeln „muss“ man sich öffnen, das Herz und den Mund weit aufmachen! Immer wieder neue Klangräume wollen entdeckt werden. Sehnsucht, Ekstase und Freude strömen nur so durch einen hindurch :-). So können sich Verkrampfungen lösen, der ganze Körper wird mit Sauerstoff versorgt und von den eigens erzeugten Klängen durchvibriert. Mir ist es beim Jodeln ganz schön warm geworden :). Ja, und ehe man sich’s versieht jodelt man dreistimmig einen Appenzeller Jodler und einen afrikanischen Yelli :-).

Damit ihr einen kleinen Eindruck von diesen wunderschönen Gesängen bekommt, hab‘ ich euch ein paar klangliche Sahnehäubchen herausgesucht:

Joik der Sami

Jodler

Yelli der Baka Pygmäen (auf Amaibu klicken)

Viel Freude beim Lauschen und beim selbst Ausprobieren :-)!